Woche 16.12. bis 22.12.13

Wetterchaos und Stromausfälle in Israel: Auf der Suche nach den Verantwortlichen


Pittoresk sieht es ja aus: Schneebedeckte Berge auf dem Weg nach Jerusalem, die Klagemauer, der
Tempelberg, die Auferstehungskirche – alles versinkt in einem Winter-Wunderland. Während in
Europa viele auf den heiß ersehnten Weihnachtsschnee warten, hat Jerusalem davon deutlich mehr
abbekommen als in den Jahren zuvor. Das Problem ist nur, überall, wo die Schneemassen herunter
kamen, waren sie von tagelangen Stromausfällen begleitet. Da die meisten Israelis über Klimaanlagen
und Radiatoren heizen, kann es ohne Elektrizität schon einmal sehr ungemütlich werden, wenn
draußen Temperaturen um den Gefrierpunkt herrschen.
Ganze 60.000 Haushalte waren und sind zum Teil von den Stromausfällen betroffen. Sie machen vor
allem den Israelischen Elektrizitätswerken Vorwürfe, dass man nicht besser auf das Extremwetter
vorbereitet war, obwohl es Tage im Voraus bereits entsprechende Wetterwarnungen gegeben hatte. Die
Elektrizitätswerke wiederum schieben die Verantwortung auf die Jerusalemer Stadtverwaltung und
Polizei, weil diese nicht in der Lage gewesen seien, sich mit den Stromzulieferern zu koordinieren und
vor allem nicht schnell genug Schneemassen geräumt und damit Zugang zu den Häusern geschaffen
hätten.


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