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	<title>Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.</title>
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		<title>Vernichtungsdrohungen gegen Israel müssen strafbar werden!  Deutsch-Israelische Gesellschaft verärgert über Bundesregierung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[DIG Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 07:04:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DIG News]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat laut einem Pressebericht (https://www.fr.de/politik/bundesregierung-lehnt-hessens-israel-vorstoss-ab-verstoss-gegen-grundgesetz-94462858.html) die verfassungswidrige Bundesratsintiative zur Pönalisierung der Leugnung von Israels Existenzrechts abgelehnt und dabei...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilung/vernichtungsdrohungen-gegen-israel-muessen-strafbar-werden-deutsch-israelische-gesellschaft-veraergert-ueber-bundesregierung/">Vernichtungsdrohungen gegen Israel müssen strafbar werden!  Deutsch-Israelische Gesellschaft verärgert über Bundesregierung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de">Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Bundesregierung hat laut einem Pressebericht (<a href="https://www.fr.de/politik/bundesregierung-lehnt-hessens-israel-vorstoss-ab-verstoss-gegen-grundgesetz-94462858.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.fr.de/politik/bundesregierung-lehnt-hessens-israel-vorstoss-ab-verstoss-gegen-grundgesetz-94462858.html</a>) die verfassungswidrige Bundesratsintiative zur Pönalisierung der Leugnung von Israels Existenzrechts abgelehnt und dabei die Sach- und Rechtslage unzutreffend dargestellt.</em></p>
<p>Volker Beck, <em>Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaf</em>t, erklärt:</p>
<p>Ich bin wütend! Sehr wütend!</p>
<p>Und zwar zugleich auf die Sturheit der hessischen Landesregierung und die Tatenlosigkeit der Bundesregierung. Eine schwarz-rote Koalition desavouiert eine andere schwarz-rote Koalition. So geht Politikverdrossenheit.</p>
<p>Antisemitismus und Israelhass haben ihren Platz in Deutschland. Es ist an der Zeit, diesen Platz exekutiv, legislativ und gesellschaftlich anzugreifen. Aber es geschieht zu wenig.</p>
<p>Eine Politik, die wortreich wie folgenlos fortwährend bekennt, aber nicht handelt, ist wertlos. Das Bestreiten des Existenzrechts des Staates Israel ist strafrechtlich nicht untersagt. Das lässt sich nicht ernsthaft bestreiten und wurde vom OVG NRW bestätigt: <a href="https://www.justiz.nrw.de/presse/2025-11-21" target="_blank" rel="noopener">https://www.justiz.nrw.de/presse/2025-11-21</a></p>
<p>Ein glaubwürdiges Bekenntnis zur Staatsräson (Koalitionsvertrag) oder dazu, dass Israels Existenz und Sicherheit unverhandelbare Bestandteile der normativen Grundlagen unseres Landes (Bundeskanzler Merz) sind, gibt es nicht, <strong>wenn gleichzeitig straflos die Auslöschung Israels, des einzigen jüdischen und demokratischen Staates, auf unseren Straßen, Plätzen und in unseren Medien gefordert werden kann.</strong></p>
<p>Der Vorschlag des Landes Hessen und des Bundesrates hält keiner verfassungsrechtlichen Prüfung stand. Er ist kein allgemeines Gesetz. Das ist Allgemeingut in der Rechtswissenschaft.</p>
<p>Ebenso klar ist: Die in Medienberichten zitierte Behauptung der Bundesregierung, die Leugnung des Existenzrechts sei bereits in vielen Fällen strafbar, ist ohne jeden tatsächlichen Anhaltspunkt: Anzeigen wegen „Tod Israel“-Rufen werden von allen Staatsanwaltschaften der Republik eingestellt. Und das ist rechtlich korrekt.</p>
<p>Wenn CDU und CSU in der Bundesregierung den antiisraelischen Auslöschungsphantasien tatenlos zusehen und sie weiter tolerieren, verraten sie das Erbe Konrad Adenauers. Sie geben damit ihre eigene programmatische Grundlage preis.</p>
<p>Längst liegt eine verfassungskonforme Formulierung für das gesetzgeberische Anliegen des Landes vom Tikvah Institut vor:</p>
<p><strong>§ 103 (neu) (Vernichtungsdrohungen gegen Staaten) StGB</strong><br />
<em>Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer zur Vernichtung eines Staates, der Mitglied der Vereinten Nationen ist und zu dem die Bundesrepublik Deutschland diplomatische Beziehungen unterhält, aufruft oder eine solche Tat billigt.</em></p>
<p>Wer will, der kann. Wer nicht handelt, will nicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilung/vernichtungsdrohungen-gegen-israel-muessen-strafbar-werden-deutsch-israelische-gesellschaft-veraergert-ueber-bundesregierung/">Vernichtungsdrohungen gegen Israel müssen strafbar werden!  Deutsch-Israelische Gesellschaft verärgert über Bundesregierung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de">Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stellenausschreibung Office Manager*in (m/w/d) in Teilzeit mit 30 Stunden/Woche</title>
		<link>https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/dig-news/stellenausschreibung-office-managerin-m-w-d-in-teilzeit-mit-30-stunden-woche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DIG Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 11:14:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DIG News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stellenanzeige Teilzeit (30 Std./Woche) · befristet auf 2 Jahre · Berlin Die Bundesgeschäftsstelle der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e. V. (DIG) in Berlin...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/dig-news/stellenausschreibung-office-managerin-m-w-d-in-teilzeit-mit-30-stunden-woche/">Stellenausschreibung Office Manager*in (m/w/d) in Teilzeit mit 30 Stunden/Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de">Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline">Stellenanzeige</span></strong></p>
<p><strong>Teilzeit (30 Std./Woche) · befristet auf 2 Jahre · Berlin</strong></p>
<p>Die Bundesgeschäftsstelle der <strong>Deutsch-Israelischen Gesellschaft e. V.</strong> (DIG) in Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n <strong>Office Manager*in (m/w/d).</strong></p>
<p><strong>Ihre Aufgaben:</strong><br />
• Selbständige Organisation und Steuerung des laufenden Office-Managements der Bundesgeschäftsstelle einschließlich Festlegung geeigneter  Bearbeitungswege<br />
• Eigenständige Koordination interner Verwaltungsabläufe einschließlich Bewertung, Priorisierung, Abstimmung und Nachverfolgung offener Vorgänge<br />
• Bearbeitung von Posteingang und -ausgang sowie Telefonmanagement<br />
• Versand und Logistik von Materialien<br />
• Vorbereitung, Organisation und Nachbereitung von Sitzungen, Besprechungen und internen Abstimmungen<br />
• Erstellung, Verwaltung und Nachverfolgung von Protokollen, Beschlüssen und Vorgängen<br />
• Pflege und Verwaltung der Dokumentenablage einschließlich eigenständiger Zuordnung und Strukturierung von Vorgängen<br />
