Junges Programm zur Woche der Brüderlichkeit 2017 in Frankfurt am Main

Der christlich-jüdische Dialog gilt einerseits als Erfolgsgeschichte. Andererseits macht sich er Eindruck breit und wird hier und dort auch ausgesprochen, man habe „den Kontakt im Dialog zur Jugend weitgehend verloren“. Gleichzeitig zeigen Umfragen immer wieder eine erschreckende Verbreitung judenfeindlicher Einstellungen in der deutschen Gesellschaft, besonders im Kontext des Nahostkonflikts. Weiterhin haben sich die Diskurse in der Einwanderungsgesellschaft diversifiziert und stellen liebgewonnene Gewohnheiten in Frage und machen neue Konzepte notwendig.

Vor diesem Hintergrund haben sich anlässlich der Woche der Brüderlichkeit 2017 das Forum Junger Erwachsener der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sowie das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft zusammengeschlossen, um mit einem eigenen Programm gezielt auf die Generation der heute unter 35-Jährigen zuzugehen und neue Gruppen zu erreichen.

Es ist uns eine große Freude, dass wir für dieses Programm mit Mike Samuel Delberg einen profilierten Vertreter der jungen jüdischen Generation in Deutschland gewinnen konnten. Auf einer Podiumsdiskussion in Frankfurt wird er die neu gegründete Jüdische Studierendenunion Deutschland vorstellen und anschließend mit Vertretern der Studierendengemeinden beider Konfessionen sowie Vertretern unserer Organisationen über die Zukunft des interreligiösen Dialogs Diskutieren.

(Weitere Informationen zur Veranstaltung am 6. März: https://www.facebook.com/events/1677644985586092/)

Rabbiner Andrew Steiman hat uns freundlicherweise in die Synagoge der Budge Stiftung eingeladen, wo er Fragen zur jüdischen Religion beantworten und ein Schabbatgottesdienst den Teilnehmern einen ersten Einblick ermöglichen wird.

(Weitere Informationen zur Veranstaltung am 10. März: https://www.facebook.com/events/1789950384664278/)

Heutzutage entzündet sich das „Gerücht über die Juden“ (Adorno) häufig an jenem unter den Staaten, wie Poliakov Israel einmal bestimmte, weshalb es uns besonders wichtig ist, mit dem Tagesseminar „Die israelische Demokratie und der Nahostkonflikt“ Grundlagenwissen zu Geschichte und Gegenwart der einzigen Demokratie der Region und der israelisch-arabischen Auseinandersetzung vermitteln zu können.

(Weitere Informationen zum Seminar am 26. März: https://www.facebook.com/events/419090895104301/)

Mit großer Vorfreude blicken wir auf die diesjährige Woche der Brüderlichkeit und wünschen allen Teilnehmern spannende und erkenntnisreiche Tage.

Mirjam Blumenschein

Vorsitzende des Forums Junger Erwachsener beim Deutschen Koordinierungsrat e.V.

Tibor Luckenbach

Bundesvorsitzender des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V.

 

 

 

 



 

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