Rezensionen
DIG Magazin 4/2011
Lesenswerte Sammlung
Wenn der Autor dieser kleinen Predigtsammlung nicht bereits Mitglied der DIG wäre, müsste man ihn werben. Denn hier predigt ein Pfarrer in einer Weise über Israel, die Israelfreunde aufhorchen lässt...
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DIG Magazin 4/2011
Auf dem Prüfstand – Das Verhältnis der Israelis zu ihrer Armee
Seit Staatsgründung im Jahr 1948 – Konsequenz des UN-Teilungsplans vom November 1947 – ist Israel nie zur Ruhe gekommen. Das kleine Land, Zuflucht auch für Holocaust-Überlebende, musste danach in zahlreichen Kriegen sein Existenzrecht verteidigen. Der ebenfalls vorgeschlagene Palästinenserstaat auf ehemals britischem Mandatsgebiet wurde von arabischer Seite abgelehnt...
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DIG Magazin 2/2011
Die Geschichte der Israelis und Palästinenser
Die jahrzehnte währenden Konflikte zwischen Israelis und Palästinensern, die Friedensbemühungen und ihr Scheitern prägen das gegenwärtige Bild dieser beiden Völker. Wer es verstehen will, muss sich mit ihrer Geschichte und ihren unterschiedlichen Narrativen auseinandersetzen...
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DIG Magazin 2/2011
Geschichte des Israelischen Wirtschaftswunders
„Was die Welt vom kometenhaften wirtschaftlichen Erfolg Israels lernen kann aber auch, dass manches einzigartig und daher nicht kopierbar ist!“ So oder ähnlich könnte ein Resümee dieses Buches lauten...
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DIG Magazin 1/2011
Ein hebräischer Schriftsteller und arabischer Bürger Israels
Sayed Kashuas drittes Buch „Zweite Person Singular“ erschien vor wenigen Monaten auf Hebräisch und kommt in der Übersetzung von Mirjam Pressler im April auf den deutschen Buchmarkt...
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DIG Magazin 4/2010
Jüdische Flieger im Weltkrieg
In der Gedenkstätte Auschwitz verstört mich am meisten der Raum, in dem – neben Koffern und Schuhen von Ermordeten – ein Berg von Beinprothesen ausgestellt ist...
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DIG Magazin 4/2010
Nahariya und die deutsche Einwanderung
Dr. Klaus Kreppel, Zweiter Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Bielefeld der DIG, hat pünktlich zum 75. Jubiläumsjahr sein viertes Buch über die israelische Partnerstadt Nahariya veröffentlicht...
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DIG Magazin 4/2010
Eine lebendige Geschichte Israels
Das ist ein ganz und gar ungewöhnliches Buch. Es verknüpft nämlich die Biographie eines Zeitzeugen besonderer Art mit der Entstehungsgeschichte Israels und dessen weiterer Entwicklung seit der Staatsgründung...
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DIG Magazin 3/2010
Mainz - Bonn - Jerusalem - Gerster
„Die deutsch-israelischen Beziehungen sind besonders belastet, besonders sensibel, besonders gut.“ Eine treffliche, eine staatsmännische Definition, 1998 anlässlich des 50. Jahrestags der Staatsgründung Israels formuliert von Johannes Gerster,...
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DIG Magazin 2/2010
"Mehr Mündigkeit wagen.": Gerhard Jahn (1927 - 1998) Justizreformer der sozial-liberalen Koalition
Gerhard Jahn, Bundestagsabgeordneter, Parlamentarischer Geschäftsführer, Staatsminister im Auswärtigen Amt, Bundesjustizminister, Vertreter der Bundesrepublik im Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen, Mitgründer und erster Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, ... ist nur zwölf Jahre nach seinem frühen Tod aus dem öffentlichen Gedächtnis der Bundesrepublik verschwunden. Das Buch bemüht sich darum, ihn diesem Vergessen zu entreißen...
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DIG Magazin 2/2010
Auf Augenhöhe
Von 1996 bis zum Beginn der zweiten Intifada im Jahr 2000 war Henning Niederhoff Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah und initiierte einen „Trialog“, der bis heute anhält, auch wenn sein Initiator längst nach Berlin zurück gekehrt ist...
