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SUMMARY:Freiheit unter Druck. Mit Constanze Geiert und Karoline Preisler
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG DRESDEN und der FRIEDRICH NAUMANN STIFTUNG \nDie Verantwortung des Rechtsstaats für jüdisches Leben. Was Politik\, Justiz und Gesellschaft jetzt leisten müssen. \nAntisemitismus ist seit dem 7. Oktober 2023 kein Randphänomen mehr – er ist sichtbarer\, aggressiver und alltäglicher geworden. Was das für unser Zusammenleben bedeutet\, reicht weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus. Es ist ein Gradmesser für die Stärke unseres Rechtsstaats und den Zustand unserer Demokratie. Wie wehrhaft ist unsere Demokratie\, wenn jüdisches Leben nicht mehr selbstverständlich sicher ist? Wo liegen die Grenzen staatlichen Handelns – und wo beginnt die Verantwortung jedes Einzelnen? \nEs diskutieren die sächsische Justizministerin Prof. Constanze Geiert und die Publizistin und Juristin Karoline Preisler\, die sich seit Jahren öffentlich und persönlich gegen Antisemitismus engagiert. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen und aktuellen Entwicklungen geht es um konkrete Herausforderungen\, politische Handlungsspielräume und um die zentrale Frage\, was jetzt geschehen muss\, um Freiheit und Sicherheit für jüdisches Leben zu gewährleisten. \nFreuen Sie sich auf ein offenes Gespräch und bringen Sie Ihre Fragen mit ein. Wenn Freiheit unter Druck gerät\, braucht sie Menschen\, die hinschauen und Position beziehen.\nDie Deutsch-Israelische Gesellschaft Dresden lädt Sie in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Wilhelm-Külz-Stiftung herzlich zu einem besonderen Gesprächsabend ein\, der dort ansetzt\, wo es unbequem wird und notwendig ist\, genauer hinzusehen. \nDie Veranstaltung findet im Jagdschloss Graupa der Richard-Wagner-Stätten statt\, ein Ort\, der selbst zur Auseinandersetzung einlädt. Die aktuelle Sonderausstellung „Tabu Wagner?“ über den bekennenden Antisemiten Richard Wagner eröffnet dabei zusätzliche spannende Perspektiven und setzt einen passenden Rahmen für den Abend.
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SUMMARY:Buchvorstellung: "Der andere Krieg"
DESCRIPTION:Eine VA der Deutsch-Israelische Gesellschaft BERLIN und BRANDENBURG e.V. in Kooperation mit: Mideast Freedom Forum Berlin \, Junges Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Brandenburg\, Gesellschaft für Kritische Bildung \nBuchvorstellung: Der andere Krieg. Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird\nFlorian Markl\, Wien \nMit dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 begann ein umfassender Krieg gegen Israel\, der keineswegs nur mit militärischen Mitteln geführt wird\, sondern nicht zuletzt auch ein Kampf um die internationale öffentliche Meinung ist. \nIn seinem Vortrag nimmt Florian Markl zentrale Propagandalügen über Israels Kriegsführung und viele Missverständnisse völkerrechtlicher Begriffe ins Visier: Es wird erklärt\, was Besatzung und Verhältnismäßigkeit der Kriegsführung bedeuten und was nicht\, was das Völkerrecht über die Tötung von Zivilisten im Krieg sagt\, welche Manipulationen Hamas\, UNO und internationale Presse bei den Opferzahlen des Gaza-Krieges vorgenommen oder übernommen haben\, auf welcher Grundlage die von einigen Staaten angestrengten Völkermordklagen gegen Israel stehen und vieles mehr. \n\nFlorian Markl ist Politikwissenschaftler und wissenschaftlicher Leiter von Mena-Watch\, einem unabhängigen Nahost-Thinktank in Wien.\nSein aktuelles Buch mit dem Titel „Der andere Krieg. Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird“ wurde Ende 2025 veröffentlicht. \nAnmeldung: schalom@digberlin.de
