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Arbeitsgemeinschaft Frankfurt

Frankfurt an der Seite Israels

Großdemonstration von Honestly Concerned und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

Seit acht Jahren liegt der Süden des Landes Israel unter Dauerbeschuss aus dem Gazastreifen. Jetzt macht Israel von dem Recht Gebrauch, das Land und seine Bürger zu verteidigen. Nicht Israel ist der Kriegstreiber, sondern die Hamas, eine terroristische Vereinigung. Die Hamas möchte Israel auslöschen und nimmt dabei den Tod in Kauf. Den Tod von Israelis und den Tod von Palästinensern.

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) und Honestly Concerned haben aufgerufen zu einem Autocorso und einer Kundgebung auf dem Opernplatz und konnten innerhalb von vier Tagen nicht nur zahlreiche Mitveranstalter und Unterstützer gewinnen, sondern auch mehrere Tausend Teilnehmer aus Süd- und Westdeutschland nach Frankfurt holen.

Zu den Veranstaltern und Unterstützern gehören neben Honestly Concerned und der DIG der Zentralrat der Juden in Deutschland, die Frankfurter B’nai B’rith Schönstadt Loge, der Verband Jüdischer Jugendlicher und Studenten in Hessen, die WIZO Deutschland, der Koordinierungsrat deutscher Nichtregierungsorganisationen gegen Antisemitismus, „I like Israel e.V.“, das Jerusalem Zentrum, Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ), die Prozionistische Linke, die Zionistische Organisation Deutschlands, AKIM Deutschland e.V. und die exiliranischen Organisationen N.I.D und OJK.

Die Exiliraner hatten ursprünglich eine eigene Demonstration in Frankfurt geplant, sich dann jedoch dem Aufruf von DIG und Honestly Concerned angeschlossen.

Über 100 PKW und 20 Autobusse hatten sich für den Autocorso und die Kundgebung auf dem Opernplatz angemeldet. Der Autocorso startete um 11 Uhr am Messegelände und fuhr, geführt von Streifenwagen, zum Opernplatz.

Bei den Veranstaltern waren Teilnehmergruppen aus Karlsruhe und Pforzheim, Kassel und Wiesbaden, Köln und Siegen, Saarbrücken, Baden-Baden, Heidelberg und Mannheim, Düsseldorf, Aachen und sogar aus dem über 400 Kilometer entfernten Weiden in der Oberpfalz gemeldet. Vielerorts hatten die Jüdischen Gemeinden Busse für die Fahrt nach Frankfurt bereitgestellt.

Auch das Publikum auf dem Opernplatz machte deutlich, dass die Solidarität mit Israel quer durch alle Bevölkerungsschichten geht. So waren die Marienschwestern aus Darmstadt ebenso anwesend wie der couragierte Dresdner Hotelier Lohmeyer, der sich vor Jahresfrist weigerte, der NDP Konferenzräume zu vermieten, oder Dr. Dieter Graumann in seiner Doppelfunktion als Vizepräsident des Zentralrates der Juden und Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Die Frankfurter Oberbürgermeisterin, die eingeladen war, ein Grußwort zu sprechen, hatte dies ohne Begründung abgelehnt.

Nachstehend die Abfolge des Kundgebungsprogrammes:
12.15 h Begrüßung durch Claudia Korenke, Vizepräsidentin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und Vorsitzende der Frankfurter Arbeitsgemeinschaft ihrer Organisation
12.30 h Ansprache von Dr. Michel Friedmann
13.00 h Gebet für die Opfer des Krieges: Rabbiner Menachem Klein von der Jüdischen Gemeinde Frankfurt
Schweigeminute und Kerzenanzünden
13.15 h Grußwort von Sacha Stawski, Chefredakteur von Honestly Concerned
Verlesen der Grußbotschaft von Ralph Giordano
13.30 h gemeinsames Singen der israelischen Nationalhymne „Hatikva“ („Die Hoffnung“), auf der Klarinette: Roman Kuperschmidt, Frankfurt

Die Veranstalter bedanken sich ausdrücklich für die freundliche und entgegenkommende Zusammenarbeit mit der Polizei. Unser Dank gilt ebenso den Frankfurter Bürgern für ihr Verständnis bezüglich eventueller Störungen durch den Autocorso.

Zeitgleich mit Frankfurt gingen auch in Berlin und München Bürger auf die Straße, um ihre Solidarität mit Israel zu bekunden.
Frankfurt, 10.1.2009
Für die Veranstalter:
Sacha Stawski, Honestly Concerned, Tel: 0172 6797701; sstawski@honestly-concerned.org
Claudia Korenke, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Tel: 0171 5766321; claudia.korenke@korenke.com


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