Verlegung der deutschen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Bayreuth-Oberfranken fordert die Bundesregierung auf, die deutsche Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Dieser Schritt ist konsequent. Er wäre ein starkes Signal dafür, dass die Bundesrepublik Deutschland, entsprechend der deutschen Staatsraison, fest an der Seite Israels steht und für den Frieden im Nahen Osten eintritt.

Gründe für die Verlegung der deutschen Botschaft sind folgende Fakten:

Jerusalem ist die historische und politische Hauptstadt Israels. Jedes souveräne Land hat das Recht, seine Hauptstadt frei zu wählen.
In Jerusalem befinden sich das Parlament Israels (die Knesset), der Sitz des Staatspräsidenten Israels und der Sitz der israelischen Regierung.
Mit dem Umzug der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem wird lediglich vollzogen, was der amerikanische Kongress bereits 1995 als Gesetz beschlossen hat. Im Einklang mit der Entscheidung der westlichen Führungsnation wäre dies auch für Deutschland der historisch richtige Moment.
Alle politischen und diplomatischen Begegnungen in Israel finden in Jerusalem statt. Der ägyptische Präsident Anwar as-Sadat, amerikanische Präsidenten, deutsche Staatsmänner und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben in der Knesset gesprochen.

Die Verlegung der deutschen Botschaft nach Jerusalem dient dem Frieden, denn die palästinensische Führung hat mit „Tagen des Zorns“ gedroht. Eine Verlegung aller Botschaften, auch der deutschen Botschaft, würde der palästinensischen Seite zeigen, dass sich Terror nicht lohnt. Sie wäre zu Verhandlungen gezwungen und müsste anerkennen, dass Jerusalem die faktische Hauptstadt Israels ist.

Das Anerkennen der Wirklichkeit ist ein entscheidender Schritt zur Heilung. Gerade Deutschland hat in seiner Geschichte die Erfahrung gemacht, dass das Anerkennen der realen Verhältnisse zu friedlichem Miteinander führt.

8. Dezember 2017


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