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SUMMARY:Michael Roth – „Zonen der Angst“
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG KASSEL \nLesung und Gespräch mit Michael Roth \nIn dem 2025 veröffentlichten Buch „Zonen der Angst – Über Leben und Leidenschaft in der Politik“ widmet Michael Roth sich dem politischen Kalkül mit gesellschaftlichen Ängsten und dem Leben mit Ängsten als politisch engagierter Mensch. Mit seinem Buch möchte er andere ermutigen\, sich den eigenen Ängsten zu stellen. Er schont dabei weder seine politischen Weggefährten noch sich selbst und spricht mit großer Offenheit wunde Punkte an\, die in unserer Gesellschaft gern vermieden werden. \nMichael Roth war seit dem Alter von 28 Jahren im Bundestag\, zuletzt als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag. Letztes Jahr zog er sich aus der Berufspolitik zurück. 2024 hielt er im Rahmen unseres DIG-Neujahrsempfangs eine Ansprache\, die das Publikum begeisterte. „Selten hat man eine rhetorisch so brillante und so persönliche Rede eines Politikers gehört“\, berichtete anschließend die HNA. Wir freuen uns daher sehr\, Michael Roth erneut in Kassel zu Gast zu haben! \nEintritt frei.
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SUMMARY:ANTISEMITISMUS UND DIE AFD
DESCRIPTION:Eine gemeinsame Veranstaltung des Jungen Forums Oldenburg\, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Oldenburg\, dem Bündnis gegen Antisemitismus & Antizionismus Oldenburg und dem AStA der CvO Uni Oldenburg \nBuchvorstellung & Diskussion mit Stefan Dietl \nAntisemitismus ist in der AfD allgegenwärtig. Immer wieder attackiert die Partei unter Rückgriff auf antisemitische Stereotype prominente Vertreter*innen jüdischen Lebens\, teilen führende AfD-Funktionär*innen antisemitische Verschwörungserzählungen oder relativieren die Verbrechen des Nationalsozialismus. Trotz der zahlreichen einschlägigen Skandale in ihrer noch jungen Parteiengeschichte wird dem Antisemitis­mus in der Analyse der AfD jedoch kaum Beachtung geschenkt. \nIn seinem Buch widmet sich Stefan Dietl dieser Leerstelle und beschreibt den Antisemitismus als wesentliches Ideologieelement und Welterklärungsmodell der AfD. Dabei nimmt er die verschiedenen Erscheinungsformen des Judenhasses in der Partei ebenso unter die Lupe wie die Versuche der AfD\, sich als Bollwerk gegen Antisemitismus und Fürsprecherin Israels zu inszenieren. Zudem wirft er einen kritischen Blick auf die angebliche Tabuisierung des Judenhasses in der deutschen Gesellschaft und auf die Renaissance des Antisemitismus im öffentlichen Raum. \nStefan Dietl lebt und arbeitet im bayerischen Sulzbach-Rosenberg. Er ist vor allem im antirassistischen und antifaschistischen Initiativen und seit seiner Ausbildung ehrenamtlich in der Gewerkschaft ver.di aktiv. Zur Zeit ist er unter anderem Vorsitzender des ver.di Bezirks Oberpfalz und Mitglied im Landesvorstand der ver.di Bayern.\nEr publiziert regelmäßig zu gewerkschafts-\, sozial- und wirtschaftspolitischen Themen in der linken Wochenzeitung Jungle World und im Monatsmagazin konkret.
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SUMMARY:“Heimatland” - Lesung und Gespräch mit Güner Balci
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG DARMSTADT \nGüner Balci – Journalistin\, Schriftstellerin\, Regisseurin und Integrationsbeauftragte von Berlin-Neukölln liest aus ihrem neuen Buch “Heimatland” (SPIEGEL-Bestseller) \nIm Gespräch mit Anika Schmütz (Bundesvorsitzende des Jungen Forums und Vorstandsmitglied der DIG AG Darmstadt) und dem Publikum geht es um aktuelle Fragen unserer Gesellschaft: Antisemitismus\, Islamismus und Demokratie. \nZum Ausklang laden ein Büchertisch\, die Möglichkeit zur Signierung des Buches und ein Glas Wein zum persönlichen Austausch mit der Autorin ein.
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SUMMARY:Follow the Money:   Wer finanziert den Terror gegen Israel?
DESCRIPTION:Eine VA der Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Brandenburg e.V. \nReferentin: Rebecca Schönenbach\, Vortrag mit anschließender Diskussion \nModeration: Maya Zehden \nDer Terror vor\, am und nach dem 7. Oktober kam nicht aus dem Nichts. Hinter Hamas\, Hisbollah und anderen Terrororganisationen stehen über Jahre gewachsene Netzwerke aus staatlichen Sponsoren\, Mittelsmännern\, Schattenfinanzen\, NGOs\, Schmuggel und digitalen Zahlungswegen. \nDer Vortrag folgt diesen Geldströmen: vom iranischen Regime und seinen Proxys über internationale Geschäfts- und Spendenstrukturen bis zu Kryptowährungen\, Hawala und Social-Media-Crowdfunding. Im Mittelpunkt steht die Frage\, warum Terrororganisationen trotz Sanktionen und militärischer Rückschläge immer wieder handlungsfähig werden – und was Deutschland und Europa tun müssen\, um ihre Finanzierungsquellen wirksam zu treffen\, ohne die eigenen demokratischen Grundsätze zu verletzen. \nRebecca Schönenbach arbeitet als unabhängige Beraterin im Bereich der Terrorismusbekämpfung\, speziell zu den Themenbereichen Finanzierungen von Extremismus und Terrorismus\, sowie Netzwerkstrukturen im Islamismus und auslandsbezogenem Extremismus. Seit Dezember 2025 ist sie Mitglied des Beraterkreises Islamismusprävention und Islamismusbekämpfung des Bundesministeriums des Innern\, Deutschland. \nBitte melden Sie sich an unter: schalom@digberlin.de \n  \nWichtiger Hinweis: Am Eingang werden Einlasskontrollen in Form von Jacken- und Taschendurchsuchungen durchgeführt\, bitte bringen Sie keine Taschen o.ä. größer als DIN A4 mit. Planen Sie mindestens 30 Minuten für die Sicherheitskontrollen ein. Wir bitten Sie deshalb\, spätestens 18:30 Uhr vor Ort zu sein. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass für die Anmeldung mit. \nUnautorisierte Film- und Tonaufnahmen während der Veranstaltung sind nicht erlaubt.