• Analyse der Verwaltungs-, Ablage- und Kommunikationsabläufe, Erarbeitung und Abwägung von Lösungsalternativen sowie eigenständige Gestaltung der Abläufe im übertragenen Verantwortungsbereich<br />
• Koordination externer Dienstleister sowie allgemeiner Büro- und Beschaffungsvorgänge einschließlich Bedarfsermittlung sowie Einholung und vergleichender Bewertung von Angeboten<br />
• Eigenständige Bearbeitung interner und externer Anfragen einschließlich abschließender Beantwortung sowie Sicherstellung des Informationsflusses innerhalb der Bundesgeschäftsstelle<br />
• Organisatorische und administrative Unterstützung der Geschäftsführung<br />
• Unterstützung bei der Buchhaltung und Mitgliederverwaltung</p>
<p><strong>Ihr Profil:</strong><br />
• Abgeschlossene dreijährige kaufmännische Ausbildung oder eine vergleichbare<br />
Qualifikation<br />
• Mehrjährige Berufserfahrung im Office Management, in der Verwaltung oder in einer vergleichbaren koordinierenden Funktion<br />
• Sehr gute organisatorische Fähigkeiten sowie Erfahrung in der selbständigen Steuerung von Verwaltungs- und Büroprozessen, in der Analyse administrativer Abläufe und in der Erarbeitung eigener Lösungsvorschläge<br />
• Präzise, strukturierte, zuverlässige und verantwortungsvolle Arbeitsweise<br />
• Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Serviceorientierung und ein sicherer Umgang mit unterschiedlichen internen und externen Ansprechpartnern<br />
• Hohe Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft, Engagement und Flexibilität<br />
• Sicherer Umgang mit MS OEice und modernen Kommunikationsmitteln<br />
• Hohe Identifikation mit Zielen und Grundsätzen der DIG</p>
<p><strong>Unser Angebot:</strong><br />
• Eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit<br />
• Moderne Arbeitsbedingungen in einem engagierten Team<br />
• Perspektiven zur persönlichen Weiterentwicklung<br />
• Eine zentrale Schnittstellenfunktion in der Bundesgeschäftsstelle mit eigenständigem Verantwortungsbereich</p>
<p>Das Anstellungsverhältnis wird nach E7 TVöD vergütet. Der Arbeitsort befindet sich in Berlin. Die Tätigkeit ist zunächst auf zwei Jahre befristet.</p>
<p><strong>Interesse?</strong></p>
<p>Dann freuen wir uns auf Ihre vollständige Bewerbung (Lebenslauf + Motivationsschreiben) bis zum 08. September 2026 an <a href="mailto:job&#115;&#64;d&#105;gev&#46;de" target="_blank" rel="noopener">job&#115;&#64;di&#103;e&#118;&#46;&#100;e.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/wp-content/uploads/2026/07/Stellenausschreibung-E7-OfficeManager.pdf">Stellenausschreibung-E7-OfficeManager</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Einschätzung des Präsidiums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. zur aktuellen Entwicklung im Westjordanland</title>
		<link>https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilung/einschaetzung-des-praesidiums-der-deutsch-israelischen-gesellschaft-e-v-zur-aktuellen-entwicklung-im-westjordanland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DIG Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 12:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DIG News]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Westjordanland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Situation im Westjordanland ist angesichts der politischen und militärischen Auseinandersetzungen Israels mit der Islamischen Republik Iran, der Hisbollah, der...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilung/einschaetzung-des-praesidiums-der-deutsch-israelischen-gesellschaft-e-v-zur-aktuellen-entwicklung-im-westjordanland/">Einschätzung des Präsidiums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. zur aktuellen Entwicklung im Westjordanland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de">Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Situation im Westjordanland ist angesichts der politischen und militärischen<br />
Auseinandersetzungen Israels mit der Islamischen Republik Iran, der Hisbollah, der Hamas und<br />
den Houthis lange Zeit in den Hintergrund getreten – sowohl in der deutschen Öffentlichkeit als<br />
auch in der israelischen Gesellschaft. Immer noch gehen vom Westjordanland islamistische<br />
Bedrohung und Terror aus, immer noch herrscht dort über die Palästinensische<br />
Autonomiebehörde ein korruptes, demokratisch schon lange nicht mehr legitimiertes Regime,<br />
und immer noch ist die Zukunft und der Status des Westjordanlandes politisch ungeklärt und<br />
umstritten. Es gilt dort weiter Besatzungsrecht. Hinzugekommen sind in den letzten Jahren<br />
gewalttätige Angriffe von kleinen radikalen Gruppen junger Siedler gegen Palästinenser und ihre<br />
Lebensgrundlagen, mit dem erklärten Ziel, sie einzuschüchtern oder gar zu vertreiben. Dies wird<br />
hierzulande meist pauschal als &#8222;Siedlergewalt&#8220; bezeichnet.</p>
<p>Die Haltung der DIG ist klar: Wir stehen in Solidarität zum jüdischen und demokratischen Staat<br />
Israel, wir verteidigen seine Existenz und seine Sicherheit und treten für Menschenwürde,<br />
Menschenrechte, Völkerverständigung und Völkerrecht ein. Deswegen verurteilen wir auch diese<br />
Gewalt, die sich gegen palästinensische Bewohner im Westjordanland richtet.</p>
<p>Bei ihrer letzten Hauptversammlung 2024 hat die DIG sich in ihrer Bremer Erklärung<br />
unmissverständlich zu der Thematik geäußert [1]. Den Text der Erklärung wollen wir zunächst in<br />
Erinnerung rufen:</p>
<p><em>„Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit: Auch die schlimmsten Verbrechen rechtfertigen keine</em><br />
<em>Rache und keine Menschenrechtsverletzungen. Mit Sorge vernehmen wir Berichte über Gewalt</em><br />
<em>einiger Siedler in der Westbank gegen die palästinensische Bevölkerung. Selbstjustiz und</em><br />
<em>rassistische Gewalt lehnen wir in jeder Form ab. Die DIG betont, dass Gefangene der IDF aus Gaza</em><br />
<em>entsprechend der Genfer Konventionen behandelt werden müssen und dass Verstöße dagegen</em><br />
<em>schnell aufgeklärt und juristisch korrekt verfolgt werden. Wir setzen darauf, dass die israelischen</em><br />
<em>Sicherheitskräfte und die israelische Justiz solche Verletzungen israelischen Rechts ahnden</em><br />
<em>werden.“</em></p>
<p>Und zum größeren Kontext und der Aussicht in Bezug auf eine mögliche Konfliktlösung hat die<br />
Hauptversammlung einige Fragen aufgeworfen und Differenzierungen angemahnt:</p>
<p><em>“Landläufig wird der Ruf nach der Zweistaatenlösung mangels anderer Vorschläge auch als</em><br />
<em>Platzhalter oder semantischer Container für eine Absage an den Status quo der letzten Jahre, als</em><br />
<em>Regelung auf Dauer und als Unterstützung für die Rechte der Palästinenser in den Gebieten</em><br />
