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SUMMARY:Gesprächsrunde mit Stefan Dietl zum Thema „Antisemitismus und Gewerkschaften“
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG TRIER \nMit Stefan Dietl begeben wir uns auf einen Streifzug durch die Geschichte der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung und den Kampf der Gewerkschaften gegen Antisemitismus damals und heute. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der gewerkschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus nach 1945 und der gewerkschaftlichen Solidarität mit Israel. \nDaneben gehen wir auch der Frage nach\, warum sich trotz der langen Tradition der kritischen Auseinandersetzung mit antisemitischem Denken auch unter Gewerkschafter*innen antisemitische Ressentiments und Stereotype finden und wie Gewerkschaften Antisemitismus heute begegnen können. \nStefan Dietl (Jg. 1985) lebt und arbeitet im bayerischen Sulzbach-Rosenberg. Er ist vor allem im antirassistischen und antifaschistischen Initiativen und seit seiner Ausbildung ehrenamtlich in der Gewerkschaft ver.di aktiv. Zur Zeit ist er unter anderem Vorsitzender des ver.di Bezirks Oberpfalz und Mitglied im Landesvorstand der ver.di Bayern. \nEr publiziert regelmäßig zu gewerkschafts-\, sozial- und wirtschaftspolitischen Themen in der linken Wochenzeitung Jungle World und im Monatsmagazin konkret. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind: Geschichte der Arbeiterbewegung und der Linken\, bayerische Regionalgeschichte\, Klassen- und Gesellschaftsanalyse\, die politische Rechte im Allgemeinen und die AfD im Besonderen. \nWir freuen uns Sie zu dieser Veranstaltung einladen zu dürfen. \nEinlass ist 18:30 Uhr und nur mit Voranmeldung. Anmeldung hier
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SUMMARY:Buchvorstellung „Antisemitismus und die AfD“ mit Stefan Dietl
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG TRIER \nAntisemitismus ist in der AfD allgegenwärtig. Immer wieder attackiert die Partei unter Rückgriff auf antisemitische Stereotype prominente Vertreter*innen jüdischen Lebens\, teilen führende AfD-Funktionär*innen antisemitische Verschwörungserzählungen oder relativieren die Verbrechen des Nationalsozialismus. Trotz der zahlreichen einschlägigen Skandale in ihrer noch jungen Parteiengeschichte wird dem Antisemitis­mus in der Analyse der AfD jedoch kaum Beachtung geschenkt. \nIn seinem Buch widmet sich Stefan Dietl dieser Leerstelle und beschreibt den Antisemitismus als wesentliches Ideologieelement und Welterklärungsmodell der AfD. Dabei nimmt er die verschiedenen Erscheinungsformen des Judenhasses in der Partei ebenso unter die Lupe wie die Versuche der AfD\, sich als Bollwerk gegen Antisemitismus und Fürsprecherin Israels zu inszenieren. Zudem wirft er einen kritischen Blick auf die angebliche Tabuisierung des Judenhasses in der deutschen Gesellschaft und auf die Renaissance des Antisemitismus im öffentlichen Raum. \nISBN: 9783957326164 Erscheinungsdatum: März 2025\nSeiten: 170 Ausstattung: Broschur \nStefan Dietl (Jg. 1985) lebt und arbeitet im bayerischen Sulzbach-Rosenberg. Er ist vor allem im antirassistischen und antifaschistischen Initiativen und seit seiner Ausbildung ehrenamtlich in der Gewerkschaft ver.di aktiv. Zur Zeit ist er unter anderem Vorsitzender des ver.di Bezirks Oberpfalz und Mitglied im Landesvorstand der ver.di Bayern. \nEr publiziert regelmäßig zu gewerkschafts-\, sozial- und wirtschaftspolitischen Themen in der linken Wochenzeitung Jungle World und im Monatsmagazin konkret. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind: Geschichte der Arbeiterbewegung und der Linken\, bayerische Regionalgeschichte\, Klassen- und Gesellschaftsanalyse\, die politische Rechte im Allgemeinen und die AfD im Besonderen. \nTextquelle: https://stefandietl.net/buecher/ \nWir freuen uns Sie zu dieser Veranstaltung einladen zu dürfen. \nEinlass ist 18:30 Uhr und nur mit Voranmeldung. Anmeldung hier \n 
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SUMMARY:„Der Antisemitismus\, der keiner sein will“