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LOCATION:Jüdisches Gemeindehaus Fasanenstraße\, Fasanenstraße 79-80\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:Von Olympia München 1972 bis zum 7. Oktober: Terror gegen Israel und jüdisches Leben - Hintergründe und Konsequenzen
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG BRAUNSCHWEIG in Kooperation mit dem Städtischen Museum Braunschweig \ngefördert durch den Fachbereich Kultur und Wissenschaft der Stadt Braunschweig \nAuf den Anschlag der palästinensischen Terrororganisation „Schwarzer September“ auf die israelische Olympiamannschaft am 5. September 1972 war die Bundesrepublik nicht vorbereitet. \nDie Aufarbeitung dieses Verbrechens\, bei dem elf israelische Sportler ermordet wurden\, sowie die Frage\, wie es zu dem Attentat kommen konnte\, beschäftigen Historikerinnen und Historiker bis heute. \nTerroranschläge gegen israelische und jüdische Menschen sowie gegen israelische und jüdische Einrichtungen haben seither nicht aufgehört. Nach dem Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 erleben wir in Deutschland und weltweit eine Welle von antisemitischer und antiisraelischer Gewalt\, die grundlegende Fragen an unsere Gesellschaft und unsere Demokratie aufwirft. \nAusgehend von den Ereignissen in München 1972\, beleuchtet die Veranstaltung mit dem Historiker Sven-Felix Kellerhoff und zwei Zeitzeugen des Olympia-Attentats die Hintergründe und Konsequenzen im Umgang mit terroristischer Gewalt gegen Israel und jüdisches Leben. \nSven-Felix Kellerhoff ist u.a. Autor des Buches „Anschlag auf Olympia – was 1972 in München wirklich geschah“. \nAls Zeitzeugen berichten über die Ereignisse Renate Wagner-Redding und Shlomo Levy. Renate Wagner-Redding\, langjährige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Braunschweig\, war bei den Olympischen Spielen 1972 für die israelische Mannschaft als Fernmeldeassistentin eingesetzt und konnte die Verhandlungen mit den Terroristen persönlich verfolgen. \nShlomo Levy war als Betreuer und Dolmetscher der israelischen Olympiamannschaft Augenzeuge des Anschlags. Er wird aus Israel anreisen\, wo er in der Nähe der Braunschweiger Partnerstadt Kiryat Tivon lebt. \nModeration: Kerstin Schirbel\, Vorsitzende Deutsch-Israelische Gesellschaft\, AG Braunschweig\, Dr. Peter Joch\, Direktor Städtische Museen Braunschweig \nhttps://www.instagram.com/p/Db1ckqTDAay/?igsh=a3pub3h2Mjk2Nmo0 \nhttps://www.braunschweig.de/kultur/museen/staedtisches-museum/veranstaltungen-zentralrat-der-juden.php
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SUMMARY:Szenische Lesung des Klassikers "ADRESSAT UNBEKANNT"
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG HAMBURG \nvon Katherine Kressmann Taylor \nmit anschließender Publikumsdiskussion \nAufgeführt von Prof. Dr. Gad Kaynar-Kissinger und Doron Kaynar-Kissinger\, die Aufführung dauert etwa 50 Minuten + anschließende Diskussion mit dem Publikum. \nAdressat unbekannt:\nZwei Männer. Eine tiefe Freundschaft. Und eine Welt\, die auseinanderbricht.\nSan Francisco\, 1932: Den jüdisch-amerikanischen Galerist Max Eisenstein und seinen deutschen Geschäftspartner Martin Schulze verbindet eine jahrelange\, tiefe Freundschaft. Als Martin beschließt\, mit seiner Familie nach Deutschland zurückzukehren\, halten die beiden Männer ihren Kontakt per Brief quer über den Atlantik aufrecht.\nDoch während Max aus den USA mit wachsender Sorge den Aufstieg des Nationalsozialismus beobachtet\, verfällt Martin in Deutschland zunehmend dem Sog der neuen Ideologie. Aus Vertrauen wird Entfremdung\, aus Verbundenheit ein tiefer Riss. Was als intimer Briefwechsel beginnt\, entwickelt sich zu einem hochspannenden\, dramatischen Psychogramm über politische Verführung und das schleichende Gift des Faschismus.\nUrsprünglich 1938 erschienen\, entfaltet die Geschichte in dieser intimen\, szenischen Lesung eine beklemmende Aktualität und zeigt eindringlich\, wie politische Wahnideen selbst die engsten menschlichen Bande zerstören können. \nDer Eintritt ist frei. Einlass ab 17.30 Uhr \nEine Anmeldung mit Klarnamen ist erforderlich unter: kontakt@dighamburg.de \nBitte planen Sie bei der Ankunft Zeit für Einlass und Sicherheitskontrollen ein. Bitte führen Sie Ihren Ausweis mit und verzichten Sie auf das Mitführen von Taschen.
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LOCATION:Aula der Talmud-Torah-Schule\, Grindelhof 30\, Hamburg\, Deutschland
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SUMMARY:"Hier ist nicht Europa. Wie Israel Teil des Nahen Ostens wurde"
DESCRIPTION:Eine VA der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen/Unterweser e.V. \nBuchvorstellung mit dem Autor Prof. Dr. Johannes Becke\, Heidelberg \nJohannes Becke stellt in seinem neuen Buch unsere Sicht auf Israel als westliche Exklave im Nahen Osten in Frage. Die israelische Gesellschaft habe sich vielmehr zunehmend in den Raum des Nahen Ostens integriert\, sich diesem Raum angepasst. Das zeige sich etwa in der dominanten Rolle des religiösen Rechts\, in umstrittenen Grenzen\, am schnellen Griff zu militärischen Lösungen\, in kulturellen Einflüssen der Nachbarstaaten. Das Buch trägt so wesentlich zum besseren Verständnis der israelischen Entwicklung bei. \nJohannes Becke ist Inhaber des Ben-Gurion-Kehrstuhls für Israel- und Nahoststudien an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen vergleichende Perspektiven auf die israelische Gesellschaft.
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SUMMARY:„Unterwegs für die Freiheit“ - Vortrag und anschließendem Gespräch mit   Karoline Preisler.
DESCRIPTION:Eine VA der Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Brandenburg e.V. \nFDP-Politikerin Karoline Preisler berichtet am 26. August\, 18.00 Uhr\, im Kleistmuseum\, Frankfurt/Oder\, Faberstr. 6\, über ihre Aktion „Unterwegs für die Freiheit“. \nKaroline Preisler stellt sich oft ganz allein propalästinensischen\, fast immer israelfeindlichen\, Demonstrationen bewusst entgegen und zeigt ihnen mit einfachen Botschaften auf Schildern\, wie verlogen ihre Losungen sind. Regelmäßig wird sie bedroht und muss von der Polizei geschützt werden. \nIm September 2025 wurde sie für ihr Engagement mit dem Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage des Zentralrats der Juden in Deutschland ausgezeichnet. \nBitte melden Sie sich an unter: schalom@digberlin.de \nWichtiger Hinweis: Am Eingang werden Einlasskontrollen in Form von Jacken- und Taschendurchsuchungen durchgeführt\, bitte bringen Sie keine Taschen o.ä. größer als DIN A4 mit. Planen Sie mindestens 30 Minuten für die Sicherheitskontrollen ein. Wir bitten Sie deshalb\, spätestens 17:30 Uhr vor Ort zu sein. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass für die Anmeldung mit.
