26 Juni, 2026 Proteste gegen Hamas in Gaza dürfen nicht totgeschwiegen werden
Für den heutigen 26. Juni haben palästinensische Aktivisten im Gazastreifen zu Protesten gegen die Herrschaft der Hamas aufgerufen. Unter dem Namen „Revolution des 26. Juni“ richtet sich der Protest gegen die politische, soziale und humanitäre Lage in Gaza sowie gegen die Terrorherrschaft der Hamas. Berichten zufolge versucht die Hamas, die Proteste bereits im Vorfeld einzuschüchtern und zu delegitimieren.
Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, erklärt:
Wer an der Seite der Palästinenser steht, muss ihren Protest gegen die Hamas wahrnehmen. Die mutigen Stimmen aus Gaza dürfen nicht überhört werden.
Die internationale Gemeinschaft, humanitäre Organisationen und auch die deutsche Politik müssen klar benennen: Ohne die Entwaffnung und Entmachtung der Hamas wird es weder Frieden noch Freiheit noch eine bessere Zukunft für Gaza geben.
Es ist bezeichnend, dass viele, die sonst lautstark im Namen der Palästinenser sprechen, schweigen, sobald Palästinenser selbst gegen ihre tatsächlichen Unterdrücker aufstehen.
Die Hamas hat Gaza in Geiselhaft genommen. Sie unterdrückt Widerspruch, missbraucht die Bevölkerung und nimmt den Menschen im Gazastreifen jede politische, wirtschaftliche und menschliche Zukunftsperspektive.