Jüdische Musiker im Exil

Datum: 21.11.2012
Ort: Chemnitz
Arbeitsgemeinschaft: DIG Chemnitz

Mittwoch, 21. November 2012
16 Uhr

Jüdisches Gemeindezentrum Chemnitz
Stollberger Straße 28


„Jüdische Musiker im Exil“: Porträt-Konzert mit der Komponistin Ursula Mamlok

Der Chemnitzer Musikverein hat die fast 90-jährige jüdisch-amerikanische Komponistin Ursula Mamlok am Buß- und Bettag nach Chemnitz eingeladen. Bei diesem Portrait-Konzert trägt u.a. das Chemnitzer Schumann-Quartett Werke der Komponistin vor. Außerdem wird die Künstlerin aus ihrem bewegten Leben berichten.

Aufgrund ihrer jüdischen Abstammung musste die 1923 in Berlin geborene Ursula Mamlok Deutschland verlassen und emigrierte über Ecuador in die USA. In den 65 Jahren ihres Wirkens in New York avancierte sie zu einer bedeutenden Komponistin Amerikas. Ihr Verzeichnis umfasst zirka 75 Werke, sowohl Solostücke und Kompositionen für die verschiedensten Kammermusikbesetzungen als auch Werke für Orchester. 2006 kehrte Ursula Mamlok in ihre Heimatstadt Berlin zurück.

Charakteristisch für ihre Werke sind komplexe, oft gegeneinander gesetzte Rhythmen. Besonders beeinflusste sie Arnold Schönbergs 12-Ton-System, das sie im Laufe der Jahre mit eigenen Kompositionsmustern modifizierte.




 
 

Zwischenzeilen

Der Preis bleibt heiß...umkämpft weiter

Pressemitteilungen

DIG-Präsident Reinhold Robbe verurteilt den Terror der Hamas weiter