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SUMMARY:ISRAELPEDIA: Die Abraham Accords als Weg zu einem neuen Nahen Osten? – Eine Bestandsaufnahme der Normalisierungsprozesse nach zwei Jahren Krieg
DESCRIPTION:Die Abraham Accords haben bei vielen die Hoffnung geweckt\, dass eine friedliche Zukunft von Israel und seinen Nachbarstaaten möglich ist. So wurden mit Staaten Frieden geschlossen\, die Israel zuvor direkt oder indirekt angegriffen haben. Im Zeitraum vor dem 7. Oktober waren unterschiedlichste Friedensabkommen zwischen Israel und ehemals verfeindeten Staaten geschlossen worden. Dieser Schritt hin zu einer Normalisierung Israels in der Region wurde mit dem Terrorangriff der Hamas und dem dadurch ausgelösten Krieg zu einem jähen Ende geführt. Während Friedensabkommen wie beispielsweise mit Saudi-Arabien im Gespräch gewesen sind\, war im Anschluss nichts mehr von diesem Projekt zu hören. \nUnser Wochenendseminar will daher einen umfassenden Einblick in die historische und gegenwärtige Beziehung von Israel mit seinen Nachbarstaaten ermöglichen sowie einen Ausblick auf Staaten wagen\, bei denen ein Friedensabkommen aktuell noch undenkbar scheint. Hierfür möchten wir durch eine Auswahl verschiedener Referierender nicht nur einen israelischen und deutschen Blickwinkel präsentieren\, sondern auch mit Personen aus der exiliranischen Community der Region mehr Gehör verschaffen. \nDie Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. \nFür die Teilnahme müssen wir einen Teilnahmebetrag von 20 Euro einfordern. Darüber hinaus werden alle Kosten für Unterkunft\, Programm und Verpflegung durch das JuFo übernommen. Sollte es bei jemandem finanziell sehr eng werden\, finden wir auch eine Lösung. Kommt dafür einfach auf uns zu. \nAnmeldung über:  https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdCh4vuRWvMRcvVG2LTZOraxxdF0IGZzoXTcGzARbNjS4VaEw/viewform?usp=publish-editor
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SUMMARY:Thomas von der Osten-Sacken: Über die Situation im Nahen Osten nach Assads Sturz und den Massenprotesten im Iran
DESCRIPTION:Eine VA von DIG AG HAMBURG und JUNGES FORUM DIG HAMBURG \nVortrag Thomas von der Osten-Sacken \nAnfang des Jahres kam es im Iran erneut zu Massenprotesten\, an denen sich Hunderttausende beteiligten. Diese wurden mit massiver Gewalt niedergeschlagen. Das Versprechen der US-Administration\, Hilfe sei auf dem Weg\, wurde jedoch im Januar nicht eingelöst. Erst kurze Zeit später begann die militärische Auseinandersetzung der USA und Israels mit dem iranischen Regime. \nIn asymmetrischen Kriegen wie diesem gilt\, dass die militärisch unterlegene Partei nicht gewinnen muss\, sondern lediglich nicht verlieren darf. So wurden die anfänglichen Bestrebungen eines Regime Change bald aufgegeben. Trotz erheblicher militärischer Verluste auf Seiten der Islamischen Republik gingen insbesondere die Revolutionsgarden kurzfristig gestärkt aus dem Krieg hervor. Ob das iranische Regime die politischen\, militärischen und wirtschaftlichen Folgen des Konflikts mittel- oder langfristig überleben wird\, bleibt jedoch offen. \nThomas von der Osten-Sacken\, freier Publizist und Geschäftsführer der seit 35 Jahren im Nahen Osten tätigen Hilfsorganisation Wadi e. V\, wird über die aktuelle Lage im Iran und der Region referieren und dabei auch einen Schwerpunkt auf Strukturen und Forderungen der Protestbewegungen legen\, die seit Jahren für Veränderungen und Demokratisierung nicht nur im Iran auf die Straße gehen. \nDer Vortrag ist Teil der Reihe: „Moralische Immunität und der ehrbare Antizionismus: Über linken Aktivismus und die Terrorregime im Nahen Osten.“
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SUMMARY:Gegen jeden Antisemitismus - Israels Souveränität bleibt unverhandelbar
DESCRIPTION:Ein Aufruf des DIG JUFO FRANKFURT mit OUR FIGHT FRANKFURT und IRON DOME FRANKFURT \nAm Tag des Christopher Street Day (CSD) steht Frankfurt für Freiheit\, Gleichberechtigung\, Selbstbestimmung und den Schutz von Minderheiten. Ausgerechnet diesen Tag\, den es im Nahen Osten einzig im demokratischen Israel gibt\, wollen antiisraelische Gruppen für sich vereinnahmen und ihre „Palästina“-Demo parallel zum CSD durch die Stadt tragen.\nWer mit Parolen für „Steine und Gewehre“ wirbt\, feiert keinen Frieden – nirgendwo. Wer Israels Souveränität angreift\, stellt sich nicht auf die Seite der Befreiung\, sondern auf die Seite von Antisemitismus und politischer Gewalt. \nDem stellen wir uns entgegen: Gegen jeden Antisemitismus. Gegen Israelhass. Gegen die Verherrlichung von Gewalt. Israels Souveränität bleibt unverhandelbar. \nWir rufen deshalb zur Gegenkundgebung mit anschließendem Demozug auf. \n18. Juli 2026\, 14:45 Uhr\nOpernplatz\, Frankfurt am Main\nAnschließend Aufzug in Hör- und Sichtweite der „Palästina“-Demo.
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SUMMARY:„Zeichen im Wind“
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG SCHWERIN im Kontext der Arbeit von de DROM e.V. und in Zusammenarbeit mit kirchlichen\, kulturellen und zivilgesellschaftlichen Partnern \nDer Düsseldorfer Künstler Robert Reschkowski realisiert unter dem Titel „Zeichen im Wind“ ein künstlerisches Projekt im öffentlichen Raum. Im Zentrum steht eine Fahne\, die in Verbindung mit der Flagge des Staates Israel sowie der deutschen Fahne gesetzt wird und mit Formen und Symbolen arbeitet. \nDie Arbeit versteht sich nicht als Demonstration\, sondern als offene\, visuelle Setzung. Sie reagiert auf die Frage\, wie Solidarität sichtbar werden kann\, ohne sich im Gestus des Lauten zu erschöpfen. Im Mittelpunkt steht die Wahrnehmung: ein Bild im Raum\, beweglich\, dem Wind ausgesetzt – und damit auch den Blicken\, Gedanken und Haltungen derjenigen\, die ihm begegnen. \nDas Projekt versteht sich nicht als abgeschlossenes Statement\, sondern als offener Prozess. Die Erweiterung um die deutsche Fahne rahmt den Gedanken demokratischer Verantwortung und öffentlicher Sichtbarkeit im deutschen Kontext. \nDie Installation ist Teil eines größeren Zusammenhangs\, in dem künstlerische Praxis und gesellschaftliche Wirklichkeit aufeinandertreffen – nicht erklärend\, sondern eröffnend.
