19 Juni, 2026 DIG begrüßt Merz-Äußerung zu Apartheid-Vorwurf. Deutschland soll zwischen Brüssel und Jerusalem vermitteln!
Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Apartheid-Vergleich von EU-Außenbeauftragter Kaja Kallas gegenüber Israel zurückgewiesen. Außenminister Gideon Sa’ar hat alle Kontakte zu Kallas abgebrochen und verlangt den Widerruf ihrer Äußerung.
Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, erklärt:
Die Zurückweisung des Apartheid-Vergleichs durch Bundeskanzler Merz ist ein wichtiges Signal. Die DIG begrüßt dies und dankt dem Bundeskanzler dafür.
Deutschland sollte seine Rolle nutzen und zwischen der EU-Außenbeauftragten und dem israelischen Außenminister in dieser Sache vermitteln.
Mit völkerrechtlichen Buzzwords wie Apartheid, Genozid und anderen Völkerrechtsverbrechen versucht man, Israel politisch zu isolieren und zu sanktionieren. Deshalb war das Aussprechen dieser Selbstverständlichkeit durch den Bundeskanzler von strategischer Bedeutung.
Deutschland muss zwischen Kaja Kallas und Gideon Sa’ar vermitteln.
Das strategische Gebot der Stunde ist klar: Die Achse Moskau–Teheran ist der gemeinsame Gegner Europas und Israels.
Kaja Kallas‘ klare Haltung bei der Unterstützung der Ukraine ist wichtig. Deshalb muss das Zerwürfnis zwischen Brüssel und Jerusalem überwunden werden und der falsche Apartheid-Vorwurf vom Tisch.