Woche 09.12. bis 15.12.13

OECD-Bericht für Israel: Insgesamt gute wirtschaftliche Situation aber Empfehlung für Steuererhöhungen


Ökonomen der OECD, die in den vergangenen Monaten zu Besuch in Israel waren, glauben, dass die
Wirtschaft des Landes, wenn es sein Defizitziel von 3 Prozent erreichen will, ohne Steuern zu erhöhen,
um mindestens 4 Prozent anwachsen muss. Neuer Schätzungen gehen jedoch davon aus, dass die
Wirtschaft lediglich um 3,6 Prozent steigen wird.
Die OECD-Experten raten jedoch davon ab, Einkommenssteuern oder Steuern für Unternehmen zu
erhöhen. Auch höhere Steuern für Immobilien oder Gas, sollten nicht in Erwägung gezogen werden,
da diese in Israel bereits zu den höchsten unter den Industrienationen gehören. Stattdessen empfehlen
die Experten, Steuerbefreiungen vor allem für Großverdiener, Pensionsfonds und Arnbeitnehmer, die
frühzeitig in Rente gehen, abzuschaffen . Daneben könnten die Steuern für beispielsweise industrielle
Aktivitäten, die Luftverschmutzung zur Folge haben sowie die Mehrwertsteuer erhöht werden.
Insgesamt stehe Israel, laut des Berichts, sehr gut und deutlich besser als viele andere OECD-Länder
da. So liegt die Arbeitslosenquote mit 6 Prozent weit unter dem OECD-Durchschnitt für Europa von
12 Prozent. Vor allem der High-Tech-Sektor und die Gas-Ressourcen seien der Grund für Israels
positive wirtschaftliche Situation. Allerdings kommt der Wohlstand nicht bei allen an: Mit 20 Prozent
der Bevölkerung, die unter der Armutsgrenze leben, hat Israel im OECD-Vergleich immer noch die
höchste Armutsrate.

 

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