URL:https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/veranstaltungen/zeichen-im-wind/
LOCATION:Ort und Zeitpunkt der Installation werden gesondert bekannt gegeben.
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SUMMARY:Monika Schwarz-Friesel: Der Dammbruch - Historische Parallelen - Vereinte Extremisten - Chiffren des Hasses - Rolle der Medien
DESCRIPTION:Eine VA von DIG AG NÜRNBERG-MITTELFRANKEN und Freundeskreis Synagoge Hainsfarth \nDas antisemitische Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 und die verstörenden Reaktionen auf dieses Pogrom stellten einen Dammbruch dar: Kommunikative Grenzverschiebungen und semantische Radikalisierung gab es zwar zuvor schon\, vor allem im Internet\, aber nach dem 7. Oktober brachen Fluten von judenfeindlichen Aktivitäten mit besonders virulenter Intensität und einem neuen Selbstbewusstsein herein\, und dies nicht nur an den Rändern\, sondern inmitten der Zivil-Gesellschaft. \nDer Vortrag beleuchtet anhand zahlreicher Beispiele diese Eruptionen des Judenhasses\, erklärt seine aktuellen Manifestationen als anti-judaistische Reproduktionen historischer Muster und beschreibt seine vielfältigen Verknüpfungen und Synergien\, erörtert die „Israelisierung von Judenfeindschaft“\, insbesondere in den Bildungs-\, Kultur- und Feuilleton-Diskursen sowie das Versagen der Medien. \nProf. Dr. Dr. h.c. Monika Schwarz-Friesel (* 28. November 1961 in Bensberg) ist eine deutsche Kognitionswissenschaftlerin\, Antisemitismusforscherin und Professorin an der Technischen Universität Berlin. Sie hat zahlreiche empirische Untersuchungen zum Thema Antisemitismus und Sprache\, Judenhass im Internet sowie zur kollektiven Emotion Judenhass in der Mitte der Gesellschaft durchgeführt. \nIm Rahmen einer von der TU Berlin verantworteten Langzeitstudie untersuchte sie mit ihrem Team über mehr als ein Jahrzehnt Kommentare in Kommentarspalten von Qualitätsmedien\, sozialen Netzwerken\, Ratgeberportalen und Foren\, um Ausmaß und Formen des Antisemitismus im Internet zu erfassen. Die Studie dokumentierte eine deutliche Zunahme sowohl der Häufigkeit als auch der sprachlichen Radikalisierung antisemitischer Äußerungen und weist das Internet als zentralen Multiplikator und Beschleuniger judenfeindlicher Kommunikation aus. \nIhre Analysen zeigen zudem\, wie die Semantik des Judenhasses über die Jahrhunderte erhalten blieb und sich lediglich oberflächlich einige Ausdrucksformen verändern. Die antisemitische Hassrede unterschiedlicher politischer und ideologischer Gruppen weist daher mehr Gemeinsamkeiten als Differenzen auf. \nLogin-Daten werden angemeldeten Gästen rechtzeitig per Mail mitgeteilt: Anmeldeformular \nAnmeldeschluss: Sonntag\, 5. Juli 2026 (ein früherer Anmeldestopp wird auf dem Formular sichtbar gemacht)
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SUMMARY:Dr. Jan Gerber: Fluchtpunkt Entebbe – Der linke Terrorismus und Israel
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG KÖLN \nIm Juni 1976 entführte ein deutsch-palästinensisches Terrorkommando eine Passagiermaschine\, die von Tel Aviv nach Paris unterwegs war. Sie wurde nach Entebbe in Uganda umgeleitet. Im Verlauf der Entführung trennten die Geiselnehmer – Mitglieder der Revolutionären Zellen und der Volksfront zur Befreiung Palästinas – jüdische von nichtjüdischen Passagieren. Als Geiseln behielten sie ausschließlich Juden. Damit tauschte das Kommando »sozialrevolutionäre Maßstäbe gegen die der Sippenhaft« ein\, wie eine selbstkritische Gruppe der Revolutionären Zellen später schrieb. Zeitgenössische linke Kritik\, die über die allgemeine Verurteilung von Flugzeugentführungen hinausging\, blieb jedoch aus. Für Empörung sorgte vor allem die israelische Befreiung der Geiseln. In der Entführung nach Entebbe kulminierte einmal mehr die antizionistische Verbalmilitanz\, die von der Protestbewegung seit 1967 gepflegt wurde. Zugleich gehört sie zur Vorgeschichte der Begeisterung\, mit der ein nicht geringer Teil der globalen Linken auf das antisemitische Massaker vom 7. Oktober 2023 reagierte. \nJan Gerber (* 1976) ist ein deutscher Historiker und Politikwissenschaftler. Er studierte an den Universitäten Halle und Leipzig Jura\, Geschichte\, Politikwissenschaft und Medien- und Kommunikationswissenschaft. Von 2000 bis 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Landesausstellung Sachsen-Anhalt Emporium. 500 Jahre Universität Halle-Wittenberg\, für die er den Ausstellungsbereich Nationalsozialismus konzipierte. Er wurde mit mit einer Arbeit über die Reaktionen der westdeutschen Linken auf den Untergang des Ostblocks promoviert wurde. Seit 2009 ist Gerber wissenschaftlicher Mitarbeiter\, seit 2010 leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dubnow-Institut (seit 2018: Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon-Dubnow). Dort leitete er unter anderem die Abteilungen Politik – Institutionen – Recht und Ereignis – Politik – Gesellschaft. 2016 habilitierte sich Gerber an der Fakultät für Geschichte\, Kunst- und Orientwissenschaften der Universität Leipzig mit einer Arbeit über den Prager Slánský-Prozess 1952. Im Wintersemester 2018/19 war Gerber interdisziplinärer Gastprofessor für kritische Gesellschaftsforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen\, im Januar 2024 wurde er zum Honorarprofessor für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt Moderne jüdische Geschichte an der Universität Leipzig berufen. Am Dubnow-Institut leitet er gegenwärtig die Forschungsabteilung Politik. Ein Forschungsschwerpunkt Gerbers ist die transnationale Geltungs- und Wirkungsgeschichte des Holocaust: Untergründiges Motiv seiner Arbeiten ist die Frage nach den indirekten Folgen der Massenvernichtung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Geschichte der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung und der politischen Linken. Jan Gerber schreibt für diverse Zeitungen und Zeitschriften\, darunter Bahamas und Jungle World\, und ist Vertrauensdozent der Hans-Böckler-Stiftung. Jüngste Neuerscheinung: Jan Gerber: Fluchtpunkt Entebbe. Der linke Terrorismus und Israel\, Hamburg: Edition Tiamat 2026 (Critica Diabolis; 349). \nPressestimmen\n»Warum wurde ausgerechnet ein Jude ein Opfer der RZ: Kam dieser Besonderheit eine Relevanz zu oder handelte es sich nur um einen Zufall? Eine Antwort kann nach bisherigen Kenntnissen nicht gegeben werden\, indessen handelt es sich schon um eine erklärungsbedürftige Tatsache. Bilanzierend betrachtet veranschaulicht Gerber gut die problematische Seite\, welche mit dem offen propagierten „Antizionismus“ der Linksterroristen einherging.« (Armin Pfahl-Traughber\, hagalil) \n»Das Buch ist nicht zuletzt deshalb interessant\, weil es eben die Revolutionären Zellen (RZ) ins Visier nimmt\, die durch die mediale Konzentration auf die RAF und ihre Stars Baader\, Meinhof\, Ensslin und Mahler und auf die ›Bewegung 2. Juni‹ mit dem mörderisch-antisemitischen ›Polit-Clown‹ Kunzelmann an der Spitze bislang zu wenig Aufmerksamkeit erfuhren.« (Alan Posener\, Starke Meinungen – Blog) \n»Auf die damals gewonnenen Erkenntnisse\, dass auch deutsche Linke antisemitisch handeln können\, verweist Gerber in den Beiträgen des sehr guten Sammelbandes „Fluchtpunkt Entebbe“. Die Explosion des Antisemitismus mit linkem Gesicht nach dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 sieht er als einen Rückfall hinter die in den 1970er und 1980er Jahren längst erworbene Selbstreflexionsfähigkeit deutscher Linker.« (Martin jander\, hagalil.com) \nUm Anmeldung unter koeln@digev.de wird gebeten.
