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"Hand-in-Hand-Schule" erhält Friedenspreis
Artikel der Berliner Morgenpost

Die zweisprachige "Hand-in-Hand-Schule" im jüdisch-arabischen Erziehungszentrum in Jerusalem erhält in diesem Jahr den Friedenspreis der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG). Die Verleihung erfolgt morgen um 17 Uhr im Berliner Reichstagsgebäude (Fraktionsebene).

Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Manfred Lahnstein, überreicht den Preis an die Schulleiter: die jüdische Direktorin Dalia Perez und den arabischen Direktor Ala Khatib. Der Botschafter des Staates Israel, Shimon Stein, will ein Grußwort sprechen, die Laudatio soll Altbundespräsident Johannes Rau halten.

Das Präsidium der Deutsch-Israelischen Gesellschaft zeichnet die Schule für die durchgehend zweisprachige gemeinsame Erziehung jüdischer und arabischer Kinder aus. Nach Angaben der DIG verzeichnet die Einrichtung seit ihrer Gründung 1997 eine jedes Jahr um zirka 20 Prozent steigende Schülerzahl; zur Zeit werden 253 jüdische und arabische Kinder unterrichtet. Die Bildungseinrichtung, die bereits im vergangenen Herbst von "Ein Herz für Kinder" finanziell unterstützt worden ist, will durch die gemeinsame schulische Erziehung jüdischer und arabischer Kinder an der Entwicklung einer Gesellschaft mitwirken, die Koexistenz, Toleranz und Bildung verbindet. Hebräisch und Arabisch haben im Schulalltag den gleichen Stellenwert. Der Umgang mit kulturellen Unterschieden, aber auch nationale Gedenktage und religiöse Gebräuche werden thematisiert.

Jede Klasse wird von einem arabischen und einem jüdischen Pädagogen betreut. Lehrpläne und Inhalte werden gemeinsam entwickelt. Die Verantwortlichen des Lernzentrums haben auch in den schwierigen Jahren der Intifada, als der Terror das Projekt bedrohte, nicht aufgegeben.

Der Friedenspreis der DIG würdigt die Arbeit aller Beteiligten und möchte sie ermutigen, trotz gelegentlicher Rückschläge in ihren Bemühungen um ein friedliches Zusammenleben von Juden und Arabern nicht nachzulassen. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft verleiht die Auszeichnung seit 2001 alle zwei Jahre. Erster Preisträger war das Arab Jewish Cultural Center Beit Hagefen in Haifa. 2003 wurde die Friedensschule von Neve Shalom/Wahat al Salam ausgezeichnet.

K. Jahr-Weidauer, 10. Mai 2005



Hand in Hand für den Frieden
Artikel des Berliner Tagesspiegel

Berlin - Die Jerusalemer „Hand-in-Hand-Schule“ hat am Mittwoch den Friedenspreis der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) erhalten. In ihr werden jüdische und arabische Kinder gemeinsam bilingual unterrichtet. Die Laudatio im Berliner Reichstag hielt am Abend Altbundespräsident Johannes Rau. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.

Rau würdigte vor allem den Vorbildcharakter der Schule für das Zusammenleben von Juden und Arabern. „Es ist der Wunsch vieler Eltern, jüdischer und nicht-jüdischer, miteinander zu leben und nicht gegeneinander zu stehen und womöglich Konflikte auszutragen.“ Dieser Wunsch sei nicht nur in Israel groß, sagte Rau. Aber nirgends sei es so dringend wie in Jerusalem, dieses Miteinanderleben einzuüben.

Die Hand-in-Hand-Schule ist die erste von insgesamt drei Schulen, die das 1977 gegründete „Zentrum für jüdische-arabische Erziehung in Israel“ bisher eingerichtet hat. Dort sollen demokratische Werte vermittelt und Toleranz mit schulischer Bildung verknüpft werden. Hebräisch und Arabisch haben im Schulalltag den gleichen Stellenwert. Jede Klasse wird von einem arabischen und einem jüdischen Pädagogen betreut. Israels Botschafter Shimon Stein betonte die große Bedeutung der Einrichtung für sein Land. „Es ist ein außergewöhnliches Projekt in außergewöhnlichen Zeiten.“ Der Versuch, zwischen den Völkern Brücken zu schlagen, habe es verdient, ausgezeichnet zu werden, so Stein.

DIG-Präsident Manfred Lahnstein unterstrich die wachsende Beliebtheit der Schule, deren Anwärterliste immer länger werde. Jedes Jahr würde die Zahl der Anmeldungen um ein Viertel steigen. Mit dem Preisgeld soll jetzt der erforderliche Neubau unterstützt werden. Der Friedenspreis der DIG wurde das erste Mal im Jahr 2001 verliehen. Preisträger war das „Arab Jewish Cultural Center“ Beit Hagefen in Haifa.

