„Der Antisemitismus, der keiner sein will“
12. November @ 18:30 - 20:30
Eine Kooperation der DIG AG München mit den Naturfreunden und der Georg von Vollmer Akademie
Buchpräsentation mit Richard Schuberth
„Schuberths Buch, das insgesamt 39 Essays umfasst, umkreist diese ernste Frage: Wie kommt es, dass sich eine als „links“ verstehende und … „woke“ Bewegung nicht nur stets verlässlich auf „Israelkritik“ und „Antizionismus“ einigen kann, sondern sogar in islamistischen Gruppierungen angeschwärmte Bündnispartner sieht, obwohl diese seltsame Liebe eher unerwidert bleibt?“ (Marko Martin, Deutschlandfunk, 4.5.2026)
Immer wieder knöpft sich der Wiener Dichter und Gesellschaftskritiker Richard Schuberth identitätspolitische Diskursmoden vor. Deren israelfeindliche Exzesse seit dem 7. Oktober 2023 führten ihn zu den psychologischen und historischen Wurzeln des israelbezogenen Antisemitismus und der Frage nach der Scheidelinie zwischen berechtigter Antisemitismusdiagnose und Diffamierung.
Er ruft dabei auch seinen einstigen Antisemitismus als junger Marxist sowie seinen Kulturrelativismus als junger Ethnologiestudent in den Zeugenstand.
Der Veranstaltungsort wird bei Anmeldung bekannt gegeben.
Der Eintritt ist frei.
Bitte bringen Sie/bringt zur Einlasskontrolle einen Personalausweis mit.