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SUMMARY:Vortrag: Der lange Arm der Mullahs – Irans Einfluss in Deutschland
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG FRANKFURT \nVortrag von Reza Zadeh (Mideast Freedom Forum Berlin) \nDie Islamische Republik unterdrückt nicht nur Freiheitsbestrebungen im Iran\, sondern nimmt auch in Deutschland Einfluss. Über Netzwerke aus Gruppen und Organisationen setzt das Regime Oppositionelle unter Druck und fördert seine islamistische und antisemitische Ideologie – etwa durch den Al-Quds-Marsch. Das inzwischen geschlossene Islamische Zentrum Hamburg (IZH) war eines der bekanntesten Beispiele. Reza Zadeh (MFFB) analysiert die politischen\, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verflechtungen des Regimes in Deutschland. \nEine Anmeldung erfolgt über den folgenden Link: https://forms.cloud.microsoft/e/zidda2T02H
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SUMMARY:Anna Hájková | Das letzte Ghetto
DESCRIPTION:Eine gemeinsame VA von Bildungsforum St. Michael\, DIG AG KASSEL\, Friedrichsgymnasium\, Gedenkstätte Breitenau\, Judaica in Meimbressen e.V.\, Sara Nussbaum Zentrum\, Stadtbibliothek Kassel \nLesung und Gespräch: Eine Alltagsgeschichte von Theresienstadt \nIm Gespräch: Anna Hájková und Arndt Kleesiek \nWährend des Holocaust bildete sich in der Häftlingsgesellschaft von Theresienstadt eine eigene soziale Hierarchie heraus. Dabei entschieden kleine Unterschiede zwischen den Häftlingen – ihr Alter\, ihre Herkunft oder ihre frühere Arbeit – über Leben und Tod. In den dreieinhalb Jahren des Bestehens des Lagers schufen die Häftlinge ihre eigene Kultur und ihre eigenen Gewohnheiten\, schlossen sich zusammen\, verliebten sich und gründeten neue Familien. Auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen legt die Historikerin Anna Hájková erstmals eine analytische\, transnationale Kultur-\, Sozial-\, Geschlechter- und Organisationsgeschichte Theresienstadts vor und bietet damit neue Einsichten in die Geschichte des Holocaust. Das Buch erscheint im transcript Verlag Mai 2026. \nDr. Anna Hájková ist Reader for modern European continental history at the University of Warwick. Ihr Buch\, The Last Ghetto. An Everyday History of Theresienstadt\, erschien 2020 mit Oxford University Press; 2026 erscheint die deutsche Übersetung Das Letzte Ghetto. Eine Alltagsgeschichte von Theresienstadt bei transcript Verlag. Ihr zweites Buch\, Menschen ohne Geschichte sind Staub\, ist die erste Monographie über queere Holocaustgeschichte und wurde mit dem National Jewish Book Award 2026 ausgezeichnet.
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SUMMARY:Islamismus verstehen: Einführung in Organisationen und Einfluss islamistischer Akteure
DESCRIPTION:Eine VA von DIG AG HAMBURG und JUNGES FORUM DIG HAMBURG \nVortrag Fatma Keser  \nIslamistische Bewegungen prägen Debatten und beeinflussen Gesellschaften auch in Deutschland. Sie agieren nicht nur offen\, sondern häufig über Netzwerke\, Bildungsangebote\, soziale Medien und zivilgesellschaftliche Strukturen. Ihre Narrative wirken langfristig und zielen auf gesellschaftliche Verschiebungen. \nDoch wer sind die zentralen Akteure? Welche Ideologien vertreten sie\, und wie wirken sie in Bildungseinrichtungen\, sozialen Medien oder politischen Strukturen? Und wie gelingt es ihnen\, Einfluss zu gewinnen? Der Vortrag gibt einen Überblick über wichtige Organisationen\, ihre Narrative und Strategien. Dabei wird auch beleuchtet\, welche Rolle diese Netzwerke in Deutschland spielen und wie sie auf öffentliche Diskurse und politische Prozesse einwirken. \nFatma Keser ist Vorstandsmitglied von Pek Koach – Jewish-Kurdish Women’s Alliance e.V. und Mitgründerin der Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung. Sie ist Mitherausgeberin des Sammelbandes „Gesichter des Politischen Islam“ (2023). Sie arbeitet zu Themen wie Islamismus\, Antisemitismus und antikurdischem Rassismus. \nDer Vortrag ist Teil der Reihe: „Moralische Immunität und der ehrbare Antizionismus: Über linken Aktivismus und die Terrorregime im Nahen Osten.“ \nWeitere Vorträge in der Reihe:\n8. April: Olaf Kistenmacher. Das belastete Erbe Warum sich die Linke kaum von ihrem Israelhass lösen kann.\n27. Mai: Danyal Casar. Die Iranische Katastrophe von 1979.\n22. Juli: Thomas von der Osten-Sacken. Über die Situation im Nahen Osten nach Assads Sturz und den Massenprotesten im Iran.
