Woche 18.11. bis 24.11.13

Preis der Vereinten Nationen für israelisches Hilfsprojekt


In Israel ist man nicht immer glücklich über die Entscheidungen der Vereinten Nationen – jetzt hat die
UN aber einen Preis verliehen, auf den man im Land stolz sein kann: Die Organisation „Innovation:
Africa“ und ihre Präsidentin Sivan Yaari-Borowich wurden für ihr Engagement in Ländern wie
Äthiopien, Tansania, Uganda und Malawi ausgezeichnet. Yaari-Borowich gründete die Organisation
2008 mit dem Ziel, israelische Technologien in afrikanische Dörfer zu bringen. Finanziert werden die
Projekte mehrheitlich von jüdisch-amerikanischen Spendern.
Mehr als 450.000 Menschen in 66 Projekten auf dem ganzen Kontinent hat „Innovation: Africa“
mittlerweile Solarenergie, sauberes Wasser, Tröpfchenbewässerung und Kühlanlagen für Medikamente
und Impfungen gebracht. So konnten beispielsweise in Uganda mehrere Schulen mit Solarenergie
ausgestattet und in Malawi das erste Öko-Dorf Afrikas aufgebaut werden: In Ndaula wurde ein
Gemeinschaftsgarten aufgebaut und weil die Frauen und Mädchen dank einer Solarbetriebenen
Wasserpumpe nicht mehr stundenlang laufen müssen, um Wasser zu holen, können mehr von ihnen
arbeiten bzw. zur Schule gehen. Inzwischen schließen in dem Dorf 26,5 Prozent mehr Jugendliche die
Schule ab, als vor dem Engagement der Organisation.
Der Preis wurde im Rahmen einer Ausstellung für grüne Initiativen der „United Nations Industrial
Development Organisation“ in Nairobi verliehen.


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