Die Hamas. Was sie will und was sie gefährlich macht.
28. Oktober @ 19:30 - 21:30
Eine gemeinsame Veranstaltung von DIG Bodensee-Region, Augustinum Überlingen, GCJZ Konstanz e.V., Jüdische Gemeinde Konstanz, vhs Konstanz.
Vortrag von Dr. Matthias Küntzel
Am 7. Oktober 2023 verübte die Hamas im Süden Israels ein beispielloses Massaker. Während des größten Massenmordes an Jüdinnen und Juden nach der Shoah wurden Tausende Zivilistinnen und Zivilisten, Frauen, Kinder, Babys, Jugendliche und Kranke in ihren Häusern und auf einem Festivalgelände geplant und systematisch vergewaltigt, gefoltert, regelrecht abgeschlachtet und bei lebendigem Leib verbrannt. Etwa 250 Menschen, darunter Frauen, Kinder, Babys, Alte und Gebrechliche, wurden in den Gazastreifen verschleppt und unter unmenschlichen Bedingungen bis zu zwei Jahre lang gefoltert.
Auf den brutalen Angriff folgte eine israelische militärische Reaktion zur Zerstörung der Hamas und zur Befreiung der Geiseln. Trotz der Taten am 7. Oktober 2023 und der verheerenden Folgen des Krieges wird die Hamas – auch in Deutschland – teils als legitime Befreiungsbewegung angesehen und der Terror als „antikolonialer Widerstand“ legitimiert. Was ist die Hamas? Wer sind die Mitglieder? Was treibt sie an? Wer sind Financiers und Unterstützende? Welche Gefahr geht von der Hamas auch in Deutschland aus?
Dr. Matthias Küntzel ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, der Association for the Study of the Middle East and Africa (ASMEA) und Fellow am London Centre for the Study of Contemporary Antisemitism. 2022 zeichnete ihn die Deutsch-Israelische Gesellschaft in Hannover mit dem Theodor Lessing-Preis für aufklärerisches Denken und Handeln aus.