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SUMMARY:Danyal Casar: Die iranische Katastrophe von 1979
DESCRIPTION:Eine VA von DIG AG HAMBURG und JUNGES FORUM DIG HAMBURG \nVortrag Danyal Casar \nDie iranischen Vordenker der »Islamischen Revolution« von 1979 waren inspiriert von den Ideologen der europäischen Gegenaufklärung. Im identitär-regressiven Modernisierungsdiskurs referenzierten sie ausgiebig die intellektuellen Parteigänger der faschistischen Krisenexorzierung wie Martin Heidegger\, Oswald Spengler\, Ernst Jünger und Alexis Carrel. Waren es zunächst die europäischen Identitären und Integralisten\, die die entscheidenden Impulse gaben\, verkündeten in den späten 1970er Jahren vor allem die Progressiven Europas schadenfreudig das Scheitern der iranischen Modernisierung. \nÜber den historischen Nexus zwischen Krise der Moderne\, europäischer Gegenaufklärung und islamischem Erwachen und die Aussichten auf ein baldiges Ende der khomeinistischen Despotie im Iran wird Danyal Casar sprechen. Casar ist Autor der sans phrase. \nDer Vortrag ist Teil der Reihe: „Moralische Immunität und der ehrbare Antizionismus: Über linken Aktivismus und die Terrorregime im Nahen Osten.“ \nWeitere Vorträge in der Reihe:\n8. April: Olaf Kistenmacher. Das belastete Erbe Warum sich die Linke kaum von ihrem Israelhass lösen kann.\n24. Juni: Fatma Keser. Islamismus verstehen: Einführung in Organisationen und Einfluss islamistischer Akteure.\n22. Juli: Thomas von der Osten-Sacken. Über die Situation im Nahen Osten nach Assads Sturz und den Massenprotesten im Iran.
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SUMMARY:Der andere Krieg. Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird.
DESCRIPTION:Eine VA der DIG BREMEN/UNTERWESER E.V. \nVortrag nimmt Florian Markl \nMit dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 begann ein umfassender Krieg gegen Israel\, der keineswegs nur mit militärischen Mitteln geführt wird\, sondern nicht zuletzt auch ein Kampf um die internationale öffentliche Meinung ist. Immer wieder wird dabei auf Völkerrecht zurückgegriffen\, um Israel als Paria-Staat zu brandmarken und ihm schwere Verbrechen vorzuwerfen. Mit dem tatsächlichen Völkerrecht hat das oft wenig zu tun\, sondern dessen Bestimmungen werden selektiv angewendet\, verdreht der einfach umgeschrieben – alles mit dem Ziel\, Israel an den Pranger zu stellen. \nIn seinem Vortrag nimmt Florian Markl zentrale Propagandalügen über Israels Kriegsführung und viele Missverständnisse völkerrechtlicher Begriffe ins Visier: Es wird erklärt\, was Besatzung und Verhältnismäßigkeit der Kriegsführung bedeuten und was nicht\, was das Völkerrecht über die Tötung von Zivilisten im Krieg sagt\, welche Manipulationen Hamas\, UNO und internationale Presse bei den Opferzahlen des Gaza-Krieges vorgenommen oder übernommen haben\, auf welcher Grundlage die von einigen Staaten angestrengten Völkermordklagen gegen Israel stehen und vieles mehr. \nFlorian Markl ist Politikwissenschaftler und wissenschaftlicher Leiter von Mena-Watch\, einem unabhängigen Nahost-Thinktank in Wien. Zusammen mit Alex Feuerherdt veröffentlichte er die Bücher „Vereinte Nationen gegen Israel. Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert“ (Berlin 2018) und „Die Israel-Boykottbewegung. Alter Hass in neuem Gewand“ (Berlin/Leipzig 2020). Sein aktuelles Buch mit dem Titel „Der andere Krieg. Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird“ erschien 2025 in der edition mena-watch.
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SUMMARY:Léon Poliakov: Von Moskau nach Beirut. Essay über die Desinformation.