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DIG Magazin 2/2010
Ein praktisches Handbuch
Schon wieder Auschwitz, mag jemand fragen, der bereits beim Titel stutzig wird...
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DIG Magazin 2/2010
Liebe für Anfänger
Die 1954 in Tel Aviv geborene Schriftstellerin Nava Semel hat in ihrem neuen von Mirjam Pressler übersetzten Buch sieben Liebesgeschichten geschrieben, die alle sehr unterschiedlich sind, doch in einem sich ähnlich...
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DIG Magazin 2/2010
Ilan Weiss: Sex am Sabbat? Moderne jüdische Witz
Beginnen will ich ohne Witz: der Patchworld Verlag gibt für jedes verkaufte Exemplar dieses Büchleins einen Euro an den Jüdischen Nationalfonds zur Aufforstung in Israel. Sie tun also mit dem Kauf nicht nur sich selbst einen großen Gefallen!
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DIG Magazin 2/2010
„Die Siedlung“ von M. Zamir
Eine in die Jahre gekommene Wohnsiedlung am Rande Tel Avivs steht im Mittelpunkt des neuen Romans von Michal Zamir. Die 1964 geborene Autorin hatte bereits mit ihrem 2007 deutsch publizierten Werk „Das Mädchenschiff" einiges Aufsehen erregt...
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DIG Magazin 1/2010
Deportiert aus Oslo
Zwei Bücher, die jetzt zeitgleich erschienen sind, erinnern an das Schicksal zweier junger Jüdinnen aus Oslo, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, was Herkunft und Wesen betraf. Was ihr Schicksal dennoch verband, war der gemeinsame Abtransport, den sie mit vielen weiteren Opfern teilten...
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DIG Magazin 1/2010
Perspektivenwechsel: Eine Begegnung mit Ariel Sharon
Schön wäre es gewesen, wenn zu den Feiern anlässlich des 60jährigen Bestehens Israels auch in Deutschland die Autobiographie des Mannes vorgelegen hätte, der wesentlich dazu beigetragen hat, dass dieses Jubiläum überhaupt gefeiert werden konnte. Von Ariel Sharons Autobiographie, mit David Chanoff als Coautor, liegt keine deutsche Übersetzung vor, obwohl sie bereits 1989 in New York erschien...
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DIG Magazin 1/2010
Deutsche Soldatengräber in Israel
Der 1. Weltkrieg hatte viele Facetten. Deutsche Soldaten standen auch in Palästina und kämpften an der Seite des Osmanischen Reiches gegen die Engländer, Franzosen, Russen und ihre Verbündeten...
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DIG Magazin 1/2010
„Der Schatten des Zwillings“
Mit ihrem Erstlingswerk ist der 47-jährigen Journalistin Annette Lübbers ein guter Wurf gelungen. Der Roman spielt im Israel der Jahre 1993/94, einer Zeit großer Hoffnungen und Enttäuschungen...
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DIG Magazin 1/2010
Regional interessant
Soll man ein Buch über zwei Opfer der NS-Terrorjustiz schreiben oder nicht? Wären dann nicht mindestens drei Millionen Biographien nötig? ...
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DIG Magazin 1/2010
Ein praktisches Handbuch
Schon wieder Auschwitz, mag jemand fragen, der bereits beim Titel stutzig wird. Die Antwort heißt Ja! ...
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DIG Magazin 1/2010
„Feindbild Judentum. Antisemitismus in Europa“
Der vorliegende von Lars Rensmann und Julius H. Schoeps herausgegebene Sammelband beschäftigt sich mit dem gegenwärtigen Antisemitismus in Europa. Er vereinigt Beiträge aus der Feder von Sozialwissenschaftlern, Politologen, Kriminologen, Historikern und Psychologen, die Experten auf dem Gebiet der länderbezogenen Antisemitismusforschung sind...
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DIG Magazin 1/2010
„Die Armee gibt Dir auch eine Zielsetzung: Du musst Israel beschützen und Leben bewahren. Das ist der Zweck, der große Zweck.“
Wenn in Deutschland über die israelische Armee gesprochen wird, ist häufig von der Besatzung die Rede, von den verletzten Rechten der Palästinenser und von den verschiedenen Kriegen, die Israel zu führen gezwungen war. Das ist es, was in Deutschland an der israelischen Armee interessiert und bei einem Film über die israelische Armee erwartet wird...