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SUMMARY:„Wie nennt ihr dieses Land hier?" – Tuvia Tenenbom liest aus seinem neuen Buch
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG HAMBURG \nEr ist ein Liebling des Hamburger Publikums – der Autor und Journalist Tuvia Tenenbom\, dessen Langzeitreportagen stets in einen Selbstversuch münden und bei der Suche nach der Wahrheit gern beim subjektiven Erleben enden: ein Plädoyer gegen schwarzweiße Weltbilder. \nDiesmal reiste Tenenbom mitten im Kriegs- und Krisenjahr dorthin\, wo Geschichte\, Religion und Politik auf engstem Raum aufeinandertreffen: ins biblische Kernland zwischen Jerusalem\, Nablus und den jüdischen Siedlungen – auch bekannt als Westjordanland\, Judäa und Samaria\, besetzte Gebiete oder einfach „dieser Ort“. Er streift durch Siedlungen und Flüchtlingslager\, trifft Rabbiner und Radikale\, Aktivisten und Journalisten\, Palästinenser und Politiker. Schicht für Schicht legt er Mythen und Propaganda frei – und enthüllt eine ebenso einfache wie beunruhigende Wahrheit: Nichts in diesem Land ist so\, wie es scheint. \nIm bewährten Dialogformat mit Daniel Killy wird Tuvia Tenenbom durch sein Buch wirbeln und es dem Übersetzer wie stets schwer machen. Freuen Sie sich auf einen ebenso informativen wie unterhaltsamen Abend. \nDie Veranstaltung findet in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung statt. \nAnmeldung erforderlich unter kontakt@dighamburg.de bis Sonntag\, 21. Juni 2026\, 12 Uhr. Bitte rechnen Sie mit Ausweiskontrollen am Eingang und führen Sie keine Taschen mit.
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SUMMARY:Israel Day 2026
DESCRIPTION:Eine gemeinsame VA von DIG AG KASSEL und Sara Nussbaum Zentrum für Jüdisches Leben \nHerzliche Einladung zum Israeltag\, der als gemeinsames Sommerfest mit dem Sara Nussbaum Zentrum und der Jüdischen Gemeinde Kassel mittlerweile feste Tradition des Miteinanders\, Feierns und der Solidarität geworden ist. \nGeplant ist ein vielseitiges Kulturprogramm und israelisch-inspirierte Köstlichkeiten\, Informationen über die DIG und jüdisches Leben in der Region\, Live-Auftritt der Band „Dobranotch“
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SUMMARY:Leave no one behind
DESCRIPTION:Die Europäische Janusz Korczak Akademie e.V.\, die DIG AG MÜNCHEN sowie der Verein Solidaritätspartnerschaft Bergisch Gladbach – Nir Oz e.V. laden herzlich zu einer Solidaritätsveranstaltung für den Kibbuz Nir Oz ein. \nDer Kibbuz Nir Oz nach dem 7. Oktober\nEin Ort voller Erzählungen und Perspektiven von Solidarität\, Hoffnung und Resilienz. \nBeim Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 wurde der Kibbuz Nir Oz im Süden Israels nahezu vollständig zerstört. Viele Bewohner verloren ihr Leben oder Angehörige\, zahlreiche Häuser liegen bis heute in Trümmern. Gleichzeitig wächst der entschlossene Wille der Menschen vor Ort\, Nir Oz wieder aufzubauen – als Ort des Lebens\, der Hoffnung und der Begegnung. \nReferentinnen: \nPetra Hemming\, Vorsitzende des Vereins Solidaritätspartnerschaft Bergisch-Gladbach – Nir Oz sowie Ganey Tikvah\, berichtet über die aktuelle Lage in Nir Oz mit Foto- und Filmmaterial und gibt uns Einblicke in den Wiederaufbau und die Arbeit der deutschen Volontärsgruppen. \nSonja Bohl-Dencker\, Mutter von Carolin Bohl\, die von der Hamas im Kibbuz ermordet wurde\, erzählt von ihren persönlichen Erfahrungen als Angehörige eines Opfers des 7. Oktober sowie Gedanken zu Erinnerung\, Solidarität und gesellschaftlicher Verantwortung.
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SUMMARY:„Dor leDor – Generation zu Generation“ – deutschsprachige Künstler im Zeichen ihres Judentums“
DESCRIPTION:Eine VA von DIG AG BONN\, GCJZ Bonn und Korngold Internationale Gesellschaft \nLesung mit Musik \nMit Auszügen aus den Werken von:\nHeinrich Heine (Der Rabbi von Bacharach)\nFranz Kafka (Brief an den Vater) und\nPaul Celan (Gedichte aus Jerusalem). \nMusik von Felix Mendelssohn Bartholdy\, Gustav Mahler und Don Jaffé. \nRoman Salyutov – Lesung und Klavier\nAgnes Grube – Oboe\nAlexander Lifland – Violine\nRamon Jaffé – Cello \nDer Eintritt ist frei. Wir freuen uns jedoch über Spenden an den Solidaritätspartnerschaftsverein Bergisch-Gladbach-Nir Oz zum Aufbau eines kulturell-gesellschaftlichen Austausches mit dem Kibbuz Nir Oz. \nDas Projekt widmet sich einem einerseits typisch jüdischen\, andererseits allgemein sehr ansprechenden Thema durch das Prisma der drei großen deutschsprachigen jüdischen Schriftsteller des 19. – 20. Jahrhunderts Heinrich Heine\, Franz Kafka und Paul Celan. Am Beispiel ihrer besonderen Werke werden verschiedene spannende Aspekte in der Überlieferung und Wahrnehmung des Judentums von Generation zu Generation zum Ausdruck gebracht. \nDie literarische Vorlage bilden Heines unvollendeter Jugendroman „Der Rabbi von Bacharach“\, Kafkas „Brief an den Vater“ sowie der Jerusalemer Gedichtzyklus von Celan – voller Suche und Sehnsucht nach dem eigenen Ich und einem Zuhause-Gefühl als Juden in einer nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft. Vorbelastet durch verschiedene entsprechende schmerz- und leidvolle Erfahrungen in ihrem sozialen Umfeld\, ihrer Familie wie auch die des Holocausts erscheinen diese drei Künstler als Inbegriff der inneren Zerrissenheit in ihrem Judentum\, die sie zu überwinden suchten. \nMusikalisch und somit emotional wird die Lesung durch die Musik der drei jüdischen Komponisten aus drei Epochen vertieft\, die mit den Schriftstellern gut korrespondieren: Felix Mendlessohn (zu Heine)\, Gustav Mahler (zu Kafka) und Don Jaffé (zu Celan: Übrigens: Don Jaffé ist ein Holocaust-Überlebender aus Riga\, lebt in Bremen und widmet sich in seinem Schaffen der Jüdischen Geschichte). Es sind vier Musiker beteiligt – Geige\, Cello\, Oboe und Klavier. Der Pianist tritt auch als Vorleser auf.
