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DEN ARBEITSGRUPPEN: Hagen
THEMA: Juden in Deutschland heute - Fotografien von Edward Serotta
In einer Gemeinschaftsveranstaltung mit der Ev. Jugend im Kirchenkreis Hagen, Hagen Medien,
VHS, Jüdischer Gemeinde und der AG Hagen-Märkischer Kreis fand in der Zeit vom 24. Juni bis
20. Juli die Ausstellung "Juden in Deutschland heute" in der Stadtbücherei statt.
Die Ausstellung, bestehend aus 60 Fotografien, ist zusammengestellt von der Stiftung Haus der
Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. Sie zeigt eindrucksvolle Bilder der Vielfalt
jüdischen Lebens im Deutschland der 1990er Jahre.
Serottas Fotos dokumentieren den Verlust von Kindheit und Heimat derer, die Verfolgung und
Vernichtung überlebten und dennoch in Deutschland geblieben sind.
Serottas Arbeiten sind ein Kaleidoskop deutsch-jüdischer Wirklichkeiten, in dem Schmerz über
die Vergangenheit neben Hoffnung auf Zukunft steht.
Die Ausstellung wurde von der Regierungspräsidentin in Arnsberg, Renate Drewke, eröffnet.
Sie sagte, dass es heute wieder ein reiches jüdisches Gemeindeleben gibt, grenzt an ein Wunder.
Die jüdische Gemeinde in Hagen zählte damals noch 40 Mitglieder. Heute ist sie eine starke,
überlebensfähige Gemeinde mit 350 Mitgliedern.
Zur Eröffnung waren über 50 Teilnehmer erschienen, welche tief ergriffen von den Klezmer-Klängen
des Lisneris Ensembles waren. Die Musiker vermittelten mit ihrem Spiel die Stimmung des Shtetels.
Es war ein wahrer Ohrenschmaus.
Es war mal wieder eine gelungene Ausstellung, welche bei den Hagener Bürgern mit Interesse
aufgenommen wurde. Wir sind eine mittlere Arbeitsgemeinschaft mit nur geringen finanziellen Mitteln.
Somit sind wir sehr zufrieden, dass wir eine so interessante Ausstellung zeigen konnten.
Arno Neumann
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