Woche 26.11. bis 02.12.2012

Nach Waffenstillstand: Neue Kampagne soll Touristen nach Süd-Israel zurückbringen

Der Süden Israels hat viele spannende Sehenswürdigkeiten und Landschaften für Touristen zu
bieten: Die Negev-Wüste, den Erosionskrater in der Nähe von Mitzpe Ramon, das Kunstmuseum
in Beersheva, das Zentrum darstellender Künste in Ashdod und viele mehr. Wegen der Unruhen in
der Vergangenheit gingen die Touristenzahlen jedoch immer weiter zurück. Deswegen will das
israelische Tourismusministerium in den kommenden zwei Wochen eine umfassende neue
Tourismuskampagne starten, die Urlauber auch in den Süden des Heiligen Landes zurückbringen
soll. Darüber hinaus hat Tourismusminister Stas Misezhnikov die verschiedenen Ministerien und
öffentliche Einrichtungen Israels gebeten, Hotels im Süden bei der Planung von Konferenzen zu
bevorzugen.

Nachdem Israel Jahr für Jahr neue Tourismusrekorde aufgestellt hat, sorgt man sich nun um die
gesamte Entwicklung des Sektors: Auch aufgrund weltweiter Medienberichte über Raketenalarme in
Tel Aviv und Jerusalem ist der Urlauberschwund im ganzen Land spürbar. Nach Informationen
verschiedener Vertreter der Industrie, haben bis zu 20 Prozent der Teilnehmer von organisierten
Gruppen sowie Individualtouristen aus dem Ausland ihren Reisen nach Israel im November und
Dezember storniert. Daneben seien auch die Zahlen der Reservierungen für das kommende Jahr
gesunken.

Diesem Abwärtstrend soll nun möglichst schnell entgegengewirkt werden. Israelische
Tourismusbüros in West-Europa, den USA und Russland sollen ihre Bemühungen um ausländische
Urlauber verstärken. Darüber hinaus sind verschiedene Internetkampagnen geplant. Die neue
Tourismuskampagne wird auch von israelischen Top-Politikern unterstützt: Präsident Schimon
Peres soll jüdische Gemeinden in der Diaspora ermutigen, wieder nach Israel zu reisen.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will gleichzeitig Christen aus aller Welt für Israel als
sicheres Urlaubsland begeistern.


--> Die gesamte Ausgabe der Zwischenzeilen als PDF herunterladen. <--

 



Zwischenzeilen

Pharmazie-Gigant Teva muss tausende Mitarbeiter entlassen weiter

Pressemitteilungen

Israelfreunde verlangen √úberarbeitung des Passus zum Nahen Osten weiter