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DIG Magazin 1/2010
Claude Lanzmanns weniger bekannte Werke: Der Vorläufer und Nachfolgefilm zu „Shoah“
Das Filmdebüt „Warum Israel“ des engagierten Publizisten und Sartre-Weggefährten Claude Lanzmann aus dem Jahr 1973 ist fraglos eines der bemerkenswertesten Zeitdokumente über den Staat Israel und sein Selbstverständnis, seine religiösen und politischen Fundamente und vor allem: seine Bürger. Lanzmann lässt Israels Bürger zu Wort kommen...
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DIG Magazin 1/2010
Erik Blumenfeld – eine politische Biographie
Am 29.3.1979 in einer Bundestagsdebatte über die Verjährung von Mord und Völkermord gab sich das Mitglied der CDU-Fraktion Erik Blumenfeld bei seiner Rede erstmals öffentlich als „Betroffener" zu erkennen, der als NS-Verfolgter „das Inferno Auschwitz durch Glück und Zufall überlebt" hatte...
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DIG Magazin 1/2010
Liebe für Anfänger
"Es war, als sei Liebe eine Schwäche oder eine Art Krankheit. Ich schämte mich so sehr, dass ich mich schuldig fühlte." So erinnert sich Michal an ihre Mädchenzeit vor dreißig Jahren. Mit 12 Jahren hatte sie sich zum ersten Mal in Mikey verliebt, der genau gegenüber von ihrer Wohnung sein Zimmer hatte...
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DIG Magazin 1/2010
"nachhause" - Die Privatisierung der Kibbuzim als Thema für Literaten in Israel
Der Prozess der Privatisierung („Hafrata“) – oder in der von Interessenten gewünschten Sprachregelung – Erneuerung („Hitchadschut“), der inzwischen weiter voranschreitet, ist in den letzten Jahren auch Thema für die schriftstellerische Verarbeitung geworden...
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DIG Magazin 1/2010
Eine Unternehmensgeschichte: Die Thyssen-Dynastie
Adel verpflichtet. So sagt das Sprichwort. Aber wozu verpflichtet Adel? Der Brite David Litchfield bekam durch seine Bekanntschaft zu „Heini” Thyssen Einblicke in die Unterlagen der Familie Thyssen...
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DIG Magazin 1/2010
Die schöpferischen „Gewissensbisse, dass man überlebt hat“
Die Geschichte zumal des 20. Jahrhunderts quillt über von Geschichten, die jede gängige literarische Form sprengen. Schicksale von Menschen, Städten, Ländern, Landschaften sind dramatisch durcheinander gewirbelt, um und um gebrochen, zerbrochen worden, Leben ist millionenfach ausgelöscht worden und hat ebenso millionenfach widerstanden, kein Stein ist auf dem anderen, kein Wort, kein Begriff ist sich selbst gleich geblieben...
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DIG Magazin 1/2010
„Die Siedlung“ von M. Zamir
Eine in die Jahre gekommene Wohnsiedlung am Rande Tel Avivs steht im Mittelpunkt des neuen Romans von Michal Zamir. Die 1964 geborene Autorin hatte bereits mit ihrem 2007 deutsch publizierten Werk „Das Mädchenschiff" einiges Aufsehen erregt...
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DIG Magazin 3/2009
Begegnungen am Checkpoint
Die 1979 geborene Schweizer Journalistin (NZZ) verfügt über eine mehrjährige Erfahrung im Nahen Osten. Ihre Gespräche mit einem palästinensischen Kämpfer und vom Schicksal gebeutelten Frauen, einem Kollaborateur und israelischen Soldaten der Friedensbewegung und ...
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DIG Magazin 2/2009
Ein Jahr Tel Aviv
Der anzuzeigenden Neuerscheinung gelingt es, eine interessante Nische zu besetzen und die Mittelmeermetropole von einer Seite zu zeigen, wie man sie sonst nicht kennt...
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DIG Magazin 1/2009
Plädoyer für die Demokratie
„Ein Russe und ein Amerikaner streiten kurz nach dem Krieg in Berlin über den Grad der Freiheit in ihren Ländern. Der Amerikaner: Mir passiert nichts wenn ich auf dem Time Square in New York Präsident Truman einen Schurken nenne. Antwortet der Russe: Mir passiert auch nichts, wenn ich auf dem Roten Platz in Moskau Präsident Truman als Schurke bezeichne“...