Juliane Schäuble, 12. Mai 2005 



Jerusalemer Schule geehrt BERLIN
Artikel der Neue Ruhr mZeitung, Essen

Das Projekt im Zentrum von Jerusalem hat vorbildhaften Charakter und wurde schon mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Die "Hand in Hand Schule" vermittelt israelischen und arabischen Kindern demokratische Werte und zielt auf das friedliche Zusammenleben beider Völker im verfeindetenNahen Osten ab. Jetzt wurde "Hand in Hand" auch mit dem Friedenspreis der deutsch israelischen Gesellschaft in Berlin geehrt. 2003 besuchte der damalige Bundespräsident Johannes Rau die Schule, gemeinsam mit Teddy Kollek, dem langjährige Jerusalemer Bürgermeister. (NRZ)

12.Mai 2005


"Ich denke so. Du denkst es anders. Erklär mir, warum"
Artikel der Westfälischen Rundschau

Berlin. "Unabhängigkeitskrieg" sagen die jüdischen Schüler. "Katastrophe" sagen ihre arabischen Klassenkameraden. In der Hand?in?Hand?Schule in Jerusalem lernen sie das Einmaleins des multikulturellen Zusammenlebens. Gestern wurde die Schule in Berlin ausgezeichnet. Der Friedenspreis der Deutsch?Israelischen Gesellschaft geht damit in diesem Jahr an ein Projekt der "Jerusalem Foundation", die sich beispielhaft für eine Verständigung zwischen Juden, Christen und Muslimen in Jerusalem einsetzt. Die beiden Direktoren der 1998 gegründeten jüdisch?arabischen Schule, Dalia Perez und Ala Khatib, nahmen den mit 5000 Euro datierten Preis im Reichstagsgebäude entgegen. Neben dem Präsidenten der deutsch?israelischen Gesellschaft, Professor Manfred Lahnstein, und dem israelischen Botschafter Shimon Stein nutzte auch der ehemalige Bundespräsident und Israel?Kenner Johannes Rau als Laudator die Gelegenheit zum Wiedersehen mit den beiden Schuldirektoren.

"Der Preis gibt uns Kraft," antwortet Dalia Perez auf die Frage, was diese Auszeichnung aus Deutschland für die Jerusalemer Schule bedeutet. Und Kraft können sie gebrauchen. Jeden Tag. Zumal in Zeiten der Intifada. Und an Feiertagen, wie sie in diesen Wochen gehäuft anfallen, besonders: Ob am Holocaust?Tag oder am Unabhängigkeitstag, an jüdischen, christlichen oder muslimischen Festtagen ? jedes Mal üben Schüler und Lehrer den Spagat zwischen den Kulturen.

In der "Hand?in?Hand?Schule" unterrichten pro Klasse immer zwei Lehrer ? einer spricht hebräisch, der andere arabisch. Die jüdischen, christlichen und muslimischen Kinder lernen auf diese Weise nicht nur zwei Sprachen und zwei Schriftsysteme, sondern auch zwei Ansichten von der Welt kennen: Unterschiede sichtbar machen und aushalten. Ich denke es so, du denkst es anders. Erklär mir, warum. Darum geht es hier.

Die Schule ist beliebt. Es gibt Wartezeiten, aber keine soziale Auswahl, wie Dalia Perez betont. "Wichtig ist die Balance ? zwischen Juden und Arabern, Mädchen und Jungen." Wichtig ist aber auch die Unterstützung aus dem Ausland. Denn der israelische Staat finanziert das Projekt wie eine normale Regelschule. Zusätzliche Kosten, die durch den zweisprachigen Unterricht entstehen, müssen durch Spenden gedeckt werden.

Wie auch der geplante Neubau: Ende 2007 will man umziehen. Bis dahin jedoch sind noch viele Feiertage gemeinsam zu überstehen, zu erleben, zu feiern ? jüdische, muslimische und christliche.

Julia Emmrichy, 11.05.2005



Die Idee ist stärker als Hass und Angst
Artikel der WESTDEUTSCHE Allgemeine

In Jerusalem gibt es seit ein paar Jahren eine gemeinsame jüdisch arabische Schule. Sie hat die Intifada überlebt. Die Idee der Toleranz war und ist stärker als Hass und Angst. Hand in Hand Schule heißt sie. Hier werden jüdische und arabische Kinder von jüdischen und arabischen Lehrern unterrichtet. Die Zahl der Kinder besteht zu gleichen Teilen aus Juden und aus Arabern. Gleiches gilt für die Lehrer. Unterrichtet wird in beiden Sprachen, es wird nicht übersetzt.

Gestern wurde die Schule von der Deutsch Israelischen Gesellschaft in Berlin mit dem Friedenspreis ausgezeichnet. Die Ehrung nahm Altbundespräsident Johannes Rau vor, einer der großen Freunde Israels. Rau hat in seiner Amtszeit die Schule besucht und war begeistert.