DESCRIPTION:Eine Kooperation der DIG AG München mit den Naturfreunden und der Georg von Vollmer Akademie \nBuchpräsentation mit Richard Schuberth \n„Schuberths Buch\, das insgesamt 39 Essays umfasst\, umkreist diese ernste Frage: Wie kommt es\, dass sich eine als „links“ verstehende und … „woke“ Bewegung nicht nur stets verlässlich auf „Israelkritik“ und „Antizionismus“ einigen kann\, sondern sogar in islamistischen Gruppierungen angeschwärmte Bündnispartner sieht\, obwohl diese seltsame Liebe eher unerwidert bleibt?“ (Marko Martin\, Deutschlandfunk\, 4.5.2026) \nImmer wieder knöpft sich der Wiener Dichter und Gesellschaftskritiker Richard Schuberth identitätspolitische Diskursmoden vor. Deren israelfeindliche Exzesse seit dem 7. Oktober 2023 führten ihn zu den psychologischen und historischen Wurzeln des israelbezogenen Antisemitismus und der Frage nach der Scheidelinie zwischen berechtigter Antisemitismusdiagnose und Diffamierung. \nEr ruft dabei auch seinen einstigen Antisemitismus als junger Marxist sowie seinen Kulturrelativismus als junger Ethnologiestudent in den Zeugenstand. \nAnmeldung unter: muenchen@digev.de \nDer Veranstaltungsort wird bei Anmeldung bekannt gegeben. \nDer Eintritt ist frei.\nBitte bringen Sie/bringt zur Einlasskontrolle einen Personalausweis mit.
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LOCATION:Der genaue Veranstaltungsort wird bei Anmeldung bekannt gegeben.\, München
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SUMMARY:Vortrag “Never Again?” What We Learn From the Diaspora to the Israeli Experience. The Psychological Impact of October 7th on Different Israeli Populations mit Prof. Pinhas Dannon
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG TRIER in Kooperation mit der IIA Uni Trier \nVortrag “Never Again?” (Englisch) von Prof. Pinhas Dannon\, Leiter der Psychiatrischen Abteilung des Herzog Krankenhauses. \nWhat We Learn From the Diaspora to the Israeli Experience. The Psychological Impact of October 7th and it’s Aftermath. \nDer 7. Oktober 2023 markiert einen tiefen Einschnitt in der Geschichte Israels – mit weitreichenden Folgen für das kollektive psychische Erleben der israelischen Gesellschaft. Der Aufbau des Staates Israel war aus israelischer Perspektive eng mit einem zentralen Versprechen verbunden: Nie wieder. Das Versprechen\, jüdisches Leben zu schützen und Sicherheit zu gewährleisten\, bildet einen wesentlichen Bestandteil des israelischen Selbstverständnisses. Die Ereignisse des 7. Oktober haben dieses grundlegende Sicherheitsversprechen auf dramatische Weise erschüttert. \nWelche psychologischen Folgen hat dieser Einschnitt für die israelische Gesellschaft? Wie verändern die Erfahrungen von Gewalt\, Verlust und Bedrohung das kollektive Erleben und das Verhältnis zu Sicherheit und Zukunft? Und welche Bedeutung hat dabei die historische Erfahrung jüdischer Verfolgung und der Diaspora? \nDiesen Fragen widmet sich Prof. Pinhas Dannon in seinem Vortrag. Ausgehend von der historischen Entwicklung jüdischer Sicherheitserwartungen beleuchtet er die psychologischen Auswirkungen des 7. Oktober und seiner Folgen auf die israelische Gesellschaft. \nDie Veranstaltung wird mit Grußworten von Dr. Yehezkel Caine\, Präsident des Herzog Krankenhauses\, und Prof. Dr. Thomas Ellwart\, Fachbereichsleiter Psychologie\, eröffnet. Das Herzog Krankenhaus\, das unter anderem auf die Behandlung von Psychotraumata spezialisiert ist\, bietet einen besonderen fachlichen Rahmen für die Auseinandersetzung mit den psychischen Folgen dieser Ereignisse. \nWir laden alle Interessierten herzlich ein\, sich mit den psychologischen\, gesellschaftlichen und historischen Dimensionen des 07. Oktobers auseinanderzusetzen.“ \nENG\n7 October 2023 marks a profound turning point in the history of Israel – with far-reaching consequences for the collective psychological experience of Israeli society. From an Israeli perspective\, the establishment of the State of Israel was closely linked to a central promise: ‘Never again!’ The promise to protect Jewish life and ensure security forms an essential part of Israel’s self-image. The events of 7 October have dramatically shaken this fundamental promise of security. \nWhat are the psychological consequences of this turning point for Israeli society? How do experiences of violence\, loss and threat alter the collective experience and the relationship to security and the future? And what significance does the historical experience of Jewish persecution and the Diaspora hold in this context? \nProf. Pinhas Dannon will address these questions in his lecture. Drawing on the historical development of Jewish expectations regarding security\, he will examine the psychological impact of 7 October and its aftermath on Israeli society. \nThe event will open with welcoming remarks from Dr Yehezkel Caine (President of Herzog Medical Center) and Prof. Dr Thomas Ellwart (Psychology\, Trier University). Herzog Medical Center\, which specialises\, amongst other things\, in the treatment of psychological trauma\, provides a unique professional setting for examining the psychological consequences of these events. \nWe warmly invite all those interested to explore the psychological\, social and historical dimensions of 7 October. \nRegistration for the event is compulsory.