Jerusalem, Nazareth und Bethlehem: in diesen Tagen ganz nah

DIG-Präsident Königshaus zu Weihnachten: Jerusalem funktioniert nur ungeteilt

Von Israel als dem „Heiligen Land“ zu sprechen, gehört eher nicht zu den Gepflogenheiten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. In diesen Tagen jedoch, in denen den deutschen Christen geographische Bezeichnungen häufig und ohne jeden Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt über die Lippen gehen, appelliert der neugewählte DIG-Präsident, Hellmut Königshaus, leidenschaftlich für einen Besuch Israels.

#„Jerusalem, Nazareth, Bethlehem“ – das seien „Kristallisationspunkte christlichen Glaubens, die man erleben kann“, betont Königshaus. Jeder Christ, so der Präsident, sollte einmal die lebendigen Orte seiner Religion in Israel und dem Westjordanland besuchen. Weihnachten und Ostern böten sich hier in besonderer Weise an. Einwände, die sich auf die Sicherheit des Landes beziehen, lässt Königshaus nicht gelten: „Kein Land der Welt hat die bittere Lehre von Terrorismus und Gefährdung so verinnerlichen müssen wie Israel“. Deshalb sei der Schutz von Bürgern und Besuchern nirgendwo so perfektioniert wie in diesem Land.
„Für uns in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, aber auch für Juden, Christen und Muslime allerorten gilt Jerusalem als das Herz der Welt“. Man muss diesen Ort besuchen, um die eigenen Wurzeln, aber auch die Stadt und das Land zu verstehen: Das ist die Überzeugung von Präsident Königshaus. Mit Nir Barkat, dem Bürgermeister von Jerusalem, der „Stadt des Friedens“, wie die deutsche Übersetzung lautet, ist Königshaus einer Meinung: Diese Stadt funktioniere nur ungeteilt.
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft ist mit mehr als 5000 Mitgliedern an insgesamt 50 Standorten in Deutschland die größte bilaterale Freundschaftsorganisation. Die Arbeitsgemeinschaften der DIG bieten zahlreiche und kenntnisreiche Reisen nach Israel an.

Berlin, Weihnachten 2015







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