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG FRANKFURT \nLesung und Analyse vor dem Hintergrund des 7. Oktobers 2023 mit den Herausgebern Alex Carstiuc und Miriam Mettler \nIm Sommer 2022 jährte sich der Libanonkrieg zum 40. Mal: 1982 rief Israels Libanon-Offensive heftige Reaktionen in der westlichen Öffentlichkeit hervor\, die damals noch nicht zum Standardrepertoire der Berichterstattung gehörten. In den Massenmedien wurde der jüdische Staat – von Léon Poliakov in dieser Schrift als ›Jude unter den Staaten‹ bezeichnet – des Völkermords an der palästinensischen Bevölkerung bezichtigt und die Israel angekreideten Verbrechen mit denen der Nazis gleichgesetzt. Während in der arabischen Welt und den meisten sozialistischen Staaten diese Gleichsetzung bereits seit Israels Staatsgründung im Jahr 1948 an der Tagesordnung war\, bedurfte es in der westlichen Welt\, wie Léon Poliakov anhand eindrücklicher Beispiele und Quellen nachweist\, einer längeren Entwicklung\, um diese Form antisemitischer Desinformation für sich zu entdecken und zu popularisieren. \nBei der Erstveröffentlichung der Übersetzung 2022 ahnten die Herausgeber noch nicht\, wie aggressiv und ungehemmt die Geschichte sich nur wenige Monate später zuspitzen und der globale Antisemitismus eine neue Eskalationsstufe erreichen sollte. Der Angriff von Hamas und Islamischem Djihad auf die israelische Bevölkerung am 7. Oktober 2023\, dem sich in einer dritten Welle auch palästinensische Zivilisten anschlossen\, war sowohl quantitativ durch die hohe Opferzahl als auch qualitativ durch die immense Brutalität und Wahllosigkeit seit der Shoah beispiellos. Die historische Amnesie ist total\, wenn die Welt verdrängt\, wer und was den Krieg in Gaza ausgelöst hat. Die Geiseln waren außerhalb Israels bereits nach wenigen Monaten keinerlei Schlagzeile mehr wert\, geschweige denn eine UN-Resolution. Das Antlitz der Opfer\, in Israel allgegenwärtig\, wurde\, wenn es hierzulande im öffentlichen Raum überhaupt auftauchte\, binnen Stunden abgerissen und damit virtuell erneut ausgelöscht. Die Gegenwart mutet wie ein aggressiver Wiedergänger jener Verkehrung geschichtlicher Tatsachen an\, die Léon Poliakov nachzeichnet. \nSo ist Von Moskau nach Beirut heute noch aktueller als 2022. Die Übersetzer wollen daher diese Schrift vorstellen und sie im Kontext des 7. Oktobers einordnen. \nDie Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt über folgenden Link: https://forms.cloud.microsoft/e/XerT0vTtsk . Der Veranstaltungsort wird einen Tag im Voraus bekannt gegeben.
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SUMMARY:Antisemitismus: Deutschland und Israel. Antisemitismus heute.
DESCRIPTION:Eine gemeinsame VA von Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.\, DIG AG SCHWERIN und Deutsch-Atlantische Gesellschaft (DAG) \nImpulsbeiträge und Diskussion \nAntisemitismus ist kein Relikt der Vergangenheit – er zeigt sich heute in vielfältigen Formen und wird von Jüdinnen und Juden im Alltag erlebt. Gleichzeitig ergibt sich aus der deutschen Geschichte eine besondere Verantwortung\, die sich nicht zuletzt in den deutsch-israelischen Beziehungen widerspiegelt. \nWir laden Sie herzlich zu einer Veranstaltung ein\, die historische Entwicklungen\, gesellschaftliche Verantwortung sowie aktuelle Entwicklungen und Erfahrungen zusammenführt. \nUnsere Veranstaltung steht als Begleitveranstaltung in Verbindung mit der Outdoor-Ausstellung „Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“\, die vom 28.04. – 28.05.2026 am Kröpeliner Tor präsentiert wird.