<em>verstanden. In diesem Sinne unterstützt die Deutsch-Israelische Gesellschaft die</em><br />
<em>Zweistaatenlösung. Sie wird allerdings nicht der nächste politische Schritt sein, der auf den</em><br />
<em>jetzigen Gaza-Krieg folgt. Eine Zwei-Staaten-Lösung setzt voraus, dass auch eine breite</em><br />
<em>gesellschaftliche Mehrheit der Palästinenserinnen und Palästinenser sich eine friedliche</em><br />
<em>Nachbarschaft zweier Staaten wünscht.</em><br />
<em>Eines ist auch gewiss: Der arabisch-israelische Konflikt und auch die palästinensische Frage</em><br />
<em>werden nicht in Berlin gelöst oder entschieden; weder am Werder’schen Markt noch in der</em><br />
<em>Littenstraße.</em><br />
<em>Wir werden am Ende jede politische Lösung unterstützen, die Israel mit seinen arabischen</em><br />
<em>Nachbarstaaten und Vertreter der Palästinenser erreicht. Und wir wollen eine Lösung, die das</em><br />
<em>Blutvergießen beendet, die die enormen Sicherheitskosten des Konfliktes reduziert und so die</em><br />
<em>Chancen auf Prosperität und Frieden für beide Völker verbessert.</em><br />
<em>Voraussetzung jeder politischen Lösung ist eine verlässliche Antwort auf die Sicherheitsfrage: Es</em><br />
<em>muss gewährleistet sein, dass Israel durch eine Lösung nicht unsicherer wird und sich die Angriffe</em><br />
<em>auf Israel von 1948, 1967, 1973 … oder auch 2023 und 2024 nicht wiederholen werden und</em><br />
<em>können. Wer eine politische Lösung des Konfliktes will, muss an einer Antwort hierauf arbeiten.</em><br />
<em>Das Volk von Israel hat immer wieder gezeigt, dass es zu einer politischen Lösung nach dem Motto</em><br />
<em>‚Land für Frieden‘ bereit war: 1982 mit dem Rückzug aus dem Sinai, 2000 mit dem Abzug aus dem</em><br />
<em>Süden des Libanons oder 2005 mit dem Rückzug aus dem Gazastreifen. Aber Sicherheit muss</em><br />
<em>mehr sein als Paperwork; das sollten alle internationalen Akteure aus dem Budapester</em><br />
<em>Memorandum und dem wiederholten Überfall Russlands auf die Ukraine gelernt haben.“</em></p>
<p>Die Lage hat sich seitdem verschärft. Die Stoßrichtung der Bremer Erklärung bleibt zwar im Kern<br />
auch heute gültig und richtig. Wir müssen jedoch den Entwicklungen der vergangenen zwei Jahre<br />
in der Form Rechnung tragen, dass die Meldungen von Gewalt eines extremistischen Teils<br />
israelischer Siedler an der palästinensischen Bevölkerung regelmäßiger auftreten, teilweise<br />
brutaler werden und eine konsequente Ahndung durch israelische Sicherheitskräfte<br />
offensichtlich nicht immer gegeben ist. Und darin sind wir keineswegs allein. Beispielsweise hat<br />
das American Jewish Committee (AJC) in den letzten Monaten auf den Anstieg der Gewalt im<br />
Westjordanland hingewiesen.[2] Wenn dieser Gewalt nicht entschlossen entgegengetreten wird,<br />
droht sie sich mangels konsequenter und sichtbarer Gegenmaßnahmen der Behörden zu<br />
normalisieren. Dies untergräbt die Rechtsstaatlichkeit und schwächt letztlich auch Israels<br />
langfristige Sicherheit. Bereits heute macht die Gewalt durch extremistische Siedler teilweise<br />
nicht halt vor Einrichtungen der IDF, so steckte eine extremistische Gruppe beispielsweise eine<br />
teure Sicherheitsanlage der Armee in Brand, die zur Terrorverhinderung dienen sollte.[3] Das<br />
Institute for National Security Studies (INSS) spricht im Hinblick auf die Angriffe von<br />
‚Terrorismus‘.[4]</p>
<p>Der folgende Text bietet einen kurzen Hintergrund zu den aktuellen Ereignissen und entwickelt die<br />
Haltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft weiter.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>2025 wohnten im Westjordanland etwa 529 455 Israelis.[5] Israelis ziehen aus sehr verschiedenen<br />
Motivationen in Siedlungen, einige aus religiös-ideologischen und andere beispielsweise aus so<br />
einfachen Gründen wie den zu hohen Kaufpreisen im Kernland Israels bei verglichen günstigen<br />
Konditionen in Siedlungen. Der allergrößte Teil dieser Bevölkerung hat mit den Angriffen durch<br />
extremistische Siedler nichts zu tun, lehnt sie ab oder unterstützt sie nicht. Umso größer müsste<br />
das Interesse sein, die kleine Gruppe an Gewalttätern für ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen,<br />
da sie dem Ansehen des gesamten Staates Israel schaden.</p>
<p>In der internationalen und deutschen Berichterstattung wird allzu oft verallgemeinernd über “die<br />
Siedler” gesprochen. Häufig wird dabei auch durch etablierte Menschenrechtsorganisationen wie<br />
Amnesty International eine plumpe dualistische Betrachtung der komplexen Lage vorgenommen,<br />
bei der “die Israelis” fast immer auf die Seite der Bösen und “die Palästinenser” auf die Seite der<br />
Guten gestellt werden. Es stimmt, dass es im Westjordanland für die Menschen zwei<br />
Rechtsordnungen nebeneinander gibt: Eine für israelische Staatsbürger und eine andere für<br />
nicht-israelische Einwohner der Westbank. Dies hat seinen Grund in der Besatzung, einem<br />
politisch nicht gelösten und nicht geklärten Konflikt: Nach kriegerischen Auseinandersetzungen<br />
hat die Bevölkerung in einem von einer anderen Macht kontrollierten Gebiet immer andere Rechte<br />
und Pflichten als die der kontrollierenden Macht.</p>
<p>In Israel selbst haben Juden und Araber gleiche Rechte. Der israelische Staat verbürgt all seinen<br />
Bürgern ohne Unterschied von Religion, Rasse und Geschlecht, soziale und politische<br />
Gleichberechtigung. Mit welcher Vehemenz viele Akteure im politischen Raum aus Prinzip die<br />
Forderung vertreten, es dürfe keine jüdischen Bewohner oder Ortschaften im Westjordanland<br />
geben, ist zumindest irritierend. Schließlich lebten noch vor dem Unabhängigkeitskrieg Juden<br />
auch in diesen Gebieten, die dann 1950 vom Königreich Jordanien annektiert wurden.</p>
<p>Die Geschichte des Westjordanlands war in den vergangenen Jahren immer wieder von Gewalt<br />
geprägt. Im allgemeinen Diskurs werden dabei Angriffe und Anschläge von Palästinensern auf<br />
jüdische Siedler sowie israelische Soldaten meist ausgeklammert und in der Berichterstattung<br />
hierzulande unterbelichtet, obwohl sie regelmäßig Israelis den Tod bringen. Israelische und<br />
palästinensische Gewalttaten im Westjordanland zielen darauf ab, Angst und Schrecken zu<br />
verbreiten und die Aussicht auf eine sicherere Zukunft für beide Völker zu zerstören. Es kann keine<br />
moralische Rechtfertigung für diese Gewalt geben.</p>
<p>Das INSS bezieht sich auf verschiedene Quellen in der Beschreibung der Eskalation der Gewalt<br />
durch jüdische Siedler, unter anderem auf einen Bericht des IDF Central Command und der UN-<br />
Organisation OCHA.[6] Die meisten Vorfälle von „Siedlergewalt“ ereignen sich im nördlichen<br />
Samaria (den Bezirken Nablus und Dschenin sowie im nördlichen und zentralen Jordantal) und in<br />
