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AUS DEN ARBEITSGRUPPEN: AG Hamburg

THEMA:"Man muss wissen, was geschehen ist, um zu wissen, was geschehen soll".

Die DIG Hamburg feiert den 40. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zu Israel und zugleich ihr eigenes 30-jähriges Bestehen.

Selbst Otto Schily konnte nicht umhin, anerkennend festzustellen, dass es sich schon um ein eindrucksvolles Programm handle, das die Deutsch-Israelische Gesellschaft Hamburg unter ihrer Vorsitzenden, Waltraut Rubien, anlässlich des 40. Jahrestages der diplomatischen Beziehungen zu Israel und ihres eigenen 30-jährigen Bestehens da zusammengestellt hatte. Neben Hamburgs Innensenator, Udo Nagel, dem israelischen Botschafter, Shimon Stein, und dem ehemaligen deutschen Botschafter in Israel, Niels Hansen, war der Bundesinnenminister Hauptredner der Festveranstaltung, die am 13. April 2005 im großen Festsaal des Hamburger Rathauses vor mehr als 500 geladenen Gästen aus allen Bereichen der Freien und Hansestadt stattfand. Wenn Israels erster Premierminister, Ben Gurion, und der erste Kanzler der jungen Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer, sich nicht schon sehr früh die in der Überschrift zitierte Devise zu eigen gemacht hätten, dann würden wir in diesem Jahr nicht bereits auf 40 Jahre diplomatische Beziehungen zurückblicken können. In der Geschichte waren es immer schon außergewöhnliche Persönlichkeiten mit Mut, Weitblick sowie einem sicheren Urteilsvermögen, die - ihrer Zeit weit voraus - Dinge in Angriff nahmen, die andere noch für absolut verfrüht betrachteten. Ben Gurion und Adenauer waren solche Persönlichkeiten. Sie schufen die Voraussetzungen dafür, dass wir heute mit Genugtuung feststellen können, dass trotz der entsetzlichen Geschehnisse während des Nationalsozialismus, die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland nach den USA als die wichtigsten und verlässlichsten bezeichnet werden können. Dazu trägt nicht zuletzt auch die Deutsch Israelische Gesellschaft bei, die sich mittlerweile zur größten bilateralen Freundschaftsgesellschaft in Deutschland entwickelt hat. Die DIG Hamburg kann dabei mit Freude und Stolz auf 30 Jahre zurückblicken, Jahre, die geprägt waren von dem permanenten Wunsch, zur Verbesserung des beiderseitigen Verhältnisses beizutragen. Mit der oben beschriebenen Veranstaltung hat sie mit Erfolg bewiesen, dass ihr Israel und seine Menschen ein ernstes Anliegen sind.

(LWB)


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