“ \nBeginn 19:00 Uhr – Einlass 18:30 Uhr – Eintritt nur auf Voranmeldung: Anmeldung hier
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SUMMARY:Finissage der Ausstellung  „Ich sehe was\, was Du nicht siehst. Deutschland. Israel. Einblicke“
DESCRIPTION:Die Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Westmünsterland lädt Sie herzlich ein zur Finissage der Ausstellung „Ich sehe was\, was Du nicht siehst. Deutschland. Israel. Einblicke“ der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW \nVor vier Wochen ist die Ausstellung zum Verhältnis Deutscher zu Israel – und umgekehrt – im Bocholter Lernwerk eröffnet worden. \nPROGRAMM FINISSAGE \nMax Bruch: Kol Nidrei\, musikalische Introduktion \nGrüßwort: Christian Mangen\, Bürgermeister der Stadt Bocholt \nVortrag: Jürgen Hardt\, stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft und Außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion \nEinführung in die nachfolgende Musikdarbietung \nMax Bruch: Kol Nidrei\, Gesamtwerk \nVioloncello Christiane Schröder mit Klavierbegleitung \nKleiner Empfang der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Westmünsterland \nEs bedarf aus Sicherheitsgründen einer Anmeldung zu dieser Veranstaltung: Anmeldung hier \nVeranstalter der Ausstellung sind die Stadt Bocholt\, die Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg\, der Geschäftsbereich Kultur & Archiv sowie die AG Westmünsterland der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V.
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SUMMARY:Buchvorstellung „Ausnahmezustand. Hochschulen im deutschsprachigen Raum seit dem 7. Oktober. Zeugnisse von Betroffenen“ mit Julia Bernstein
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG TRIER online mit der IIA an der Uni Trier auf dem Youtube Kanal der Amadeu-Antonio-Stiftung \n»Ausnahmezustand« Hochschulen im deutschsprachigen Raum seit dem 7. Oktober – Zeugnisse von Betroffenen \nherausgegeben von Julia Bernstein\, Alfred Bodenheimer und Elisabeth Schilling im Wallstein Verlag. (ISBN: 978-3-8353-6192-8) \nDeutschsprachige Hochschulen sind seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 kein sicherer Hort mehr für jüdisches Leben. Betroffene schildern\, wie die Normalität von einst zerstört worden ist. \nAm 7. Oktober 2023 begann für jüdische Menschen eine neue Zeitrechnung. Auch jenseits der medial sichtbaren Fälle und hasserfüllten Demonstrationen auf den Straßen\, öffentlichkeitswirksamen Besetzungen und Boykottaufrufen an Universitäten veränderte sich die Atmosphäre an vielen Hochschulen nachhaltig.\nWas machte diese Entwicklung mit jüdischen Menschen\, die an diesen Hochschulen tätig sind? Inwiefern wurden ihr berufliches Selbstverständnis\, ihre Position im akademischen Raum und ihre Lebensrealität beeinflusst? Welche Strategien entwickelten sie im Umgang mit Anfeindungen und institutionellen Unsicherheiten?\nIn über sechzig Selbstzeugnissen von Mitgliedern des Netzwerks jüdischer Hochschullehrender in Deutschland\, Österreich und der Schweiz sowie ihres Unterstützungskreises entwerfen Betroffene ein eindringliches Bild von Zurückweisung\, Ausgrenzung und Vereinsamung in jener Lebenswelt\, die sie einst als ihre geistige Heimat betrachtet hatten. Zugleich dokumentiert der Band die Handlungsfähigkeit der Beteiligten unter erschwerten Bedingungen. Das Buch eröffnet damit einen ebenso bestürzenden wie aufschlussreichen Blick auf die prekäre Lage jüdischer Hochschulangehöriger hinter den aufgeladenen Diskursen unserer Zeit. \nJulia Bernstein ist Antisemitismusforscherin und Professorin an der Frankfurt University of Applied Sciences. Sie ist Vorsitzende des Netzwerks jüdischer Hochschullehrender und leitet den Forschungsbereich zum gesellschaftlichen Erbe des Nationalsozialismus.