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DIG Magazin 1/2009
Der ewige Sündenbock – Heiliger Krieg, die „Protokolle der Weisen von Zion“ und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt
Wer das Wort „ewig“ im Titel führt, muss darlegen wann dieser schier endlos dauernde Zeitraum beginnt. Der Verfasser legt ihn auf das Jahr 1929 mit dem verschwiegenen Pogrom von Hebron und steigt ohne Vorwort direkt ins Thema ein...
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DIG Magazin 1/2009
„Alte Unfreiheit“
Eigentlich hätte man meinen sollen, dass sich nach dem Unglück, das der Nationalsozialismus über Deutschland und Europa gebracht hat, die Anhänger solch kruder Ideen vom Volk und Reich in ihren Löchern verstecken und den Rest der Menschheit nicht mehr mit ihrem Blödsinn behelligen, doch weit gefehlt...
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DIG Magazin 3/2008
Von Gott zu Google - 60 Jahre Leben und Überleben in Israel
Die 1963 geborene promovierte Historikerin Sylke Tempel hat sich als Journalistin und Publizistin ein bemerkenswertes Renommee erarbeitet. Mit ihrer neuen Publikation „Israel. Reise durch ein altes neues Land“ wird sich ihr Ruf...
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DIG Magazin 3/2008
Die andere Narrative
Der Spross einer seit 1300 Jahren in Jerusalem ansässigen Familie, Jahrgang 1949, erzählt sein eigenes Leben und zugleich, wie es seiner Familie, seiner Heimatstadt und seinem Land Palästina in den letzten 60 Jahren erging. Nusseibeh, Professor der Philosophie und Präsident der Al-Quds-Universität, Weltbürger und Jerusalemer...
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DIG Magazin 3/2008
Der Weg zweier Brüder - Aus Hoffenheim deportiert: Menachem und Fred
Manfred (Fred) und Heinz (Menachem) Mayer leben zusammen mit ihren Eltern in Hoffenheim, einem kleinen Ort südlich von Heidelberg. Im Oktober 1940 werden sie mit anderen (badischen und pfälzischen) Juden nach Gurs deportiert...
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DIG Magazin 3/2008
In der guten alten Zeit war alles besser.
Nun gut, natürlich war früher nicht alles besser, aber einiges war doch besser. Ein Parteienverbot etwa ging in den fünfziger Jahren bei Bedarf zügig und rechtsstaatlich einwandfrei über die Bühne. Den Beleg dafür liefert Henning Hansen in seinem Buch „Die Sozialistische Reichspartei“...
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DIG Magazin 3/2008
„Ein Lied für meinen Vater“
Als Ella noch ein Kind war, gab ihr der Vater ein bitteres Vermächtnis mit auf den Weg: „Glaube nicht – der Himmel ist leer“. Der Arzt Dr. Baruch Milch hatte in Polen den Holocaust überlebt und mit seiner Familie in Israel Fuß gefasst...
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DIG Magazin 3/2008
Checkpoint Huwara
Die 1979 geborene Schweizer Journalistin (NZZ) verfügt über eine mehrjährige Erfahrung im Nahen Osten. Ihre Gespräche mit einem palästinensischen Kämpfer und vom Schicksal gebeutelten Frauen, einem Kollaborateur und israelischen Soldaten der Friedensbewegung und solcher, die ihr das israelische Militär benannt hat, dokumentiert sie mit sehr präzisen Notizen...
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DIG Magazin 2/2008
Blick in die Zukunft
Zum Jahrstag der Proklamierung des Staates Israel sind zahlreiche Publikationen erschienen, in denen die Leistungen der Gründergeneration gewürdigt sind und die Entwicklung des zionistischen Projektes bis heute nachgezeichnet wird. Igal Avidan, den in Berlin lebenden israelischen Journalisten und Politikwissenschaftler, beschäftigt vor allem die Frage nach der Zukunft seines Landes: „Israel, ein Staat sucht sich selbst“ heißt seine kritische Bestandsaufnahme...
