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40 JAHRE DEUTSCH-ISRAELISCHE GESELLSCHAFT
- Ein gutes Jubiläum - -
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1966 ist in Berlin die Deutsch - Israelische Gesellschaft gegründet worden. In den vier Jahrzehnten seither hat sie sich zur größten bilateralen Freundschaftsgesellschaft in Deutschland entwickelt. Wir haben zutiefst zu danken:

- unseren früheren Präsidenten Gerhard Jahn (1966-67), Ernst Benda (1967-71), Heinz Westphal
   (1972 - 1977), Erik Blumenfeld (1977 - 1991) und Hans Koschnick (1991 - 1994)
   sowie den jeweiligen Mitgliedern unseres Präsidiums
- unseren Partnern und Freunden von der Israelisch-Deutschen Gesellschaft mit Asher Ben Nathan
   an der Spitze
- unseren örtlichen und regionalen Arbeitsgemeinschaften sowie unserem Jugendforum. Hier, vor
   Ort wird die eigentliche Arbeit getan, und so wird es auch bleiben
- vielen Freunden in Gesellschaft und Politik, in Wirtschaft und den Medien. Sie haben
   unsere Aktivitäten mit Sympathie und wertvoller Unterstützung begleitet
- vor allem aber unseren rund 5.000 Mitgliedern allüberall in der Bundesrepublik Deutschland.
    Das sind 5.000 Beispiele für bürgerschaftliches Engagement, für die
   Solidarität mit Israel, für den festen Willen zur Verständigung und Freundschaft
    zwischen beiden Völkern und zum Frieden in der Region.

2006, nach vierzig Jahren also, können wir mit Dankbarkeit und nicht ohne Selbstbewusstsein auf unsere erste gemeinsame Wegstrecke zurückschauen. Nur eins dürfen wir nicht tun: Die Hände auch nur einen Augenblick lang s elbstzufrieden in den Schoß legen!
Packen wir also das nächste Jahrzehnt an! Gerade die letzten Wochen haben uns wieder einmal deutlich gemacht, dass unsere israelischen Freunde unsere Solidarität tagtäglich erfahren sollten. Wir tragen dazu bei, indem wir hier bei uns immer wieder um Verständnis für die schwierige Lage Israels werben und einen fairen Umgang mit der komplizierten Problematik des Nahen Ostens einfordern. Wir tragen dazu bei, wenn wir mit unseren Möglichkeiten die deutsch-israelischen Beziehungen auf allen Gebieten noch enger zu machen helfen. Und wir tun es auch, indem wir gegenüber jeder Tendenz zu Antisemitismus, Fremdenhass und politischem Extremismus aufstehen und "Nein!" sagen.
Ich weiß nicht, ob man aus Anlass eines Jubiläums Wünsche äußern darf. Wenn das so ist, dann würde ich mir für uns alle wünschen:

- ein Israel, dessen Bürger in Sicherheit, ohne Bedrohung von außen und
   in Kooperation mit seinen Nachbarn die Zukunft dieses wunderbaren Landes gestalten können
- eine Welt, die es endlich fertig bringt, den Antisemitismus zu überwinden,
   jenes älteste und schrecklichste Vorurteil der Menschheitsgeschichte
- eine Deutsch-Israelische Gesellschaft, die immer mehr Menschen in unserem
   Lande erreicht und anspricht, die also wächst, blüht und gedeiht.
   Dazu wollen wir gerade im Jubiläumsjahr alle Anstrengungen machen!

Prof. Manfred Lahnstein
Präsident

 


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