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SUMMARY:Filmabend “The Cakemaker”
DESCRIPTION:Eine VA der DIG und BROADWAY FILMTHEATER \nAb 0 Jahren | 100 Minuten | Israel 2018 | R: Ofir Raul Graizer | D: Tim Kalkhof\, Sarah Adler\, Roy Miller\, Zohar Strauss\, Sandra Sade \nThomas\, ein junger Konditor aus Berlin\, führt eine heimliche Liebelei mit Oren\, einem verheirateten Mann aus Israel. Als Oren bei einem Autounfall ums Leben kommt\, bricht für Thomas eine Welt zusammen. Auf der Suche nach Antworten reist er nach Jerusalem. \nDort findet er Anstellung im koscheren Café von Orens Witwe Anat. Ohne ihr seine wahre Identität zu offenbaren\, beginnt er für sie zu backen – mit durchschlagendem Erfolg. Doch je mehr Thomas in das Leben der Familie hineingezogen wird\, desto größer wird die Gefahr\, dass das Netz aus Lügen und Geheimnissen zerbricht. Ein stilles\, feinfühliges Drama über Trauer\, Liebe und Identität. \nDer Film wird im Rahmen der Deutsch-Israelischen Herbstkulturwochen im Broadway Filmtheater gezeigt. \nWeitere Informationen zu den Spielzeiten sowie Tickets gibt es direkt beim Broadway Filmtheater Trier.
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SUMMARY:Fritz und Alfred Rotter - Ein  Leben zwischen Theaterglanz  und Tod im Exil.
DESCRIPTION:Eine gemeinsame Veranstaltung von DIG Bodensee-Region\, Augustinum Überlingen\, GCJZ Konstanz e.V.\, Jüdische Gemeinde Konstanz\, vhs Konstanz \nVortrag von Peter Kamber \nDie Berliner Fritz und Alfred Rotter waren die größten privaten Theaterdirektoren Deutschlands und Europas. Auf ihrem Höhepunkt betrieben sie in Berlin über ein halbes Dutzend private Bühnen. Die Übertragung des vom Film bekannten „Starsystems“ auf das Theater war mit ein Geheimnis ihres Erfolgs. \nDie großen Operettenstimmen von Fritz Tauber und Käthe Dorsch (Land des Lächelns\, 1929)\, Fritzi Massary (Eine Frau\, die weiß\, was sie will\, 1932) und Gitta Alpar (Ball im Savoy\, 1932) machten die Rotters zur Legende. An den glitzernden Premierenfeiern zeigen sich selbst die Größen der Politik. Von den Nazis wurden die Gebrüder Rotter verfemt. Fritz Rotter erzählte einmal: „… und da kam also dieser dicke Göring aus der Garderobe der [Käthe] Dorsch und sagte\, als er mich sah: Sobald wir an die Macht kommen\, greifen wir uns die Rotters …“ \nNach ihrem größten Triumph\, überhaupt “Ball im Savoy” von Paul Abraham Ende Dezember 1932\, trieb sie ein späterer Günstling von Goebbels in die Zahlungsunfähigkeit\, um sich an ihre Stelle zu setzen. Wenige Tage nach Beginn des NS-Boykotts gegen jüdische Geschäfte wurden Fritz und Alfred Rotter sowie dessen Frau Gertrud am 5. April 1933 in ihrem Exil in Liechtenstein überfallen.\nDie Täter\, die aus Liechtenstein und Konstanz stammten\, lockten Fritz und Alfred sowie dessen Frau Gertrud oberhalb von Vaduz in einen Hinterhalt. Alfred Rotter und seiner Frau gelang es\, sich dem Entführer zu wehren\, doch auf der Flucht stürzten sie in Panik über eine Felswand in den Tod. Fritz Rotter warf sich aus dem Wagen eines der Entführer\, brach sich die Achsel und rettete sich danach ins Exil in Frankreich\, wo er am 7. Oktober 1939 – verarmt und wegen eines ungedeckten Schecks zu Gefängnis verurteilt – im elsässischen Colmar vermutlich wegen Herzversagens starb. \nPeter Kamber\, geb.1953 in Zürich\, lebt als freier Autor in Berlin. Neben Biografien schreibt er historische Romane. \nEintritt frei
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SUMMARY:Fritz und Alfred Rotter - Ein  Leben zwischen Theaterglanz  und Tod im Exil.
