Das Historische Museum der Pfalz Speyer präsentiert vom 19. November 2004 bis 20.
März 2005 die große Sonderausstellung "Europas Juden im Mittelalter" (siehe DIGmagazin 4/2002).
Erstmalig werden die beiden mittelalterlichen Zentren des europäischen
Judentums - Sepharad in Spanien und Aschkenas in Mitteleuropa - vom 11. bis zum Beginn des
16. Jahrhunderts vorgestellt. Highlight ist eine 3-D-Rekonstruktion der Speyerer Synagoge,
die einzelne Bauphasen, die Erneuerung nach Brandschäden im Jahr 1195 und die Erweiterung
nach 1230 darstellt.
Im Begleitprogramm finden eine Reihe interessanter Veranstaltungen statt, auch für Kinder
und Jugendliche ist eine begleitende kindgerechte Präsentation vorbereitet. Mehr Informationen
finden Sie auf der Internetseite des Historischen Museums Pfalz Speyer www.museum.speyer.de.
1. Israelische Kulturtage Trier
Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Helmut Schröer
Zwischen dem 11. und dem 21. November 2004 finden in Trier die 1. Israelischen Kulturtage
unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Schröer statt. Zusammen mit der Jüdischen
Gemeinde hat die Deutsch-Israelische Gesellschaft als Veranstalter ein vielschichtiges
Programm erarbeitet, welches ein breites Spektrum israelischer und jüdischer Kultur umfasst.
Neben den bildenden und darstellenden Künsten war den Veranstaltern auch ein regionaler
Bezug zum historischen und aktuellen jüdischen Leben in Trier wichtig, welches die
Triererinnen und Trierer zu den Spuren jüdischen Lebens in ihrer Stadt führt.
Aus dem nachfolgenden Programm geht hervor, dass wir einen weiten Bogen gespannt haben,
der von einer Photoausstellung über Filmabende, einem Cabaret- und Liederabend sowie
einem zeitgeschichtlichen Vortrag zum 100. Todesjahr von Theodor Herzl reicht. Musikalisch
herausragend ist sicherlich der Auftritt des weltbekannten "Tel Aviv Trio" im Rokokosaal des
Kurfürstlichen Palais, womit ein herausragendes Highlight im Veranstaltungskalender der
Stadt Trier angeboten wird.
Es ist das erklärte Ziel, die Israelischen Kulturtage zu einer im Kultur-Jahreskalender der
Stadt Trier fest verankerten Veranstaltung zu machen und den interessierten Bürgerinnen und
Bürgern die kulturellen Leistungen und die Schönheit Israels nahe zu bringen.
Die Bevölkerung ist herzlich zu den Veranstaltungen der 1. Israelischen Kulturtage in Trier
eingeladen, auf dass die Kulturtage zu einem gelebten Ausdruck der Verbundenheit zweier
befreundeter Völker werden.
Programm:
11.11.04: Eröffnung der Kulturtage mit der Ausstellung "Our Country" im Kreuzgang des Trierer Rathauses
- Vernissage (Beginn 20 Uhr)
12.11.04: Israelisches Kino in der VHS: "Afula Express" - Film von Julie Shles (1997) (Beginn 20 Uhr)
13.11.04: Israelisches Kino in der VHS: "Girafot" - Film von Tzahi Grad (2001) (Beginn 20 Uhr)
14.11.04: Israelisches Kino in der VHS: "Yana´s Friends" - Film von Arik Kaplun (2001) (Beginn 20 Uhr)
14.11.04: Stadtrundgang durch das Jüdische Trier - Treffpunkt 13 Uhr am Domfreihof (Eingang VHS)
16.11.04: Konzert mit Tirzah Haase und Armine Ghuloyan mit Chansons der 20er und 30er Jahre in der TUFA
(Beginn 20 Uhr)
17.11.04: Vortrag "Herzls Vision und Israel heute" von Eldad Beck im Studienzentrum der
Friedrich-Ebert-Stiftung Trier (Beginn 20 Uhr)
18.11.04: Konzert mit Helga Bohnert und jiddischen Liedern im Gemeindesaal der Synagoge (Beginn 20 Uhr)
20.11.04: Kammerkonzert des "Tel Aviv Trio" im Rokokosaal des Kurfürstlichen Palais (Beginn 20 Uhr)
21.11.04: Stadtrundgang durch das jüdische Trier, Treffpunkt: 13 Uhr am Domfreihof (Eingang VHS)
Danksagung:
Nur für die Veranstaltung von Tirzah Haase und Armine Ghuloyan sowie für das Kammerkonzert des Tel Aviv Trio wird ein Eintritt erhoben. Die restlichen Veranstaltungen sind kostenfrei ! Hierbei möchten wir uns insbesondere bei der Sparkasse Trier bedanken, die durch eine großzügige Spende eine zurückhaltende Preisgestaltung ermöglichte. Der herzlichen Unterstützung durch die Stadt Trier gebührt ebenfalls unser besonderer Dank. Für die Unterstützung bei der Auswahl der Künstler bedanken wir uns beim Zentralrat der Juden in Deutschland sowie bei der Botschaft des Staates Israel in Berlin. Frau Kulturattachée Dvora Ben-David hatte für unsere Anliegen stets ein offenes Ohr.