Nr. 31/2016 – Woche 01.08.16 bis 07.08.16

Neue Zugstrecke soll Geschäfte mit arabischen Nachbarn verstärken


Die Zahl der Handelsgüter, die an der israelisch-jordanischen Grenze „Sheikh
Hussein“ umgesetzt werden, ist zwischen 2010 und 2015 um 65 Prozent
angestiegen – Grund genug, um im Oktober endlich die lang erwartete neue
Zugstrecke zwischen dem Hafen in Haifa und dem Grenzübergang zu eröffnen.
Die Zuglinie, die genauer gesagt fünf Kilometer entfernt der Grenze endet, soll den
Handel weiter erleichtern und voranbringen. Aufgrund des Syrien-Krieges nutzen
immer mehr Händler die schnellste und preiswerteste Route durch Israel, um ihre
Waren nach Jordanien, in den Irak oder Saudi Arabien und andere Golfstaaten zu
transportieren. Die meisten dieser so entstehenden Handelsbeziehungen werden
aber, aufgrund der politischen Situation zwischen Israel und seinen arabischen
Nachbarn, unter den Tisch gekehrt: „...aber es ist klar, dass der Handel fließt. Wir
sind ein Tor in den Osten“, erklärt der israelische Verkehrsminister Yisrael Katz.
Der große Traum der israelischen Erbauer, eine Bahnverbindung von Israel bis ins
Landesinnere von Jordanien, wird aber wohl erstmal eine Utopie bleiben: Zu groß ist
die Angst des arabischen Nachbarn vor der Normalität in den Beziehungen mit dem
Jüdischen Staat.


(Source: Netivei Israel – National Transport Infastructure Company)
Der Weg der neuen Zugstrecke führt vom Hafen Haifa bis an die jordanische Grenze

Weitere Informationen:
Zugstrecke zur jordanischen Grenze (eng), WSJ, 22.06.16
http://www.wsj.com/articles/israel-builds-railway-in-hope-of-boostingcommerce-with-arab-neighbors-1466614190

 

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