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DIG Magazin 2/2008
Verfangen in eigener Perspektive
Es gibt wohl zwei Perspektiven aus denen dieses Buch kritisiert werden kann. Von der ersten, der politischen Sichtweise, wurde weithin Gebrauch gemacht: Bereits der Artikel im „London Review of Books“ aus dem Jahr 2006, der nun auf rund 500 Seiten ausgewalzt vorliegt, rief heftigste Reaktionen hervor...
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DIG Magazin 2/2008
Agenten des Bösen
Verschwörungstheorien dienen der Vereinfachung des Weltbildes. Entscheidender noch: Sie entlasten von politischer Verantwortung, denn „schuld“ sind ja im Zweifelsfall die verborgenen Drahtzieher. Aller „Modernität“ der Zeiten zum Trotz feiern Verschwörungsmythen gerade seit der Aufklärung fröhlich Urständ; auch zentrale Problemfelder der gegenwärtigen Weltpolitik sind ohne Berücksichtigung dualistischer Konspirationstheorien nicht zu verstehen...
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DIG Magazin 1/2008
Jüdischer Almanach Sprachen
Der Titel ist allgemein und eindeutig gehalten. Vor dem Hintergrund der wechsel- und leidvollen deutsch-jüdischen Beziehungen kommen einem sofort Hebräisch und Deutsch, vielleicht noch Jiddisch in den Sinn. Spätestens beim Durchlesen von Inhaltsverzeichnis und Vorwort der Herausgeberin, Gisela Dachs, wird der Leser feststellen, dass das scheinbar klar und einfach gefasste Thema komplex und voller Überraschungen ist...
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DIG Magazin 4/2007 und 1/2008
Gebranntes Kind sucht Feuer: Ralph Giordanos „Erinnerungen eines Davongekommenen“
Ralph Giordano, Sohn einer jüdischen Mutter und eines italienischen Vaters, wurde 1923 in Hamburg geboren, fühlte sich zunächst nicht anders als die Kinder ringsum ...
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DIG Magazin 4/2007
Leben für die Versöhnung: Erinnerungen des jüdischen Diplomaten Yissakhar Ben-Yaacov
Yissakhar Ben-Yaacov ist sicher, dass jedes Streben nach vernünftigem Handeln ein wichtiger Beitrag zum Überleben der Menschheit sein kann...
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DIG Magazin 4/2007
Hitler besiegen
Das neueste Buch von Abraham Burg (geb. in Jerusalem 1955), im Herbst 2007 erschienen, beschäftigte in den letzten Wochen die israelische Öffentlichkeit und fand viel Beachtung in den Medien...
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DIG Magazin 4/2007
„Der schöne Busen der Nachbarin“
In dem schmalen Band von Schraga Har-Gil sind 15 Geschichten aus 60 Jahren Israel versammelt. Hatte der Autor in seinem ersten Band...
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DIG Magazin 3/2007
Wege aus der Feindschaft zur Zusammenarbeit?
ARD-Korrespondent Richard Schneider erklärt Hintergründe des Nahostkonflikts
Urteile über den Nahostkonflikt sagen oft mehr über den Urteilenden als über den Nahen Osten, meint der ARD-Korrespondent in Tel Aviv, Richard Chaim Schneider...
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DIG Magazin 2/2007
Ein normales Leben in einer anormalen Zeit.
Ein lehrreiches Panorama der israelischen Gesellschaft
Donna Rosenthal, US-amerikanische Journalistin und TV-Produzentin, hat lange in Israel gelebt und gearbeitet. Sie hat ein Buch „über normale Menschen geschrieben, die sich bemühen, in einer anormalen Zeit ein normales Leben zu führen.“ Dabei verfolgt sie einen umfassenden Ansatz, der sich nicht auf einzelne gesellschaftliche oder religiöse Aspekte beschränkt.
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DIG Magazin 2/2007
„Kontinuität im Widerspruch“ – eine ungewöhnliche Autobiografie
Der Heidelberger Theologe Rolf Rendtorff, Jahrgang 1925, ist in der Zeit des Nationalsozialismus und des beginnenden Kirchenkampfs großgeworden. Er wuchs in einer nicht untypischen zehnköpfigen evangelischen Pfarrersfamilie auf, die sich ebenso selbstverständlich deutsch-national wie – nach einer Weile – auch NS-kritisch positionieren sollte.