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SUMMARY:BRUNDIBÁR - Lesung in Oranienburg
DESCRIPTION:Eine VA von Deutsch-Israelische Gesellschaft BERLIN und BRANDENBURG e.V.\, Jüdische Gemeinde des Landkreises Oberhavel\, Zentralrat der Juden in Deutschland \nZu einer Lesung mit Musik\, Gesang\, Bildern und einem richtigen Leierkasten laden die DIG Berlin und Brandenburg e.V. sowie die Jüdische Gemeinde des Landkreises Oberhavel und der Zentralrat der Juden in Deutschland am 28. Mai 2026 um 19:00 Uhr in das Zentrum der Jüdischen Gemeinde des Landkreises Oberhavel ein. \n„Brundibár“ von Hans Krása (Musik) und Adolf Hoffmeister (Libreto) ist ein klingendes Denkmal der Erinnerung an die Kinder im Ghetto Theresienstadt. Das Abenteuer von Aninka und Pepicek\, die gemeinsam mit Spatz\, Hund\, Katze und den Kindern der Stadt den bösen Leierkastenmann besiegen\, verdichtet sich zu einer Parabel über die Bedeutung von Menschlichkeit sowie die Kraft der Freundschaft und Solidarität. \nFür Ihre Teilnahme melden Sie sich bitte bis zum 24.05.2026 an unter: jg-oranienburg@t-online.de
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SUMMARY:„Akademischer Antisemitismus“ – Vortrag & Diskussion mit Andreas Stahl
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG MÜNSTER \nAntisemitismus spielt im akademischen Kontext eine immer größere Rolle. Die Zahl dokumentierter antisemitischer Vorfälle an Hochschulen hat sich laut der bundesweiten Dokumentationsstelle RIAS im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Das gilt auch für Nordrhein-Westfalen. Und auch aktuell bleibt die Anzahl an Vorfällen hoch. Dabei ist der an Hochschulen vorherrschende israelbezogene Antisemitismus nicht immer leicht zu identifizieren\, weil er häufig in Form von Codes und geschichtsrevisionistischen Narrativen auftritt. \nIm Rahmen des Vortrags sollen typische Formen und der Verbreitungsgrad des akademischen Antisemitismus beleuchtet werden. \nAndreas Stahl leitet die Zentrale Beratungsstelle zu Antisemitismus an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen (ZeBA NRW). Er ist seit vielen Jahren in der politischen Bildung tätig und Mitherausgeber mehrerer Bücher. Zudem ist er Gründungsmitglied der Gesellschaft für kritische Bildung und Mitglied des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) Aachen.
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SUMMARY:Stummer Schrei - Sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt als Kriegsstrategie der Hamas.
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG GIESSEN mit der Volkshochschule vhs Wetzlar \nGefördert durch Mittel des Landes Hessen im Rahmen des Weiterbildungspakts. \nVortrag mit Ferdinand Heckel \nFerdinand Heckel wird an diesem Abende den Bericht vorstellen und über die Arbeit der ARCCI berichten – einer Organisation\, in der jüdische und arabische Israelis gemeinsam tätig sind. Der Titel des Berichts „Stummer Schrei- sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt im Krieg vom 7. Oktober“ steht für das Grauen\, das sich oft nicht mit Worten fassen lässt. Es ist ein Dokument über Verbrechen\, die so tiefgreifend sind\, dass sie das menschliche Fassungsvermögen und die Grenzen des Sagbaren überschreiten. \nFerdinand Heckel ist 1990 in Süddeutschland geboren und arbeitet hauptberuflich in der IT-Abteilung eines internationalen Großkonzerns. Zwischen Dezember 2024 und April 2025 lebte er in Tel Aviv\, wo er den Bericht der Association of Rape Crisis Centers in Israel (ARCCI) ins Deutsche übersetzte. Diesen präsentierte er vor Ort unter anderem in der Deutschen Botschaft. Seither stellt er die Ergebnisse des Berichts im Rahmen verschiedener Initiativen vor. \nTriggerwarnung: Der Vortrag thematisiert schwere Formen von sexueller und sexualisierter Gewalt\, Folter und Mord.
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SUMMARY:Der Antisemitismus der Ajatollahs - Die Struktur des iranischen Regimes und der Hass auf Israel
DESCRIPTION:Eine VA der AG DUISBURG-MÜLHEIM-OBERHAUSEN mit der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen \nVortrag & Diskussion mit Prof. Dr. Stephan Grigat \nDie Politik des iranischen Regimes und seiner Verbündeten sind nur zu verstehen\, wenn man den antisemitischen Kern der Ideologie der iranischen Machthaber und der Terrorarmeen an den Grenzen Israels in das Zentrum der Analyse rückt. Der Vortrag wird die Bedrohungskonstellation Israels nach dem 7. Oktober skizzieren und fragen\, inwiefern die Bündnispolitik Israels im Rahmen der Abraham Accords ein Gegengewicht zur iranischen Achse des antisemitischen Terrors schaffen kann. \nEs soll diskutiert werden\, inwiefern die israelischen Schläge gegen das iranische Regime\, sein Nuklearwaffenprogramm und seine Verbündeten in der Region als praktizierte Antisemitismuskritik zu verstehen sind und ob sie die Voraussetzung für eine Verbesserung der Situation im Nahen und Mittleren Osten darstellen. \nStephan Grigat ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien [CARS] in Aachen und Köln. Er ist Autor von „Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel: Interventionen zur Kritik des Antisemitismus“ (Barbara Budrich 2025) und gemeinsam mit Karin Stögner Herausgeber von „Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober“ (Nomos 2025) \nDie Teilnahme ist nur nach vorheriger namentlicher Anmeldung bis zum 02.06.2026 per E-Mail an duisburg@digev.de möglich. \nBitte bringen Sie einen Lichtbildausweis mit.