Es ist eine israelische Schule. Die Schüler und Lehrer sind Bürger Israels. Und dennoch war die Idee revolutionär. Die Kinder lernen gemeinsam, wie die beiden gleichberechtigten Direktoren der Schule, der Araber Ala Khatib und die Jüdin Dalia Perez, bei einem Besuch der WAZ Redaktion in Berlin erläuterten. "Sie diskutieren gemeinsam, sie spielen gemeinsam, sie schlafen bei ihren Freunden."

Das Projekt ist nicht frei von Konflikten, die aber gemeinsam angepackt werden. So lernen die Kinder, welcher Feier oder Gedenktag wem gehört und was er für den anderen bedeutet. "Manche Feiertage sind heikel", räumt Dalia Perez ein. So ist der israelische Unabhängigkeitstag zentraler Bestandteil des jüdischen Lebens in Israel. Die Araber gedenken der Staatsgründung Israels am Tag der "Nakba", der Katastrophe.

Es gehe nicht darum, so die beiden Lehrer, dass die Schüler am Ende stets einer Meinung seien. "Wir wollen erzielen, dass sie einander verstehen und Respekt vor dem Standpunkt des anderen haben." Bisher gibt es sechs Klassen. Am Ende soll dort das Abitur abgelegt werden. Angefangen hat man mit 25 Schülern, heute sind es 350. Und die Vision? Dass man in Jahren nur noch gemeinsame Schulen habe und die getrennten Schulen Sonderschulen seien. Ein weiter Weg, heute nur ein Traum.

Alfons Pieper, 11.05.2005 Friedenspreis der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

Am 11. Mai 2005 fand die Verleihung des Friedenspreises der DIG im Berliner Reichstagsgebäude statt. In seiner Begrüßung hob der Präsident der DIG, Professor Manfred Lahnstein, hervor, dass sich Solidarität mit Israel in schwierigen Zeiten zu bewähren habe und sich auf alle Bürger Israels erstrecke. Er forderte dazu auf, die vielfältige Zusammenarbeit zwischen Juden und Arabern in Israel als bedeutende Kultur- und Friedensleistung wahrzunehmen. Die Jerusalemer Hand in Hand Schule, die in diesem Jahr mit dem Friedenspreis ausgezeichnet werde, sei eine der vorbildlichen Kooperationen, die Kultur vermittelt und aktive Friedens- und Verständigungsarbeit leistet.

Am Vorabend des 57. Unabhängigkeitstages des Staates Israel und im Kontext des Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel stellt Botschafter Stein einleitend fest, dass die Beziehungen von mehr Licht als Schatten gekennzeichnet seien. Dazu habe das Engagement von Bürgern und Initiativen wie der DIG maßgeblich beigetragen. Auch in der Zukunft sei dieses Engagement notwendig und anspruchsvoll. Die Hand in Hand Schule Jerusalem skizzierte Botschafter Stein als ein außergewöhnliches Projekt, das zu einem ußergewöhnlichen Zeitpunkt initiiert worden sei. Trotz des Terrors, der kurz nach der Gründung der Schule einsetzte, ist dieses Projekt nicht gescheitert. Mut, Idealismus und Zuversicht der Verantwortlichen halfen Hass und Vorurteile abzubauen und Verständigung auch dann anzustreben, wenn nicht auf alle Fragen Antworten gefunden werden. Die Hand in Hand Schule Jerusalem hat eine Vorreiterrolle bei der Verringerung der Kluft zwischen den verschiedenen Bevölkerungsteilen in Jerusalem. Botschafter Stein hobt hervor, dass sich die Jerusalem Foundation um den Bau eines neuen Schulgebäudes bemüht, um der wachsenden Nachfrage zeitgemäß entsprechen zu können. Botschafter Stein hofft auf ein Übergreifen der Idee der Hand in Hand Schulen auf alle Teile der israelischen Gesellschaft.

In seiner Laudatio erinnerte der ehemalige Bundespräsident Dr. h.c. Johannes Rau sich an seine vielen Reisen nach Israel, bei denen immer ein besonderes Erlebnis haften geblieben sei. Während seiner Amtzeit hatte er die Hand in Hand Schule in Jerusalem kennen gelernt. Für ihn war die Begegnung, bei der Teddy Kollek in seiner einzigartigen Weise auf die Notwendigkeit eines Engagements für die Schule hingewiesen hatte, eine nachdrückliche Begegnung. Es ist ein Novum, dass es die Jerusalem Foundation übernommen hat, ein Gebäude für eine bilinguale Schule zu errichten. Rau bekundete seine Freude darüber, dass die Hand in Hand Schule in Deutschland Anerkennung und Freunde gewonnen hat und er hofft, dass tatkräftig bei der Verwirklichung der Ziele geholfen wird. Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen, dieses Ziel gilt für die Hand in Hand Schule in besonderer Weise, denn es werde für das Miteinander gelernt. Aus Neugier, miteinander leben, lernen und spielen könne die Verschiedenheit als Bereicherung und Vielfalt wahrgenommen werden. Er gratulierte den Preisträgern und ermutigte den Weg fortzusetzen und den Kreis derer, die durch ein Miteinader gegen Hass, Vorurteile und Gewalt gefeit sind zu erweitern.

