Nr. 49/2015 – Woche 30.11. bis 06.12.15

Forscher entwickeln hautähnliches, selbstheilendes Material


Forscher der renommierten Technion Universität in Haifa haben ein neues Material
entwickelt, dass auf Berührungen reagiert, dehnbar ist und sich sogar selbst
reparieren kann, wenn es durch Kratzer oder Schnitte beschädigt wurde.
Potentiell könnte das Material als „elektronische Haut“ genutzt werden, eine Art
Simulation von echter Haut, die es erlaubt, die Gesundheit eines Menschen
kontinuierlich zu überwachen. Auch Verwendungen für Touchscreens oder
Transistoren in Stromkreisen sind denkbar. Das bahnbrechendste an dem
entwickelten Material aber sind seine selbstheilenden Fähigkeiten: „Diese Funktion
kann in jedem denkbaren Teil des Materials durchgeführt werden. Überall, wo das
Material 'verletzt' ist, kann es sich alleine erneuern. Auf diese Weise können
komplette Reparaturen stattfinden, während der Gegenstand weiter arbeitet“,
erklärte Prof. Hossam Haick in dem Forschungspaper, das die Wissenschaftler im
Journal „Advanced Materials“ haben.


Demonstration der Funktionsweise der „elektronischen Haut“ (Bild: Presse Technion).



--> Die gesamte Ausgabe der Zwischenzeilen als PDF herunterladen. <--










Zwischenzeilen

Pharmazie-Gigant Teva muss tausende Mitarbeiter entlassen weiter

Pressemitteilungen

Israelfreunde verlangen Überarbeitung des Passus zum Nahen Osten weiter