Nr. 41/2015 – Woche 05.10. bis 11.10.15

Israelische Bevölkerung wächst weiter


Mit durchschnittlich drei Kindern pro Familie ist Israels Geburtenrate fast doppelt so
hoch wie die anderer Industrieländer der OECD. Gemeinsam mit einer hohen
Einwanderung, vor allem aus der ehemaligen Sowjetunion, überrascht es kaum, dass
sich Israels Bevölkerung in den letzten 25 Jahren auf 8,4 Millionen Menschen
verdoppelt hat.
Voraussagen zufolge wird die Zahl der Israelis im Jahr 2059 zwischen 15,6 und 20,6
Millionen liegen. Für das kleine Land könnte dies zu ernsten Platzproblemen führen:
„Israel ist auf dem Weg in ein ökologisches, soziales Desaster mit abnehmender
Lebensqualität, denn je mehr die Bevölkerungsdichte ansteigt, desto unangenehmer
wird es, hier zu leben und es bleibt gar kein Platz für andere Lebewesen mehr“, so
drastisch erklärt Alon Tal, Professor der Ben Gurion Universität für Wüstenforschung
und Umweltschutz, die Situation.


Kinder haben in Israel einen hohen Stellenwert: Bis zu vier In-Vitro-Behandlungen
werden pro Jahr von der Krankenkasse finanziert (Bild: Moti Milrod/Haaretz).


Daneben steuert das Land aber auch auf ernste wirtschaftliche Probleme zu, die
Gruppen, die die meisten Kinder haben, sind nämlich auch diejenigen, die am 
schlechtesten in die Arbeitswelt integriert sind: Ultraorthodoxe Juden und arabische
Israelis.



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