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SUMMARY:Florian Markl: Buchvorstellung "Der andere Krieg. Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird"
DESCRIPTION:Eine gemeinsame VA von Junges Forum (Jufo) der DIG Köln\, DIG AG KÖLN und Gesellschaft für kritische Bildung\, des Bündnisses gegen Antisemitismus – BgA Köln \nMit dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 begann ein umfassender Krieg gegen Israel\, der keineswegs nur mit militärischen Mitteln geführt wird\, sondern nicht zuletzt auch ein Kampf um die internationale öffentliche Meinung ist. Immer wieder wird dabei auf Völkerrecht zurückgegriffen\, um Israel als Paria-Staat zu brandmarken und ihm schwere Verbrechen vorzuwerfen. Mit dem tatsächlichen Völkerrecht hat das oft wenig zu tun\, sondern dessen Bestimmungen werden selektiv angewendet\, verdreht oder einfach umgeschrieben – alles mit dem Ziel\, Israel an den Pranger zu stellen. \nFlorian Markl ist Politikwissenschaftler und wissenschaftlicher Leiter von Mena-Watch\, einem unabhängigen Nahost-Thinktank in Wien. Publikationen u.a. zu den Themen Antisemitismus\, Terrorismus und dem Nahen Osten. Zusammen mit Alex Feuerherdt veröffentlichte er die Bücher „Vereinte Nationen gegen Israel. Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert“ (Berlin 2018) und „Die Israel-Boykottbewegung. Alter Hass in neuem Gewand“ (Berlin/Leipzig 2020). Sein aktuelles Buch mit dem Titel „Der andere Krieg. Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird“ wurde Ende 2025 veröffentlicht.
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SUMMARY:"Israel und die Situation im Libanon/Iran"
DESCRIPTION:Öffentliche Sitzung des Vorstandes der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen/Unterweser e.V. \nmit dem inhaltlichen Schwerpunkt „Israel und die Situation im Libanon/Iran“. \nWir wollen über die jüngsten Entwicklungen\, die Diskussion in Israel und westliche Reaktionen mit Ihnen sprechen – herzlich willkommen!
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SUMMARY:»Wie nennt Ihr dieses Land hier?  Unter Siedlern«
DESCRIPTION:Kulturzentrum der IKG München & Oberbayern in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (AG MÜNCHEN)  \nBuchvorstellung mit dem Autor Tuvia Tenenbom \nmit Fotos von Isi Tenenbom \nNach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«\, war er allein unter Juden\, Amerikanern\, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten\, politisch engagierten Siedlern\, antizionistischen Charedim\, mit Menschen\, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben\, mit Aktivisten\, Journalisten\, Politikern und Palästinensern. \nJe mehr Gespräche er führte\, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin\, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« \nModeration: Daniel Wolf\, Drehbuchautor für Film & Fernsehen\nLesung: Armand Presser \nEintritt 10\,– Euro. Für Schüler\, Studenten\, Münchenpass-Inhaber frei. \nAnmeldung erbeten unter karten@ikg-m.de\noder (089)202400-491
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SUMMARY:„Palästina wird uns befreien“ – Parolen postkolonialer Israelfeindschaft – Vortrag und Diskussion mit Dr. Ingo Elbe
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG MÜNSTER \nSeit dem von Hamas und acht weiteren palästinensischen Organisationen am 7. Oktober 2023 verübten Massaker findet weltweit eine israelfeindliche Mobilisierung gigantischen Ausmaßes statt. So sprechen sich beispielsweise 47 Prozent der 18 bis 24 jährigen US-Amerikanerinnen und Amerikaner inzwischen für eine antisemitische\, islamistische Terrororganisation aus. Insbesondere an westlichen Universitäten sind dabei Parolen wie „Stop Genocide – free Palestine“\, „Decolonization is not a metaphor“\, „By any means necessary“ oder „Free Palestine from German guilt“ zu hören. \nDer Vortrag fragt nach den theoretischen Hintergründen solcher Parolen. Er zeigt deren Verbindungen mit der postkolonialen Theorie auf\, die im akademischen und kulturellen Bereich inzwischen vielfach tonangebend ist und von dem Gedanken geleitet wird\, dass sich koloniale Spuren im Wissenssystem und in den sozialen Strukturen von Gesellschaften auch nach dem Ende der formalen Kolonialherrschaft finden. \nDr. Ingo Elbe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Philosophie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Letzte Publikationen u.a.: Postcolonialism\, Antisemitism\, and Israel: The ‘Progressive’ Attack on the Jewish State and Holocaust Memory. In: I. Ritzer (Hg.): On the Critique of Identity. Stuttgart 2024. „By Any Means Necessary” – Authoritarianism and the Potential for Violence in Anti-Zionist Postcolonial Discourse. In: Israel Journal of Foreign Affairs\, July 2025. Aktuelles Buch: Antisemitismus und postkoloniale Theorie. Der „progressive“ Angriff auf Israel\, Judentum und Holocausterinnerung. 3. Aufl. Berlin 2025. Online-Texte unter: https://uol.de/philosophie/pd-dr-ingo-elbe/publikationen
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SUMMARY:Der Antisemitismus der Ajatollahs - Die Struktur des iranischen Regimes und der Hass auf Israel
DESCRIPTION:Eine VA der AG DUISBURG-MÜLHEIM-OBERHAUSEN mit der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen \nVortrag & Diskussion mit Prof. Dr. Stephan Grigat \nDie Politik des iranischen Regimes und seiner Verbündeten sind nur zu verstehen\, wenn man den antisemitischen Kern der Ideologie der iranischen Machthaber und der Terrorarmeen an den Grenzen Israels in das Zentrum der Analyse rückt. Der Vortrag wird die Bedrohungskonstellation Israels nach dem 7. Oktober skizzieren und fragen\, inwiefern die Bündnispolitik Israels im Rahmen der Abraham Accords ein Gegengewicht zur iranischen Achse des antisemitischen Terrors schaffen kann. \nEs soll diskutiert werden\, inwiefern die israelischen Schläge gegen das iranische Regime\, sein Nuklearwaffenprogramm und seine Verbündeten in der Region als praktizierte Antisemitismuskritik zu verstehen sind und ob sie die Voraussetzung für eine Verbesserung der Situation im Nahen und Mittleren Osten darstellen. \nStephan Grigat ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien [CARS] in Aachen und Köln. Er ist Autor von „Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel: Interventionen zur Kritik des Antisemitismus“ (Barbara Budrich 2025) und gemeinsam mit Karin Stögner Herausgeber von „Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober“ (Nomos 2025) \nDie Teilnahme ist nur nach vorheriger namentlicher Anmeldung bis zum 02.06.2026 per E-Mail an duisburg@digev.de möglich. \nBitte bringen Sie einen Lichtbildausweis mit.