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DIG Magazin 1/2007
"Leben im Dialog"
Die politischen Entwicklungen im israelisch-palästinensischen Konflikt in den Jahren seit der Zweiten Intifada haben vor allem solche Israelis zutiefst erschüttert, die sich stets für die jüdisch-arabische Verständigung engagiert haben. Zu ihnen gehört in vorderster Linie Professor Dr. Kalman Yaron, der von 1965 – 1993 das Martin-Buber-Institut der Hebräischen Universität Jerusalem geleitet hat.
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"Neu alter Judenhass"
Das Herausgebergremium an diesem Sammelband ist beachtlich: ein Bildungspolitiker, mit vielfältigen Empfehlungen, der Leiter des Moses-Mendelsohn-Zentrums für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam, ...
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"Das lenkbare Luftschiff"
Philosophische Erzählungen Theodor Herzls neu ediert Bekannt ist Theodor Herzl auch heute noch als der Verfasser des "Judenstaats" und als einer der maßgeblichen Mitbegründer des Zionismus...
weiter DIG Magazin 4/2005
"Israel in deutschen Wohnzimmern": Aufklärung gegen den Mainstream
Wohl kein Konflikt wird weltweit so intensiv diskutiert, wie der Nahostkonflikt. Auch in Deutschland scheint es, als müsse jeder dazu eine Meinung haben - egal, wie gut oder schlecht er über die komplexen Hintergründe des Geschehens im Nahen Osten informiert ist..
weiter DIG Magazin 4/2005
Zwei neue Bücher von Asher Ben-Natan im Jubiläumsjahr der deutsch-israelischen Beziehungen
"Brücken bauen - aber nicht vergessen" so lautet der Titel des bei Droste erschienen Taschenbuchs des ersten Botschafters Israels in der Bundesrepublik Deutschland (1965-1969)...
weiter DIG Magazin 3/2005
Erlebnisse und Erfahrungen
Der ehemalige Vizepräsident der DIG und langjährige Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem, Dr. h.c. Johannes Gerster, veröffentlicht...
weiter DIG Magazin 3/2005
Christian Morgenstern - Sprachwitz und poetische Fantasie in sechs Sprachen
Botschafter Dr. Niels Hansen hat dreißig Gedichte von Christian Morgenstern übersetzt und herausgegeben. Das ist durchaus der ehrlichen Anerkennung und des Dankes wert!...
weiter DIG Magazin 3/2005
"Es war einmal ein Palästina"
Der israelische Historiker Tom Segev hat ein beeindruckendes Buch vorgelegt. Auf fast 600 Seiten beschreibt er die britische Herrschaft in Palästina (1917 - 1948)....
weiter Vergesst nicht den Glanz!
Sie wurden vertrieben, verfolgt, vernichtet. Pogrome säumen den Pfad ihrer Geschichte. Das ist zutiefst schmerzliche Gewissheit. Ebenso gewiss ist aber: Juden haben in Europa Großartiges geleistet, haben in blühenden Gemeinden gelebt, ja geradezu "Goldene Zeitalter" erlebt.
weiter DIG Magazin 4/2004
Schicksale Speyerer Juden
In seinem 308 Seiten starken Buch bietet Johannes Bruno nach einigen Bemerkungen zur jüdischen Gemeinde im mittelalterlichen Speyer eine Übersicht über die wichtigsten Ereignisse der Speyerer jüdischen Gemeinde 1804 . 1999.
weiter DIG Magazin 3/2004
„Elvis in Jerusalem”
Der bekannte israelische Journalist Tom Segev hat unter dem frappierenden Titel „Elvis in Jerusalem. Die moderne israelische Gesellschaft" ein anregendes Buch vorgelegt.
weiter „THE PASSION OF CHRIST“ - EINE NACHLESE
Mel Gibson selbst hat ungerührt behauptet, er habe sich strikt an die Evangelien gehalten. Das ist irreführend und falsch. Irreführend ist es, weil die historische Exaktheit der Evangelien selbst mit guten Gründen in Zweifel gezogen werden kann. Sie sind nämlich erst in den letzten Jahrzehnten des ersten Jahrhunderts verfasst worden, also Jahrzehnte nach dem tatsächlichen Geschehen und mit klar erkennbarer „pädagogischer“ Zielsetzung. Und falsch ist die Behauptung deshalb, weil Gibson weit über die Schilderungen im Neuen Testament hinausgeht.
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