DESCRIPTION:Eine gemeinsame Veranstaltung von DIG Bodensee-Region\, Augustinum Überlingen\, GCJZ Konstanz e.V.\, Jüdische Gemeinde Konstanz\, vhs Konstanz \nVortrag von Peter Kamber \nDie Berliner Fritz und Alfred Rotter waren die größten privaten Theaterdirektoren Deutschlands und Europas. Auf ihrem Höhepunkt betrieben sie in Berlin über ein halbes Dutzend private Bühnen. Die Übertragung des vom Film bekannten „Starsystems“ auf das Theater war mit ein Geheimnis ihres Erfolgs. \nDie großen Operettenstimmen von Fritz Tauber und Käthe Dorsch (Land des Lächelns\, 1929)\, Fritzi Massary (Eine Frau\, die weiß\, was sie will\, 1932) und Gitta Alpar (Ball im Savoy\, 1932) machten die Rotters zur Legende. An den glitzernden Premierenfeiern zeigen sich selbst die Größen der Politik. Von den Nazis wurden die Gebrüder Rotter verfemt. Fritz Rotter erzählte einmal: „… und da kam also dieser dicke Göring aus der Garderobe der [Käthe] Dorsch und sagte\, als er mich sah: Sobald wir an die Macht kommen\, greifen wir uns die Rotters …“ \nNach ihrem größten Triumph\, überhaupt “Ball im Savoy” von Paul Abraham Ende Dezember 1932\, trieb sie ein späterer Günstling von Goebbels in die Zahlungsunfähigkeit\, um sich an ihre Stelle zu setzen. Wenige Tage nach Beginn des NS-Boykotts gegen jüdische Geschäfte wurden Fritz und Alfred Rotter sowie dessen Frau Gertrud am 5. April 1933 in ihrem Exil in Liechtenstein überfallen.\nDie Täter\, die aus Liechtenstein und Konstanz stammten\, lockten Fritz und Alfred sowie dessen Frau Gertrud oberhalb von Vaduz in einen Hinterhalt. Alfred Rotter und seiner Frau gelang es\, sich dem Entführer zu wehren\, doch auf der Flucht stürzten sie in Panik über eine Felswand in den Tod. Fritz Rotter warf sich aus dem Wagen eines der Entführer\, brach sich die Achsel und rettete sich danach ins Exil in Frankreich\, wo er am 7. Oktober 1939 – verarmt und wegen eines ungedeckten Schecks zu Gefängnis verurteilt – im elsässischen Colmar vermutlich wegen Herzversagens starb. \nPeter Kamber\, geb.1953 in Zürich\, lebt als freier Autor in Berlin. Neben Biografien schreibt er historische Romane. \nEintritt: 10 €
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SUMMARY:Herbstakademie 2026: Call for Papers für Nachwuchswissenschaftler:innen
DESCRIPTION:Eine VA des TIKVAH INSTITUTS \nAntisemitismusforschung: Zwischen Aufklärung\, Empirie und Abwehr \nAm Sonntag\, dem 22. November 2026\, veranstaltet das Tikvah Institut seine dritte interdisziplinäre Herbstakademie „Antisemitismusforschung: Zwischen Aufklärung\, Empirie und Abwehr“ in Berlin. Wie schon in den beiden vorherigen Jahren ist es Ziel der Veranstaltung\, sowohl die Sichtbarkeit für aktuelle antisemitismuskritische Forschungsansätze in Wissenschaft\, Medien und als auch die Vernetzung von Forscher:innen und Wissenschaftler:innen zu fördern. \nIm Rahmen der Herbstakademie wird es wieder die Möglichkeit geben\, dass junge Wissenschaftler:innen aller Disziplinen ihre antisemitismuskritischen Forschungen präsentieren. Besonders angesprochen werden Forschende kurz vor bzw. nach ihrem MA-Abschluss sowie im Promotionsverfahren. \nEinreichen von Beiträgen\nInteressierte Nachwuchswissenschaftler:innen aller Fachrichtungen und Abschlüsse sind eingeladen\, bis zum 5. Oktober 2026 eine kurze Vortragsskizze (max. ½ Seite) sowie einen tabellarischen wissenschaftlichen Lebenslauf (CV\, max. ½ Seite\, auf einer extra Seite) einzusenden. Die Vortragsskizze sollte das Forschungsthema\, die Fragestellung\, die methodische Herangehensweise sowie vorläufige Ergebnisse kurz und prägnant darstellen. Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden. \nBitte senden Sie Ihre Unterlagen in einer einzelnen PDF-Datei per E-Mail unter dem Stichwort „Nachwuchspanel 2026“: akademie@tikvahinstitut.de. \nVorträge sind maximal 15 Minuten lang. Der Veranstaltungsort liegt zentral in Berlin. Die ausgewählten Vortragenden werden rechtzeitig über den genauen Ort und die Zeit ihres Vortrags informiert. \nFür die ausgewählten Vortragenden können nach Maßgabe des Fördergebers die Reise- und Übernachtungskosten vom Veranstalter auf Antrag übernommen werden. \nMögliche Themenfelder (Auswahl)\n– Antisemitismus an Hochschulen;\n– Rechte Antisemitismen;\n– Manifestationen des israelbezogenen Antisemitismus seit dem 7. Oktober 2023;\n– Antisemitismus im digitalen Raum und in den sozialen Medien;\n– Leerstellen der Antisemitismusforschung vor und nach dem 7. Oktober 2023;\n– Allianzen antisemitischer Bewegungen (rechts\, links\, islamisch);\n– Antisemitismusforschung und postkoloniale Theorie\, Intersektionalität\, Gender-Studies\, Rassismusforschung;\n– Islamischer Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart;\n– Christlicher Antijudaismus/Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart;\n– Antisemitismus im Kunst- und Kulturbetrieb;\n– Rechtliche und politische Maßnahmen gegen Antisemitismus;\n– Klinisch-psychologische\, psychoanalytische und sozialpsychologische Ansätze (Gewalt\, Trauma\, etc.);\n– Antisemitismus und Meinungs- / Wissenschaftsfreiheit;\n– Antisemitismusforschung und (ältere\, neuere) Kritische Theorie;\n– Holocaustforschung\, Genozidforschung und Historikerstreit 2.0;\n– Angriffe auf Antisemitismuskritik und kritische Antisemitismusforschung. \n  \nMehr Informationen zur Herbstakademie 2026 ab Oktober 2026 unter: \nhttps://tikvahinstitut.de/cfp2026/ \n 
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SUMMARY:Buchvorstellung „Intellektuelle Selbstzerstörung. Wie der Westen seine eigene Zukunft verspielt“ mit Franziska Sittig
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG TRIER \nFranziska Alexandra Sittig und Noam Petri berichten uns von dem beunruhigenden Aufstieg einer radikalen antiwestlichen Koalition in den Zentren der Wissenschaft\, wo islamistische und linksradikale Ideologien aufeinandertreffen. Was als studentische Randbewegung begann\, hat mittlerweile die Elite akademischer Institutionen durchdrungen und diktiert auf subtile Weise die Narrative in Politik und Medien. \nAnhand sorgfältig beleuchteter Fallbeispiele aus den USA und Deutschland decken Sittig und Petri die Zusammenhänge von ideologischem Extremismus\, institutionellem Verrat und dem Anstieg antisemitischer Gewalt auf. Sie weisen auf erschreckende Parallelen zu historischen Fällen von akademischer Nähe zu Totalitarismus hin und zeigen\, wie Universitäten Islamismus und radikales linkes Gedankengut legitimieren helfen. \nDieses Buch ist ein Weckruf. Es zeigt\, dass sich der westliche Wissenschaftsbetrieb an einem Wendepunkt hin zu aktivistischer Radikalisierung befindet. Es ist ein dringender Appell\, das kulturelle und intellektuelle Erbe der Aufklärung vor ideologischer Subversion zu schützen. \nTextquelle: ibidem-Verlag \nDas Buch ist im ibidem-Verlag erhältlich. \nEinlass ist 15:30 Uhr und nur mit Voranmeldung. Anmeldung hier
URL:https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/veranstaltungen/buchvorstellung-intellektuelle-selbstzerstoerung-wie-der-westen-seine-eigene-zukunft-verspielt-mit-franziska-sittig/