den südlichen Hebron-Bergen. Der Bericht der israelischen Armee spricht in Bezug auf das Jahr<br />
2025 von einem Anstieg „nationalistischer Gewalt“ um 27% bei etwa 870 Vorfällen und bei<br />
zunehmenden Fällen immer gravierender Gewalt, 120 von insgesamt 870 Vorfällen wurden als<br />
„schwere“ Vorfälle eingeordnet. Die Zahlen von OCHA gehen von doppelt so vielen Vorfällen aus.<br />
Insbesondere in Bezug auf Israel gibt es Grund, an so manchen Einschätzungen von UN-<br />
Organisationen zu zweifeln. Doch selbst wenn die eigentliche Zahl nicht zwischen der<br />
Einschätzung der IDF und Ocha liegt, sondern die Zahl der IDF als akkurat angenommen wird, ist<br />
das Vorfallgeschehen immens und in der Tendenz eher steigend. Die Art der Angriffe variiert und<br />
reicht von Steinewerfen über körperliche Angriffe, Zerstörung von Olivenbäumen, bis hin zur<br />
Brandstiftung an Feldern, Häusern und Autos, in seltenen Fällen &#8211; und doch zu oft &#8211; auch<br />
Schusswaffengebrauch. Palästinerserinnen und Palästinenser verlieren Eigentum, Gesundheit<br />
oder gar das Leben. Für die von Überfällen und Gewalttaten betroffenen Palästinenserinnen und<br />
Palästinenser ist die Situation verzweifelt, wenn sie von den Sicherheitskräften nicht wirkungsvoll<br />
geschützt werden und Übergriffe sich wiederholen, ohne dass die Täter festgenommen oder<br />
bestraft werden. Dieses verursachte Leid ist nicht hinnehmbar.</p>
<p>Die meiste Gewalt geht von Jugendgruppen, der oft sogenannten „Hilltop Youth“, aus. Wie der<br />
Bericht des INSS beschreibt, agieren viele der jungen Menschen von abgelegenen Farmen und<br />
„Outposts“ aus. Dabei handelt es sich zumeist um junge Männer am Rand der Gesellschaft, die<br />
aus etablierten sozialen und Bildungsstrukturen ausgestiegen sind und in kleinen<br />
Gemeinschaften unter extremistischer Führung leben. Einige von ihnen stammen aus<br />
Siedlerfamilien und erhalten Unterstützung aus ihrem Umfeld, welches zugleich Schwierigkeiten<br />
hat, sie zu kontrollieren. Darüber hinaus werden sie durch extremistische Akteure in der<br />
israelischen Politik bestärkt.</p>
<p>Der harte Kern der Gruppe dürfte gerade aus nicht mehr als ein paar hundert junger Männer<br />
bestehen, die die Autorität des israelischen Staates weitestgehend ablehnen und eine religiös-<br />
fundamentalistische Ideologie angelehnt an den rechtsextremen Rabbi Meir Kahane vertreten.<br />
Für sie ist die jüdische Souveränität im Land Israel ein göttliches Gebot, das keinerlei<br />
Einschränkungen unterliegen darf. Jede „Aufgabe“ &#8211; besser gesagt „Nicht-Annexion“ &#8211; von<br />
Territorium durch die israelische Regierung oder die IDF betrachten sie als Verrat an diesem<br />
Gebot.</p>
<p>Die Aktivitäten extremistischer Gruppen wie der sogenannten „Hilltop Youth“ richten sich<br />
erklärtermaßen auf die Einschüchterung und Verdrängung der palästinensischen Bevölkerung<br />
und werden von Teilen der religiös-politischen Siedlerbewegung ausdrücklich unterstützt. Vor<br />
diesem Hintergrund haben entsprechende Äußerungen und Beschlüsse Israels aktueller<br />
Regierung und der Knesset, die Judäa und Samaria dauerhaft als ausschließlich jüdisches Land<br />
verstehen wollen, eine unmittelbare Relevanz für die Einordnung und Bewertung dieser Gewalt.</p>
<p>Es ist kein Geheimnis, dass mit Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich zwei rechtsradikale Politiker<br />
Teil der israelischen Regierung sind. Äußerungen von Ben-Gvir und Smotrich belegen, dass beide<br />
die „Hilltop Youth“ vor härteren Konsequenzen bewahren wollen. In den letzten Jahren konnten<br />
sich Ben-Gvir und Smotrich mit ihrer Haltung innerhalb der israelischen Regierung wiederholt<br />
durchsetzen. Sie mussten keine Konsequenzen oder eine Ablehnung in der aktuellen Regierung<br />
Netanjahu fürchten, was nun teilweise zu dem Ergebnis führt, dass Extremisten in Judäa und<br />
Samaria oft weitgehend frei agieren können, während Sicherheitskräfte sich gezwungen sehen,<br />
Ressourcen der Terrorismusbekämpfung darauf zu verwenden, die Gruppe israelischer<br />
Extremisten und Palästinenser voneinander zu trennen. Das Thema erhält zunehmend<br />
internationale Aufmerksamkeit und löst nicht nur innerhalb Israels teilweise scharfe Kritik aus.<br />
Aktuelle Äußerungen beider Minister sollte man immer auch vor dem Hintergrund der<br />
anstehenden Wahlen in Israel sehen. Dass beide jedoch meinen, durch extreme Forderungen und<br />
Rhetorik im Hinblick auf Siedlungen und die Gewalt extremistischer Siedler Wählerstimmen<br />
gewinnen zu können, zeigt, dass jedenfalls ein kleiner Teil der israelischen Bevölkerung<br />
empfänglich für diese extremen Positionen ist. Das dauerhafte Leben mit palästinensischem<br />
Terror und die genozidalen Massaker des 7.10. haben aber auch die Perspektiven eines friedlichen<br />
und respektvollen Miteinanders geschwächt. Kein Rechtsstaat darf zulassen, dass die Bürger<br />
meinen, das Recht selbst in die Hand nehmen zu können.</p>
<p>Während die Parteien von Ben Gvir und Smotrich bei den letzten Knesset-Wahlen bei ca. 10 %<br />
lagen, liegt in Deutschland die AfD bei Umfragen zwischen 25 und 30 %. Für politische<br />
Überheblichkeit gibt es also insbesondere in Deutschland keinen Grund. Die Problematik<br />
rechtsextremer Jugendgruppen wird uns auch in Deutschland, insbesondere in den ostdeutschen<br />
Bundesländern, aktuell regelmäßig vor Augen geführt. Es lässt sich jedoch nicht ignorieren, dass<br />
diese kleine Gruppe extremistischer Siedler enormen Schaden – nicht nur im Westjordanland –<br />
sondern international für Israel verursacht.</p>
<p>Man sieht hier, dass die israelische Sicherheitsarchitektur nach einem fast 3-jährigen 7-Fronten-<br />
Krieg Erschöpfungssymptome zeigt. Dennoch hängt Israels Zukunft auch davon ab, dass es sich<br />
weiterhin nach innen als rechtsstaatlich und demokratisch erweist.</p>
<p><strong>Handlungsdruck</strong></p>
<p>Wir stehen an der Seite der vielen Israelis, die ein konsequentes und rechtsstaatliches Vorgehen<br />
gegen jede Gewalt fordern. Die DIG verurteilt die gewaltsamen Übergriffe extremistischer Siedler<br />
und weiß sich darin einig mit großen Teilen der israelischen Zivilgesellschaft. Der israelische<br />
Rechtsstaat und die demokratische Gesellschaft Israels haben sich in ihrer Geschichte stets als<br />
robust bewährt.</p>
<p>Wie bereits in der Bremer Erklärung formuliert, ist vor diesem Hintergrund notwendig, dass die<br />
israelische Armee, Polizei und Justiz Straftaten konsequent verfolgen und bestrafen – auch jene<br />
extremistischer Siedler. Der israelische Rechtsstaat muss sein Gewaltmonopol verteidigen:<br />
gegen antiisraelischen Terror der verschiedenen palästinensischen Terror-Fraktionen, aber auch<br />
