Deutsch-Israelische Gesellschaft Würzburg

Seit dem 20.09.2017 ist die Deutsch-Israelische Gesellschaft auch mit einer Arbeitsgemeinschaft in Würzburg vertreten.

Am letzten Tag des alten Jahres 5777 trafen sich die 11 Gründungsmitglieder der Arbeitsgemeinschaft Würzburg in feierlicher Atmosphäre im Würzburger Rathaus. Erstmals in seiner Amtszeit habe er das Rathaus für die Gründung eines Vereins zur Verfügung gestellt, erklärte OB Christian Schuchardt (im Bild 1.v.l.), der mit seiner persönlichen Teilnahme auch ein persönliches Zeichen setzen wollte: „Ich bin froh, dass sich die jüdische Gemeinde in Würzburg nach Kriegsende wieder so positiv entwickeln konnte. Und gerade in Zeiten, in denen wir Ressentiments wieder verstärkt begegnen, leistet die Deutsch-Israelische Gesellschaft einen wichtigen Beitrag zur Förderung der internationalen Verbundenheit.“

DIG AG Würzburg
Hellmut Königshaus (im Bild 2.v.r.), ehemaliger Wehrbeauftragter des Bundestags und amtierender Präsident des gemeinnützigen Vereins, hörte diese Worte gerne. Eigens aus Berlin angereist, berichtete er von der kurz zuvor getroffenen Entscheidung der Bundesregierung, die international erarbeitete Antisemitismus-Definition in Deutschland zu übernehmen. „Zum ersten Mal wurde offiziell festgehalten, dass sich Antisemitismus nicht nur gegen Personen, sondern auch gegen den Staat Israel richten kann. Das ist ein wichtiger Schritt, für den wir uns lange eingesetzt haben.“ Auch zukünftig bleibe es eine wichtige Aufgabe des Vereins, den Austausch des öffentlichen und kulturellen Lebens zu fördern und Vorurteile abzubauen. „Gerade im Bereich des Jugendaustauschs möchten wir da noch viele Verbesserungen erreichen. Eine Austausch mit Israel sollte ebenso selbstverständlich werden, wie er es nach Kriegsende mit Frankreich, England oder Polen geworden ist.“

In der Würzburger Arbeitsgemeinschaft stehen zunächst jedoch kleinere Schritte an, wie der frisch gewählte Vorsitzende der Würzburger Arbeitsgemeinschaft Robert Schwaneck (im Bild 5.v.l.) ausführte: „Unser Ziel wird es sein, durch öffentliche Veranstaltungen auf Israel und die deutsch-israelischen Beziehungen aufmerksam zu machen. Dazu möchten wir neue Mitglieder gewinnen und Kontakte in Würzburg und Mainfranken knüpfen.“

Ebenfalls in den Vorstand gewählt wurden Johannes Manthey (Schatzmeister), Andrew Ullmann (Stellvertreter, im Bild 4.v.r.), Eva Schwaneck (Stellvertreterin, im Bild mittig), Wolfgang Kuhl (Beisitzer, im Bild 5.v.r.) und Daniel Dinnebier (Beisitzer, im Bild 4.v.l.).

Interessenten können sich ab sofort über die Facebook-Seite „Deutsch Israelische Gesellschaft AG Würzburg“ informieren. Auch ein Newsletter, der in unregelmäßigen Abständen auf interessante Veranstaltungen hinweisen wird, ist bereits in Planung.

Robert Schwaneck



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