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SUMMARY:Buchvorstellung „Die Kraft des Islam“ mit Constantin Schreiber
DESCRIPTION:Eine VA der DIG AG TRIER in Kooperation mit dem Hoffmann und Campe Verlag und der Trierer Buchhandlung Staphanus Bücher\, mit Unterstützung von der Samson Charity Foundation \nBuchvorstellung & anschließende Diskussionsrunde – Moderation: Hans-Peter Linz – Redakteur beim Trierischen Volksfreund \n»Der Islam ist nicht nur Religion. Er ist Erinnerung und Zukunftsversprechen. Er ist Zuspruch und Herausforderung. Er fordert Unterwerfung – und verleiht zugleich Millionen Menschen Würde. Er verbindet. Er trennt. Er heilt. Er verletzt. Er schafft Zugehörigkeit und zieht Grenzen. Wer seine Kraft verstehen will\, muss beides sehen: die Schönheit und die Härte. Die Spiritualität und den Machtanspruch.« Constantin Schreiber \nConstantin Schreiber: \nDie Kraft des Islam\nWie wir auf ein neues islamisches Zeitalter zusteuern \nDer Islam verzeichnet ein massives demografisches Wachstum und wird voraussichtlich zur größten Religion der Welt heranwachsen. Westliche Gesellschaften erleben hingegen durch Individualisierung und Säkularisierung eine tiefe Identitätskrise. In »Die Kraft des Islam« untersucht Constantin Schreiber\, wie diese Entwicklungen zusammenhängen und was sie für uns bedeuten. Der Islam schafft neue Gemeinschaften\, bietet Zugehörigkeit und Transzendenz\, Werte\, die viele Menschen in westlichen Gesellschaften zunehmend vermissen. Und der Islam wirkt mittlerweile tief in unseren Alltag hinein\, von gesellschaftlichen Debatten über Bildung hin zu sozialer Gerechtigkeit. Schreiber wirft aber auch einen Blick auf die Schattenseiten dieses Kulturwandels: Radikalisierung\, gesellschaftliche Verwerfungen und Identitätsdebatten. \nDer Autor\, Journalist und ehemalige Tagesschau-Sprecher hat schon früh in seiner journalistischen Laufbahn in muslimisch geprägten Ländern gelebt und gearbeitet und spricht fließend Arabisch. Constantin Schreiber (Jahrgang 1979)\, wurde 2016 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Mit seiner 2019 gegründeten Deutschen Toleranzstiftung setzt er sich für interkulturellen Austausch ein. Zuletzt erschienen bei Hoffmann und Campe sein Krimi »Echnatons Fluch« (2025)\, das Debattenbuch »Lasst uns offen reden!« (2024) sowie der Spiegelbestseller »Glück im Unglück« (2023). \n„Die Kraft des Islam“ erschien am 8. Oktober 2026 im Hoffmann und Campe Verlag\, 240 Seiten \nTextquelle: Presseinformation Hoffmann und Campe Verlag \nEinlass ist 18:30 Uhr und nur mit Voranmeldung. Anmeldung hier
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SUMMARY:Vier Tage. Roman Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul
DESCRIPTION:Eine VA der DEUTSCH-ISRAELISCHEN GESELLSCHAFT BREMEN/UNTERWESER E.V. \nBuchvorstellung mit der Autorin Mona Yahia\, Köln\nEinführung Hermann Kuhn\, Moderation Robert Levin \nDer 30. November ist seit einigen Jahren Israels nationaler Tag des Gedenkens an den Exodus der Juden aus den arabischen Ländern nach 1945. Diese Flucht und Vertreibung von 750.000 jüdischen Menschen ist bei uns wenig bekannt und beachtet\, weil der junge Staat Israel die riesige Aufgabe der Aufnahme und Integration entschlossen angepackt hat. Die Erinnerung an die Geschichte ist aber in Israel präsent\, auch durch die Literatur. Daran wollen wir mit unserer Vorstellung des Romans von Mona Yahia anknüpfen. \n„Vier Tage“ erzählt – anhand jeweils eines