gegen einzelne Israelis, die meinen das Recht selbst in die Hand nehmen zu können oder die<br />
Bevölkerung in den Gebieten für rechtlos halten.</p>
<p>Wir schließen uns Israels Präsident Herzog an, der erklärt hat, dass &#8222;diese Gewalttaten in krassem<br />
Widerspruch zu den Werten stehen, auf deren Fundament Israel gegründet wurde, und zur<br />
lebendigen Tradition des jüdischen Volkes. […] Dies ist nicht nur ein schändliches Verbrechen<br />
gegen unschuldige, sondern behindert auch die unermüdlichen Bemühungen der Militärs und der<br />
Sicherheitskräfte, den offensichtlichen und unmittelbaren palästinensischen Terrorbedrohungen<br />
in der Region entgegenzutreten.” [7]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[1] https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/dig/beschluesse/leitantrag-des-<br />
praesidiums-der-dig-e-v-zur-hauptversammlung-am-08-06-2024-bremer-erklaerung/<br />
[2] https://www.ajc.org/news/ajc-statement-on-increasing-violence-in-the-west-bank<br />
[3] https://www.juedische-allgemeine.de/israel/siedlergewalt-gegen-soldaten-eskaliert/<br />
[4] https://www.inss.org.il/publication/west-bank-jewish-terror/<br />
[5] Quelle: Israel Central Bureau of Statistics. Stand: 1. Januar 2024. Die Daten enthalten 129<br />
Siedlungen. Nicht enthalten sind die Bewohner der 23 jüdischen Communities in Jerusalem, wo<br />
rund 340.000 Israelis leben, die auch Teil des Westjordanlands sind.<br />
[6] https://www.idf.il/%D7%90%D7%AA%D7%A8%D7%99-<br />
%D7%99%D7%97%D7%99%D7%93%D7%95%D7%AA/%D7%A4%D7%99%D7%A7%D7%95%<br />
D7%93-%D7%94%D7%9E%D7%A8%D7%9B%D7%96/%D7%9B%D7%9C-<br />
%D7%94%D7%9B%D7%AA%D7%91%D7%95%D7%AA/2026/%D7%9B%D7%9A-<br />
%D7%A0%D7%A8%D7%90%D7%AA%D7%94-%D7%A9%D7%A0%D7%AA-2025-<br />
%D7%91%D7%A4%D7%99%D7%A7%D7%95%D7%93-<br />
%D7%94%D7%9E%D7%A8%D7%9B%D7%96-<br />
%D7%91%D7%9E%D7%A1%D7%A4%D7%A8%D7%99%D7%9D/<br />
[7] https://x.com/IsraelPresident/status/2038582331494002756</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilung/einschaetzung-des-praesidiums-der-deutsch-israelischen-gesellschaft-e-v-zur-aktuellen-entwicklung-im-westjordanland/">Einschätzung des Präsidiums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. zur aktuellen Entwicklung im Westjordanland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de">Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Young Leaders in Public Diplomacy Program 2026</title>
		<link>https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/allgemein/young-leaders-in-public-diplomacy-program-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DIG Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 09:12:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DIG News]]></category>
		<category><![CDATA[News Junges Forum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/?p=16290</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Programm des Jungen Forums der DIG und der Botschaft des Staates Israel in Deutschland – mit Reise nach Israel....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/allgemein/young-leaders-in-public-diplomacy-program-2026/">Young Leaders in Public Diplomacy Program 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de">Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="x_elementToProof">Ein Programm des Jungen Forums der DIG und der Botschaft des Staates Israel in Deutschland – mit Reise nach Israel.</div>
<div class="x_elementToProof">Du bist politisch interessiert und möchtest deine Perspektiven auf Israel vertiefen? Das Programm bietet Skill-Workshops zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, politischer Bildung und Diskussionskultur, Hintergrundgespräche aus erster Hand zu Israels Sicherheitslage und internationaler Rolle sowie Networking in einem bundesweiten Netzwerk.</div>
<p></p>
<div class="x_elementToProof"><b>Termine</b> (Teilnahme an allen Programmpunkten verpflichtend)<br />
Mo., 02.11.2026, 9:30–12 Uhr | Berlin<br />
Di., 17.11.2026, 17–19 Uhr | Berlin<br />
Di., 01.12.2026, 17–19 Uhr | Berlin<br />
13.–18.12.2026 | Reise nach Israel (Abflug aus Berlin)<br />
Nachbesprechung im Januar 2027</div>
<p></p>
<div></div>
<div class="x_elementToProof"><b>Bewerben können sich</b> politisch und gesellschaftlich engagierte junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren, die bereit sind, die deutsch-israelischen Beziehungen und das Junge Forum aktiv mitzugestalten.</div>
<p></p>
<div></div>
<div class="x_elementToProof"><b>Teilnahmegebühr:</b> 50 € (reduzierter Soli-Beitrag nach Absprache möglich). Unterkunft, Verpflegung und Programm in Israel werden übernommen.</div>
<p></p>
<div></div>
<div class="x_elementToProof"><b>Jetzt bewerben:</b><a id="OWA6bb21990-064f-f96f-d774-65564d637e27" class="x_OWAAutoLink" title="https://forms.gle/a1gASgXCXD9mpaHf8" href="https://forms.gle/a1gASgXCXD9mpaHf8" data-auth="NotApplicable" data-linkindex="0">https://forms.gle/a1gASgXCXD9mpaHf8</a></div>
<p></p>
<div></div>
<div class="x_elementToProof"><b>Bewerbungsschluss:</b> 09.08.2026 – ausschließlich über das Bewerbungsformular.<br />
Fragen an: <a id="OWAb20f8d28-3663-741d-d648-2ff26c2266ce" class="x_underline x_underline-offset-2 x_decoration-1 x_decoration-current/40 x_hover:decoration-current x_focus:decoration-current x_OWAAutoLink" title="mailto:j&#117;fo&#64;dig&#101;v&#46;&#100;&#101;" href="mailto:ju&#102;&#111;&#64;&#100;i&#103;ev&#46;&#100;e" data-linkindex="1">&#106;&#117;&#102;o&#64;d&#105;gev.d&#101;</a></div>
<div></div>
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		<item>
		<title>Nach Angriff auf DIG-Mitglied in Würzburg: DIG fordert ein Ende der Normalisierung antisemitischer Gewalt</title>
		<link>https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilung/nach-angriff-auf-dig-mitglied-in-wuerzburg-dig-fordert-ein-ende-der-normalisierung-antisemitischer-gewalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DIG Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 12:50:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg gegen Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antizionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/?p=16048</guid>

					<description><![CDATA[<p>DIG Mitglied wegen Israel-Pin angegriffen Die Normalisierung von Israelhass und antisemitischer Gewalt muss gestoppt werden! In der Nacht von Sonntag...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilung/nach-angriff-auf-dig-mitglied-in-wuerzburg-dig-fordert-ein-ende-der-normalisierung-antisemitischer-gewalt/">Nach Angriff auf DIG-Mitglied in Würzburg: DIG fordert ein Ende der Normalisierung antisemitischer Gewalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de">Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>DIG Mitglied wegen Israel-Pin angegriffen</p>
<p>Die Normalisierung von Israelhass und antisemitischer Gewalt muss gestoppt werden!</p>
