* * * 60 Jahre Israel * * *
Arbeitsgemeinschaft Magdeburg
Demokratie im Nahen Osten
Mehr als 200 Gäste füllten den Saal im Alten Rathaus der Landeshauptstadt Magdeburg bis auf den letzten Platz und darüber hinaus. Sie waren der gemeinsamen Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung und der DIG AG Magdeburg unter dem Titel „Israel – 60 Jahre Demokratie im Nahen Osten“ gefolgt.
Eine besondere Würdigung fand die Veranstaltung durch die Anwesenheit des Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Wolfgang Böhmer. In seiner Rede betonte er die besondere Verantwortung Deutschlands für das Existenzrecht Israels und fand dafür Worte, die an Deutlichkeit nichts vermissen ließen. Auch der „Hausherr“, Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, fand ähnliche Formulierungen und betonte gleichzeitig die Bedeutung eines lebendigen jüdischen Gemeindelebens auch für Magdeburg.
Der Gesandte des Staates Israel, Ilan Mor, brachte in seinem Grußwort vor allem die Leistungen des Staates Israel und seiner Bewohner seit der Staatsgründung zum Ausdruck. Dabei bat er vor allem für 3 Aspekte um Beachtung: der Integration von Menschen mit unterschiedlichsten persönlichen Hintergründen zu einem funktionieren Staatswesen, die Aufrechterhaltung einer Demokratie trotz schwierigster Rahmenbedingungen und die Entwicklung vom Agrarland zum High-Tech-Standort. Der Präsident der DIG, Dr. Johannes Gerster, schilderte mit Leidenschaft und Kompetenz seine persönlichen Eindrücke über Israel und warb gleichzeitig für den Besuch dieses wunderschönen und so facettenreiches Landes.
In der sich den Grußworten anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten unter der Leitung der Vorsitzenden der DIG AG Magdeburg Gerhard Miesterfeldt, Dr. Johannes Gerster, Ilan Mor und der Politikwissenschaftler Prof. em. Dr. Erhard Forndran über die Entwicklung der Demokratie in Israel.
Beim anschließenden Büffet und vielen zahlreichen interessanten Gesprächen klang die Veranstaltung erst in den späten Abendstunden aus.
Tobias Krull