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SUMMARY:Gegen das Vergessen – Ein Abend für Carolin Bohl. Mit Sonja Bohl-Dencker
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG HAMBURG \nFür Carolin Bohl war es die erste Reise nach Israel. Am 23. September 2023 war die Berliner Studentin mit ihrem engen Freund Danny losgeflogen. Daniels verstorbene Mutter hatte im Kibbuz Nir Oz gelebt. Und weil es so schön war dort\, verschoben sie ihren Rückflug am 6. Oktober um einen Tag. Ein tödliches Verhängnis. \nCarolin war das einzige nichtjüdische Opfer aus Deutschland\, das am 7. Oktober von den Schergen der Hamas ermordet wurde. In den USA oder Frankreich wäre ihr Schicksal überall Schlagzeile gewesen. In Deutschland herrschte großenteils Schweigen. Carolins Mutter\, die Anwältin Sonja Bohl-Dencker\, nimmt das nicht hin. Sie reist unermüdlich durch die Republik\, um ihre Landsleute aufzurütteln\, über das zu informieren\, was da in Israel geschah – und ihre Tochter dem Vergessen zu entreißen. \nVor allem aber fährt Sonja Bohl-Dencker regelmäßig nach Nir Oz\, um beim Wiederaufbau des Kibbuzes zu helfen. Über die ehrenamtliche Arbeit in Israel\, den Mangel an Empathie hierzulande und vor allem über Carolin spricht sie mit Daniel Killy. \nAnmeldung erforderlich unter kontakt@dighamburg.de bis Montag\, 8. Juni 2026\, 12 Uhr. Bitte rechnen Sie mit Ausweiskontrollen am Eingang und führen Sie keine Taschen mit.
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SUMMARY:Vom Antisemitismus\, der keiner sein will
DESCRIPTION:Eine gemeinsame VA von DIG JUFO KÖLN\, GESELLSCHAFT FÜR KRITISCHE BILDUNG und BÜNDNIS GEGEN ANTISEMITISMUS\, KÖLN \nBuchvorlesung \n“Diese Texte sehe ich als Bringschuld. Nicht mich von der Linken zu distanzieren\, sondern Ausstiegshilfen aus der Sackgasse falschen Linksseins anzubieten. Dafür bedarf es aber der Einsicht\, sich in einer solchen zu befinden.” \nWorin besteht dieser neue Antisemitismus? Und wie neu ist er wirklich? Und wie lässt sich Kurs halten zwischen der Kritik antisemitischer Wahnbildung und Verständnis für Leid und Anliegen von Israelis und Palästinenser*innen? \nDie antisemitischen Exzesse seit dem 7. Oktober 2023 führten Schuberth zu den psychologischen und historischen Wurzeln des Antisemitismus und der Frage nach der Scheidelinie zwischen berechtigter Antisemitismusdiagnose und Diffamierung. In Form des literarischen Essays\, der Analyse mit Witz und Sprachfantasie legiert\, ergründet er dieses Minenfeld der ideologischen Verzerrungen\, die ihm aus seiner eigenen Biografie nur zu vertraut sind. Er ruft dabei auch seinen einstigen Antisemitismus als junger Marxist sowie seinen Kulturrelativismus als junger Ethnologiestudent in den Zeugenstand. \nRichard Schuberth (*1968) ist ein österreichischer Schriftsteller\, Musiker\, Cartoonist und Satiriker.\nEr studierte in Wien Ethnologie\, Philosophie\, Psychologie und Geschichte und schloss sein Studium mit einer Diplomarbeit über Nationalismus\, Ethnizität und Kulturalismus ab. Neben seinen künstlerischen Tätigkeiten arbeitete er als Musikjournalist\, Gestalter von Radiofeatures und DJ. \nEr verfasst Artikel\, Essays\, wissenschaftliche Texte\, Rezensionen\, Gedichte\, Aphorismen\, Radiokolumnen und Polemiken sowie Prosa\, Drehbücher und Dramen.\nFür die Wiener Straßenzeitung Augustin schrieb er eine Essayserie zu Karl Kraus. \nSeine gesammelten Essays\, Polemiken\, Artikel und Glossen sind in den Anthologien „Rost und säure“ (2014) und „Unruhe vor dem Sturm“ (2017) versammelt.\nDer feministisch-philosophische Schelmenroman „Chronik einer fröhlichen Verschwörung“ erschien 2015. Mit seinem essayistischen Buch „Narzissmus und Konformität“ (2018) bürstete Schuberth die psychologische Narzissmusdiagnose gegen den Strich.
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SUMMARY:Stummer Schrei - Sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt als Kriegsstrategie der Hamas.
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG GIESSEN mit der Volkshochschule vhs Wetzlar \nGefördert durch Mittel des Landes Hessen im Rahmen des Weiterbildungspakts. \nVortrag mit Ferdinand Heckel \nFerdinand Heckel wird an diesem Abende den Bericht vorstellen und über die Arbeit der ARCCI berichten – einer Organisation\, in der jüdische und arabische Israelis gemeinsam tätig sind. Der Titel des Berichts „Stummer Schrei- sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt im Krieg vom 7. Oktober“ steht für das Grauen\, das sich oft nicht mit Worten fassen lässt. Es ist ein Dokument über Verbrechen\, die so tiefgreifend sind\, dass sie das menschliche Fassungsvermögen und die Grenzen des Sagbaren überschreiten. \nFerdinand Heckel ist 1990 in Süddeutschland geboren und arbeitet hauptberuflich in der IT-Abteilung eines internationalen Großkonzerns. Zwischen Dezember 2024 und April 2025 lebte er in Tel Aviv\, wo er den Bericht der Association of Rape Crisis Centers in Israel (ARCCI) ins Deutsche übersetzte. Diesen präsentierte er vor Ort unter anderem in der Deutschen Botschaft. Seither stellt er die Ergebnisse des Berichts im Rahmen verschiedener Initiativen vor. \nTriggerwarnung: Der Vortrag thematisiert schwere Formen von sexueller und sexualisierter Gewalt\, Folter und Mord.
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SUMMARY:„Akademischer Antisemitismus“ – Vortrag & Diskussion mit Andreas Stahl
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG MÜNSTER \nAntisemitismus spielt im akademischen Kontext eine immer größere Rolle. Die Zahl dokumentierter antisemitischer Vorfälle an Hochschulen hat sich laut der bundesweiten Dokumentationsstelle RIAS im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Das gilt auch für Nordrhein-Westfalen. Und auch aktuell bleibt die Anzahl an Vorfällen hoch. Dabei ist der an Hochschulen vorherrschende israelbezogene Antisemitismus nicht immer leicht zu identifizieren\, weil er häufig in Form von Codes und geschichtsrevisionistischen Narrativen auftritt. \nIm Rahmen des Vortrags sollen typische Formen und der Verbreitungsgrad des akademischen Antisemitismus beleuchtet werden. \nAndreas Stahl leitet die Zentrale Beratungsstelle zu Antisemitismus an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen (ZeBA NRW). Er ist seit vielen Jahren in der politischen Bildung tätig und Mitherausgeber mehrerer Bücher. Zudem ist er Gründungsmitglied der Gesellschaft für kritische Bildung und Mitglied des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) Aachen.
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