<p>In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde ein Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. in Würzburg von einem Mann syrischer Herkunft angegriffen. Der Täter hatte das DIG-Mitglied zuvor auf dessen Pin mit Israel-Flagge angesprochen. Von einer sachlichen Diskussion schlug das Gespräch schnell um. Dabei äußerte sich der Angreifer schwulenfeindlich. Danach trat der Täter auf Kopf und Körper des Opfers ein, als dieses bereits am Boden lag. Zwar riefen Passantinnen und Passanten die Polizei, sie unternahmen jedoch nichts weiter, und erst die eingetroffene Polizei stoppte die Gewalt. Der Zustand des Opfers ist den Umständen entsprechend stabil.</p>
<p>Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V., dazu:</p>
<p>“Ich bin schockiert über diesen antisemitischen Angriff. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft verurteilt diese grausame Tat gegen unser Mitglied aufs Schärfste. Unsere Gedanken sind beim Betroffenen, seiner Familie und seinen Freunden. Wir wünschen ihm von Herzen eine schnelle Genesung. Es braucht nun eine rasche und harte Bestrafung des Täters, die diesem antisemitischen Angriff gerecht wird.</p>
<p>Die Enthemmung antisemitischer Gewalt in Deutschland hält an. Wer Israel mit Genozid- und Apartheidsvorwürfen verteufelt, schafft das gesellschaftliche Klima für solche Übergriffe.</p>
<p>Wer sich eine Palästina-Flagge ans Revers heftet, muss keine Angst vor Übergriffen haben – und das ist richtig so! Niemand sollte das haben müssen. Doch wer sich als Freund oder Freundin Israels oder als jüdisch erkennbar macht, muss um sein Leben bangen. Das darf nicht mehr toleriert werden und dem Klima, das solche Taten begünstigt, muss von Demokratinnen und Demokraten klipp und klar entgegengetreten werden.</p>
<p>Laut RIAS äußerte sich Antisemitismus 2025 in vier Vorfällen extremer Gewalt, 178 Angriffen und 257 Bedrohungen. Dass nach solchen Taten der mediale und politische Aufschrei ausbleibt, zeigt, dass antisemitische Gewalt in Deutschland immer weiter normalisiert wird. Damit muss Schluss sein. Es reicht!”</p>
<p>Am Freitag, 24. Juli 2026, findet am Unteren Markt in Würzburg eine Mahnkundgebung gegen antisemitische Gewalt statt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilung/nach-angriff-auf-dig-mitglied-in-wuerzburg-dig-fordert-ein-ende-der-normalisierung-antisemitischer-gewalt/">Nach Angriff auf DIG-Mitglied in Würzburg: DIG fordert ein Ende der Normalisierung antisemitischer Gewalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de">Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.</a>.</p>
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		<title>Stellenausschreibung Office Manager*in (m/w/d) in Teilzeit mit 30 Stunden/Woche</title>
		<link>https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/dig-news/stellenausschreibung-koordinatorin-mitgliederservice-und-verwaltung-m-w-d/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DIG Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 15:36:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DIG News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/?p=16028</guid>

					<description><![CDATA[<p>Stellenanzeige Teilzeit (30 Std./Woche) · befristet auf 2 Jahre · Berlin Die Bundesgeschäftsstelle der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e. V. (DIG) in Berlin...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/dig-news/stellenausschreibung-koordinatorin-mitgliederservice-und-verwaltung-m-w-d/">Stellenausschreibung Office Manager*in (m/w/d) in Teilzeit mit 30 Stunden/Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de">Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline">Stellenanzeige</span></strong></p>
<p><strong>Teilzeit (30 Std./Woche) · befristet auf 2 Jahre · Berlin</strong></p>
<p>Die Bundesgeschäftsstelle der <strong>Deutsch-Israelischen Gesellschaft e. V.</strong> (DIG) in Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n <strong>Office Manager*in.</strong></p>
<p><strong>Ihre Aufgaben:</strong><br />
• Selbständige Organisation und Steuerung des laufenden Office-Managements der Bundesgeschäftsstelle einschließlich Festlegung geeigneter  Bearbeitungswege<br />
• Eigenständige Koordination interner Verwaltungsabläufe einschließlich Bewertung, Priorisierung, Abstimmung und Nachverfolgung offener Vorgänge<br />
• Bearbeitung von Posteingang und -ausgang sowie Telefonmanagement<br />
• Versand und Logistik von Materialien<br />
• Vorbereitung, Organisation und Nachbereitung von Sitzungen, Besprechungen und internen Abstimmungen<br />
• Erstellung, Verwaltung und Nachverfolgung von Protokollen, Beschlüssen und Vorgängen<br />
• Pflege und Verwaltung der Dokumentenablage einschließlich eigenständiger Zuordnung und Strukturierung von Vorgängen<br />
• Analyse der Verwaltungs-, Ablage- und Kommunikationsabläufe, Erarbeitung und Abwägung von Lösungsalternativen sowie eigenständige Gestaltung der Abläufe im übertragenen Verantwortungsbereich<br />
• Koordination externer Dienstleister sowie allgemeiner Büro- und Beschaffungsvorgänge einschließlich Bedarfsermittlung sowie Einholung und vergleichender Bewertung von Angeboten<br />
• Eigenständige Bearbeitung interner und externer Anfragen einschließlich abschließender Beantwortung sowie Sicherstellung des Informationsflusses innerhalb der Bundesgeschäftsstelle<br />
• Organisatorische und administrative Unterstützung der Geschäftsführung<br />
• Unterstützung bei der Buchhaltung und Mitgliederverwaltung</p>
<p><strong>Ihr Profil:</strong><br />
• Abgeschlossene dreijährige kaufmännische Ausbildung oder eine vergleichbare<br />
Qualifikation<br />
• Mehrjährige Berufserfahrung im Office Management, in der Verwaltung oder in einer vergleichbaren koordinierenden Funktion<br />
• Sehr gute organisatorische Fähigkeiten sowie Erfahrung in der selbständigen Steuerung von Verwaltungs- und Büroprozessen, in der Analyse administrativer Abläufe und in der Erarbeitung eigener Lösungsvorschläge<br />
• Präzise, strukturierte, zuverlässige und verantwortungsvolle Arbeitsweise<br />
• Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Serviceorientierung und ein sicherer Umgang mit unterschiedlichen internen und externen Ansprechpartnern<br />
• Hohe Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft, Engagement und Flexibilität<br />
• Sicherer Umgang mit MS OEice und modernen Kommunikationsmitteln<br />
• Hohe Identifikation mit Zielen und Grundsätzen der DIG</p>
<p><strong>Unser Angebot:</strong><br />
• Eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit<br />
• Moderne Arbeitsbedingungen in einem engagierten Team<br />
• Perspektiven zur persönlichen Weiterentwicklung<br />
• Eine zentrale Schnittstellenfunktion in der Bundesgeschäftsstelle mit eigenständigem Verantwortungsbereich</p>