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SUMMARY:„Palästina wird uns befreien“ – Parolen postkolonialer Israelfeindschaft – Vortrag und Diskussion mit Dr. Ingo Elbe
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG MÜNSTER \nSeit dem von Hamas und acht weiteren palästinensischen Organisationen am 7. Oktober 2023 verübten Massaker findet weltweit eine israelfeindliche Mobilisierung gigantischen Ausmaßes statt. So sprechen sich beispielsweise 47 Prozent der 18 bis 24 jährigen US-Amerikanerinnen und Amerikaner inzwischen für eine antisemitische\, islamistische Terrororganisation aus. Insbesondere an westlichen Universitäten sind dabei Parolen wie „Stop Genocide – free Palestine“\, „Decolonization is not a metaphor“\, „By any means necessary“ oder „Free Palestine from German guilt“ zu hören. \nDer Vortrag fragt nach den theoretischen Hintergründen solcher Parolen. Er zeigt deren Verbindungen mit der postkolonialen Theorie auf\, die im akademischen und kulturellen Bereich inzwischen vielfach tonangebend ist und von dem Gedanken geleitet wird\, dass sich koloniale Spuren im Wissenssystem und in den sozialen Strukturen von Gesellschaften auch nach dem Ende der formalen Kolonialherrschaft finden. \nDr. Ingo Elbe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Philosophie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Letzte Publikationen u.a.: Postcolonialism\, Antisemitism\, and Israel: The ‘Progressive’ Attack on the Jewish State and Holocaust Memory. In: I. Ritzer (Hg.): On the Critique of Identity. Stuttgart 2024. „By Any Means Necessary” – Authoritarianism and the Potential for Violence in Anti-Zionist Postcolonial Discourse. In: Israel Journal of Foreign Affairs\, July 2025. Aktuelles Buch: Antisemitismus und postkoloniale Theorie. Der „progressive“ Angriff auf Israel\, Judentum und Holocausterinnerung. 3. Aufl. Berlin 2025. Online-Texte unter: https://uol.de/philosophie/pd-dr-ingo-elbe/publikationen
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SUMMARY:Islamismus verstehen: Einführung in Organisationen und Einfluss islamistischer Akteure
DESCRIPTION:Eine VA von DIG AG HAMBURG und JUNGES FORUM DIG HAMBURG \nVortrag Fatma Keser  \nIslamistische Bewegungen prägen Debatten und beeinflussen Gesellschaften auch in Deutschland. Sie agieren nicht nur offen\, sondern häufig über Netzwerke\, Bildungsangebote\, soziale Medien und zivilgesellschaftliche Strukturen. Ihre Narrative wirken langfristig und zielen auf gesellschaftliche Verschiebungen. \nDoch wer sind die zentralen Akteure? Welche Ideologien vertreten sie\, und wie wirken sie in Bildungseinrichtungen\, sozialen Medien oder politischen Strukturen? Und wie gelingt es ihnen\, Einfluss zu gewinnen? Der Vortrag gibt einen Überblick über wichtige Organisationen\, ihre Narrative und Strategien. Dabei wird auch beleuchtet\, welche Rolle diese Netzwerke in Deutschland spielen und wie sie auf öffentliche Diskurse und politische Prozesse einwirken. \nFatma Keser ist Vorstandsmitglied von Pek Koach – Jewish-Kurdish Women’s Alliance e.V. und Mitgründerin der Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung. Sie ist Mitherausgeberin des Sammelbandes „Gesichter des Politischen Islam“ (2023). Sie arbeitet zu Themen wie Islamismus\, Antisemitismus und antikurdischem Rassismus. \nDer Vortrag ist Teil der Reihe: „Moralische Immunität und der ehrbare Antizionismus: Über linken Aktivismus und die Terrorregime im Nahen Osten.“ \nWeitere Vorträge in der Reihe:\n8. April: Olaf Kistenmacher. Das belastete Erbe Warum sich die Linke kaum von ihrem Israelhass lösen kann.\n27. Mai: Danyal Casar. Die Iranische Katastrophe von 1979.\n22. Juli: Thomas von der Osten-Sacken. Über die Situation im Nahen Osten nach Assads Sturz und den Massenprotesten im Iran.
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