Magdalene Krumpholz, die Initiatorin des Friedenspreises und Vorsitzende der Auswahlkommission überreichte den Friedenspreis und verlas den Text der Urkunde.

Dalia Perez und Ala Khatib bedanken sich in wechselnder Rede für die Auszeichnung. Sie sehen darin eine Unterstützung ihrer Vision von Erziehung zu Frieden, Gleichheit und Solidarität zwischen Juden und Arabern. Toleranz, Respekt aber auch Stolz auf die eigene Identität verbunden mit der Akzeptanz anderer Identitäten ist das Ziel der bilingualen Erziehung. Auch schwierige Themen werden nicht gemieden, so war der Holocaustgedenktag Gegenstand des Unterrichts und vermittelte die Katastrophe des jüdischen Volkes, die auch Auswirkungen auf die gesamte Menschheit hatte. Am 11. Mai wird der Gedächtnistag für die israelischen Opfer seit der Gründung des Staates Israel thematisiert, Am Unabhängigkeitstag haben alle Schüler frei und am 15. Mai wird der Tag der Nakba, der Tag der palästinensischen Katastrophe Gegenstand des Unterrichts sein. Es gibt an der Hand in Hand Schule einen ehrlichen und aufrichtigen Dialog, der sich an historischen Perspektiven und sozialen und kulturellen Verschiedenheiten orientiert. Nur so kann die Komplexität von Weltanschauungen vermittelt und die Fähigkeit zum Miteinander erzeugt werden. Besonderer Dank gilt der Jerusalem Foundation, die es übernommen hat, der Hand in Hand Schule in Jerusalem ein modernes Schulgebäude zur Verfügung zu stellen. Die Preisträger wünschen sich viele weitere Schulen im ganzen Land, die den Ideen der Hand in Hand Schulen anschließen und damit Lichtpunkte für das zukünftige Zusammenleben darstellen.

Hildegard Müller, Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe und Mitglied des Präsidiums der DIG gratulierte den Preisträgern herzlich und wünschte ihnen viel Erfolg bei der zukünftigen Arbeit. Sie lud im Namen des Bundestagspräsidenten der Mitglieder des Parlaments und der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe zu dem sich anschließenden Empfang - mit vielen guten Gesprächen und Begegnungen - ein.

Urkundentext

Die zweisprachige Hand in Hand Schule in Jerusalem besteht seit 1999. Ihre Gründer wollen durch eine gemeinsame schulische Erziehung jüdischer und arabischer Kinder an der Entwicklung einer Gesellschaft mitwirken, die Koexistenz, Toleranz und Bildung verbindet. Sie glauben an eine Erziehung, die den jungen Menschen demokratische Werte vermitteln kann, die Hass und Vorurteile überwindet und Gleichberechtigung für alle israelischen Bürger will. Die Schule bildet keine einsame Insel, sie ist vielmehr eingebettet in die Gesellschaft, aus der die Kinder und ihre Eltern kommen. Sie sind es, die die Ideen und Ziele der Schule in ihrer Nachbarschaft und über die lokalen Grenzen hinaus weitergeben. Das Miteinander der jüdischen und arabischen Schülerinnen und Schüler prägt die pädagogische Arbeit der Schule im weitesten Sinne. Darin eingeschlossen sind auch die Eltern, die sich mit großem Engagement an dieser Aufgabe beteiligen. Beide Sprachen haben den gleichen Stellenwert. Jede Klasse wird von einem arabischen und einem jüdischen Pädagogen betreut, Curricula werden gemeinsam entwickelt und Probleme, wie der Umgang mit nationalen Gedenktagen sowie mit kulturellen Unterschieden zusammen diskutiert. Schwierigkeiten werden nicht verschwiegen, sondern man bemüht sich um gemeinsame Lösungen. Die Verantwortlichen haben auch in den schwierigen Jahren der Intifada , als Terror und eskalierende Gewalt nicht ohne Einfluss auf das Projekt geblieben sind, nicht aufgegeben. Der Friedenspreis der DIG will die Arbeit aller Beteiligten würdigen und sie ermutigen, trotz gelegentlicher Rückschläge in ihren Bemühungen um ein friedliches Zusammenleben von Juden und Arabern nicht nachzulassen.

 


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