<p>Das Anstellungsverhältnis wird nach E7 TVöD vergütet. Der Arbeitsort befindet sich in Berlin. Die Tätigkeit ist zunächst auf zwei Jahre befristet.</p>
<p><strong>Interesse?</strong></p>
<p>Dann freuen wir uns auf Ihre vollständige Bewerbung (Lebenslauf + Motivationsschreiben) bis zum 08. September 2026 an <a href="mailto:&#106;o&#98;s&#64;di&#103;ev.&#100;&#101;" target="_blank" rel="noopener">&#106;obs&#64;di&#103;&#101;&#118;&#46;&#100;e.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/wp-content/uploads/2026/07/Stellenausschreibung-E7-OfficeManager.pdf">Stellenausschreibung-E7-OfficeManager</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/dig-news/stellenausschreibung-koordinatorin-mitgliederservice-und-verwaltung-m-w-d/">Stellenausschreibung Office Manager*in (m/w/d) in Teilzeit mit 30 Stunden/Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de">Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.</a>.</p>
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		<item>
		<title>Chrupallas Lob für Möllemann markiert eine neue Qualität der Normalisierung des Antisemitismus</title>
		<link>https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilung/chrupallas-lob-fuer-moellemann-markiert-eine-neue-qualitaet-der-normalisierung-des-antisemitismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DIG Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 10:17:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg gegen Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Chrupalla]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/?p=15839</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tino Chrupalla lobt Möllemanns außenpolitische Positionen und sieht Parallelen zwischen AfD, Chrupalla und Möllemann (Artikel). Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilung/chrupallas-lob-fuer-moellemann-markiert-eine-neue-qualitaet-der-normalisierung-des-antisemitismus/">Chrupallas Lob für Möllemann markiert eine neue Qualität der Normalisierung des Antisemitismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de">Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Tino Chrupalla </em><em>lobt Möllemanns außenpolitische Positionen und sieht Parallelen zwischen AfD, Chrupalla und Möllemann (<a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/plus6a4ce0390b26a0c278d40d4f/afd-bundesvorsitzender-dann-verraet-chrupalla-seinen-groessten-politischen-fehler.html" target="_blank" rel="noopener">Artikel</a>). </em>Volker Beck<em>, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, erklärt:</em></p>
<p>Im Taumel steigender Umfragewerte fallen bei der AfD die letzten Masken. Nun wirbt sie ganz offen um antisemitische Wähler.</p>
<p>Die vermeintliche Israelfreundlichkeit einzelner AfD-Politiker sollte der Partei einen demokratischen Anstrich verleihen. Tatsächlich war die AfD stets offen für Antisemiten und fiel immer wieder durch geschichtsrevisionistische Positionen auf – von der Rede vom „Denkmal der Schande“ bis zum „Vogelschiss“ der deutschen Geschichte.</p>
<p>Die Ausführungen von Tino Chrupalla markieren jedoch eine neue Qualität: Mit seiner positiven Bezugnahme auf Jürgen Möllemann wird Antisemitismus normalisiert.</p>
<p>Jürgen Möllemann vertrat Anfang der 2000er Jahre eine scharf israelfeindliche Position, die nach Auffassung vieler Beobachter durch einseitige Schuldzuweisungen gegenüber Israel, die Relativierung der Verantwortung palästinensischer Terrororganisationen und die Instrumentalisierung antisemitischer Ressentiments gekennzeichnet war. Seine Angriffe auf den damaligen Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman, sowie seine Zurückweisung der gegen ihn erhobenen Antisemitismusvorwürfe beschädigten seine demokratische Glaubwürdigkeit nachhaltig. Sie führten zur Trennung zwischen FDP und Möllemann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilung/chrupallas-lob-fuer-moellemann-markiert-eine-neue-qualitaet-der-normalisierung-des-antisemitismus/">Chrupallas Lob für Möllemann markiert eine neue Qualität der Normalisierung des Antisemitismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de">Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.</a>.</p>
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		<item>
		<title>DIG fordert von Deutschland und Europa  aktive Unterstützung des Libanon bei der Entwaffnung der Hizbollah  Rahmenabkommen &#8211; Riesenchance</title>
		<link>https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilung/dig-fordert-von-deutschland-und-europa-aktive-unterstuetzung-des-libanon-bei-der-entwaffnung-der-hizbollah-rahmenabkommen-riesenchance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DIG Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2026 09:32:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg gegen Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Hisbollah]]></category>
		<category><![CDATA[Libanon]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/?p=15674</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Regierung des Libanon ersucht in dem Trilateralen Abkommen um die Unterstützung internationaler und insbesondere arabischer Partner unter Führung der...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilung/dig-fordert-von-deutschland-und-europa-aktive-unterstuetzung-des-libanon-bei-der-entwaffnung-der-hizbollah-rahmenabkommen-riesenchance/">DIG fordert von Deutschland und Europa  aktive Unterstützung des Libanon bei der Entwaffnung der Hizbollah  Rahmenabkommen &#8211; Riesenchance</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de">Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Regierung des Libanon ersucht in dem Trilateralen Abkommen um die Unterstützung internationaler und insbesondere arabischer Partner unter Führung der Vereinigten Staaten, um die vollständige und verifizierte Entwaffnung aller nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen, also vor allem der Hizbollah, zu erreichen.Außenminister Wadephul ( <a href="https://deref-1und1-02.de/mail/client/PopYrMr8z3w/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fx.com%2FAussenMinDE%2Fstatus%2F2070806671526388107&amp;lm" target="_blank" rel="noopener">https://x.com/AussenMinDE/status/2070806671526388107</a> ) appellierte an alle relevanten Akteure, vor allem Hisbollah, sich nun konstruktiv zu verhalten. </em>Volker Beck,<em> Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, erklärt: </em></p>
<p><strong>Deutschland muss anbieten, bei der Umsetzung des Abkommens aktiv mitzuwirken. </strong>Hier geht es um die Implementierung von Völkerrecht. Die Bundesregierung sollte die libanesische Regierung in enger Absprache mit Jerusalem fragen, welche <strong>Unterstützung bei der Entwaffnung der Hizbollah </strong>benötigt wird. Mit humanitärer Hilfe, viel Geld und schönen Worten allein wird der Konflikt nicht zu befrieden sein.</p>
