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DIG mit neuem Präsidium
Delegierte wählten Reinhold Robbe zum Nachfolger von Johannes Gerster

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) hat auf ihrer 34. Hauptversammlung am 10. Oktober 2010 in Erfurt den früheren Wehrbeauftragten Reinhold Robbe zum neuen Präsidenten gewählt. Der 56jährige Ostfriese Robbe löste Dr. h.c. Johannes Gerster in dieser Funktion ab, der das Amt des Präsidenten seit 2006 ausübte und auf eigenen Wunsch nicht erneut kandidierte.

Dem neu gewählten geschäftsführenden Präsidium gehören die Bundestagsabgeordneten Marieluise Beck (Bündnis 90/Die Grünen), Gitta Connemann (CDU/CSU), Christian Lange (SPD), Florian Toncar (FDP) zusammen mit den Vertretern der Arbeitgemeinschaften Anke Eymer, Heike-Anna Grunewald und Staatsministerin a.D. Hildegard Müller an.

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft arbeitet mit 52 Arbeitsgemeinschaften im Bundesgebiet für die Vertiefung der deutsch-israelischen Beziehungen sowie für einen Ausgleich zwischen Israel und seinen Nachbarn. In Deutschland tritt sie gegen jede Form von Israelfeindschaft, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit an. In einer Vielzahl von Veranstaltungen vermittelt die DIG Informationen über Israel, die deutsch-israelischen Beziehungen, den Nahen Osten und die Verantwortung, die sich aus der deutschen Geschichte ergeben.

Robbe gratulierte als erste Amtshandlung dem israelischen Schriftsteller David Grossmann zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, die gestern in der Frankfurter Paulskirche stattfand.

Erfurt/Berlin, 11.10.2010

 

 

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