Tages – aus dem Leben von vier Generationen einer orientalisch-jüdischen Familie im 20. Jahrhundert. Sie alle\, Hayim und Ehefrau Nazli\, die Töchter Rebekka und Serafine\, Rebekkas Sohn Nemir und dessen Tochter Leila\, erleben radikale\, einschneidende Ereignisse\, im Nahen Osten und in ihrem Leben. Sie sind verwoben mit Erfahrungen von Entwurzelung\, den Traumata des Exils\, von Anpassung und Neuorientierung. In jeder Generation geht es um die Suche nach Zugehörigkeit und den Versuch\, Heimat neu zu denken. \nMona Yahia ist 1954 in Bagdad geboren; sie floh 1970 mit ihrer Familie in den Iran und wanderte ein Jahr später nach Israel ein. Nach ihrem Militärdienst studierte sie Psychologie und Literatur\, ab 1985 Freie Kunst an der Gesamthochschule Kassel. Mona Yahia lebt heute in Köln. Ihr autobiographisch geprägter Debütroman „Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom“ erschien 2002 auf Deutsch. Der Roman „Vier Tage“ wurde 2025 im Salon Literatur Verlag in München veröffentlicht.
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SUMMARY:Quellen des Lebens\, die Kraft  jüdischer Frauen
DESCRIPTION:Eine gemeinsame Veranstaltung von DIG Bodensee-Region\, Augustinum Überlingen\, GCJZ Konstanz e.V.\, Jüdische Gemeinde Konstanz\, vhs Konstanz \nDie Veranstaltung vom 13. Dezember findet mit freundlicher Unterstützung durch den Zentralrat statt. \nLesung mit Sandra Kreisler\, am Klavier: Naoko Christ-Kato \nEin poetischer und höchst stimmungsvoller Abend\, an dem wiederentdeckte Klavierwerke der niederländischen Komponistin Rosy Wertheim ausgewählten Gedichten jüdischer Lyrikerinnen wie Selma Meerbaum-Eisinger\, Tamar Radzyner und Emma Kann gegenübergestellt werden. \nDie Komponistin: Rosy Wertheim (1888 – 1948) schrieb ebenso lyrische wie kämpferische und vielschichtige Musik. Sie lebte in Amsterdam\, Paris\, Wien und New York und war eine der ersten niederländischen Komponistinnen\, die international Erfolg hatten. Als die Nazis die Niederlande besetzten\, versteckte sie nicht nur sich selbst sondern auch andere\, und überlebte knapp. Die Lyrikerinnen: Selma Meerbaum-Eisinger überlebte die Shoa nicht\, Tamar Radzyner wurde durch mehrere Konzentrationslager geschleppt und überlebte. Emma Kann ist eine Neuentdeckung\, sie konnte mehr oder weniger rechtzeitig fliehen und lebte\, fast erblindet\, in mehreren Ländern. \nSeit 1994 ist Sandra Kreisler\, die sich selbst als Diseuse bezeichnet\, als Sängerin aktiv. 1998 veröffentlichte sie die CD-Lieder\, auf dem sie berühmte Stücke ihres Vaters und einiger anderer Liedermacher sang. Sie schreibt als Gastautorin für die Webseite Mena-Watch\, wobei sie sich in ihren Texten in erster Linie mit Antisemitismus beschäftigt. \nNaoko Christ-Kato\, Klavier\, wurde in Yokohama\, Japan\, geboren und studierte Klavier in Tokio\, Hannover und Lübeck\, wo sie das Studium mit dem Künstlerischen Konzertexamen abschloss. 2015 gründete sie zusammen mit der Sopranistin Anna Gann das Gernsheim-Duo. Damit beginnend engagiert sie sich weitergehend für die Entdeckung und Aufführung von Werken vergessener und verfolgter jüdischer Komponistinnen und Komponisten. November 2025 wurde ihre neue CD „Rosy Wertheim´s Wondrous Worlds“ von GENUIN classics veröffentlicht. Ein Großteil der Werke sind Weltersteinspielungen. \nEintritt frei
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LOCATION:Kulturzentrum am Münster – Wolkenstein Saal\, Wessenbergstr. 45\, KONSTANZ\, Germany
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