<p><strong>Das Trilaterale Rahmenabkommen </strong>zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika, dem Staat Israel und der Republik Libanon sind für die Sicherheit und den Wohlstand der Region <strong>eine Riesenchance, wenn es gelingt, das Abkommen Wirklichkeit werden zu lassen. </strong></p>
<p>Die wichtigsten Prinzipien des Abkommens entsprechen weitgehend den Prinzipien der Resolution 1701 des UN-Sicherheitsrates. Diese ist gescheitert, weil UNIFIL nicht willens und in der Lage war die Prinzipien der Resolution durchzusetzen. <strong>An dem Gelingen der Entwaffnung der Hizbollah hängen die Wiederherstellung des staatlichen Gewaltmonopols im Libanon, der Abzug der IDF und alle weiteren Punkte des Abkommens. </strong>Deshalb muss alles getan werden, dass dies gelingt.</p>
<p>Die Implementierung des Abkommens bedeutet <strong>das Ende der Macht der Hizbollah im Libanon</strong>. Die Hizbollah lehnt das Abkommen und den Frieden zwischen Israel und dem Libanon ab. Sie erklärte, dass die libanesische Regierung nicht in der Lage sein wird, das mit Israel in Washington unterzeichnete Rahmenabkommen umzusetzen und drohte mit Bürgerkrieg.</p>
<p>Hezbollah konzentriert sich derzeit darauf, das Abkommen zu torpedieren und seine Rolle als bewaffnete „Widerstandsbewegung“ zu verteidigen. Seit Freitag Nacht fuhren Hunderte Hezbollah-Unterstützer mit Motorrädern und Scootern durch Beirut und blockierten Straßen, zündeten Reifen an und skandierten Parolen gegen das Abkommen. Es gab Hezbollah-Flaggen und Bilder von Hassan Nasrallah.</p>
<p>An die Hizbollah kann man nicht politisch appellieren. Hinter ihr steht die Islamische Republik Iran. Ihr religiös begründetes Ziel ist die Vernichtung Israels. Die deutsche Außenpolitik sollte in ihren Erklärungen zumindest zu erkennen geben, dass sie diese Problemlage verstanden hat. Ihr Verhältnis zum Libanon findet in der Verbrennung der “Libanon First”-Schilder zum Ausdruck. Ihe Loyalität gehört der Islamischen Republik Iran.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilung/dig-fordert-von-deutschland-und-europa-aktive-unterstuetzung-des-libanon-bei-der-entwaffnung-der-hizbollah-rahmenabkommen-riesenchance/">DIG fordert von Deutschland und Europa  aktive Unterstützung des Libanon bei der Entwaffnung der Hizbollah  Rahmenabkommen &#8211; Riesenchance</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de">Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Proteste gegen Hamas in Gaza dürfen nicht totgeschwiegen werden</title>
		<link>https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilung/proteste-gegen-hamas-in-gaza-duerfen-nicht-totgeschwiegen-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DIG Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 08:18:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg gegen Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Antihamas-Proteste]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Hamas]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/?p=15628</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für den heutigen 26. Juni haben palästinensische Aktivisten im Gazastreifen zu Protesten gegen die Herrschaft der Hamas aufgerufen. Unter dem...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilung/proteste-gegen-hamas-in-gaza-duerfen-nicht-totgeschwiegen-werden/">Proteste gegen Hamas in Gaza dürfen nicht totgeschwiegen werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de">Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="body-text">
<p><em>Für den heutigen 26. Juni haben palästinensische Aktivisten im Gazastreifen zu Protesten gegen die Herrschaft der Hamas aufgerufen. Unter dem Namen „Revolution des 26. Juni“ richtet sich der Protest gegen die politische, soziale und humanitäre Lage in Gaza sowie gegen die Terrorherrschaft der Hamas. Berichten zufolge versucht die Hamas, die Proteste bereits im Vorfeld einzuschüchtern und zu delegitimieren. </em></p>
<p>Volker Beck, <em>Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft</em>, erklärt:</p>
<p>Wer an der Seite der Palästinenser steht, muss ihren Protest gegen die Hamas wahrnehmen. Die mutigen Stimmen aus Gaza dürfen nicht überhört werden.</p>
<p>Die internationale Gemeinschaft, humanitäre Organisationen und auch die deutsche Politik müssen klar benennen: Ohne die Entwaffnung und Entmachtung der Hamas wird es weder Frieden noch Freiheit noch eine bessere Zukunft für Gaza geben.</p>
<p>Es ist bezeichnend, dass viele, die sonst lautstark im Namen der Palästinenser sprechen, schweigen, sobald Palästinenser selbst gegen ihre tatsächlichen Unterdrücker aufstehen.</p>
<p>Die Hamas hat Gaza in Geiselhaft genommen. Sie unterdrückt Widerspruch, missbraucht die Bevölkerung und nimmt den Menschen im Gazastreifen jede politische, wirtschaftliche und menschliche Zukunftsperspektive.</p>
</div>
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		<title>DIG begrüßt Merz-Äußerung zu Apartheid-Vorwurf. Deutschland soll zwischen Brüssel und Jerusalem vermitteln!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[DIG Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 10:27:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg gegen Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Merz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Apartheid-Vergleich von EU-Außenbeauftragter Kaja Kallas gegenüber Israel zurückgewiesen. Außenminister Gideon Sa&#8217;ar hat alle Kontakte zu...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Apartheid-Vergleich von EU-Außenbeauftragter Kaja Kallas gegenüber Israel zurückgewiesen. Außenminister Gideon Sa&#8217;ar hat alle Kontakte zu Kallas abgebrochen und verlangt den Widerruf ihrer Äußerung. </em></p>
<p>Volker Beck<em>, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, erklärt:</em></p>
<p>Die Zurückweisung des Apartheid-Vergleichs durch Bundeskanzler Merz ist ein wichtiges Signal. Die DIG begrüßt dies und dankt dem Bundeskanzler dafür.</p>
<p>Deutschland sollte seine Rolle nutzen und zwischen der EU-Außenbeauftragten und dem israelischen Außenminister in dieser Sache vermitteln.</p>
<p>Mit völkerrechtlichen Buzzwords wie Apartheid, Genozid und anderen Völkerrechtsverbrechen versucht man, Israel politisch zu isolieren und zu sanktionieren. Deshalb war das Aussprechen dieser Selbstverständlichkeit durch den Bundeskanzler von strategischer Bedeutung.</p>
<p>Deutschland muss zwischen Kaja Kallas und Gideon Sa&#8217;ar vermitteln.</p>
<p>Das strategische Gebot der Stunde ist klar: Die Achse Moskau–Teheran ist der gemeinsame Gegner Europas und Israels.</p>
<p>Kaja Kallas&#8216; klare Haltung bei der Unterstützung der Ukraine ist wichtig. Deshalb <strong>muss das Zerwürfnis zwischen Brüssel und Jerusalem überwunden werden und der falsche Apartheid-Vorwurf vom Tisch.</strong></p>
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