4 Bier für 1 Halleluja – Tacheles in Nürnberg
22. September @ 19:00 - 21:00
Eine VA der DIG AG NÜRNBERG-MITTELFRANKEN
Klartext mit Arye Sharuz Shalicar, Maral Salmassi, Ali Ertan Toprak
Während freiheitliche Geister über ihre eigenen moralischen Maßstäbe reflektieren, fräsen sich Extremisten durch die Welt und brüten ihr Gift in diversen Mobs aus, die nichts gemeinsam haben außer ihrer primitiven Intoleranz und Gewaltbereitschaft. Die Geschichte warnt uns für die kommenden Jahre: Es braucht jeden einzelnen von uns für den zivilen Zusammenhalt, damit die Saat des Hasses nicht noch mehr verfängt und am Ende nur die Frage bleibt, welche der Radikalen übernehmen. Reden wir Klartext, denn ohne Vertrauen gibt es kein Miteinander. Fangen wir an mit dem Entdecken von dem, was uns eint: Die Liebe zum Leben, zur Freiheit, aber auch zum Lachen über uns selbst und zum gemeinsamen Genießen.
Anmeldung über dieses Formular: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSe0C30fveC7Rwm4udG-nzJh-zVpgHF0Aa7GkXIKJCllgjUSng/viewform
Anmeldeschluss: Freitag, 18. September 2026 (ein früherer Anmeldestopp wird auf dem Formular sichtbar gemacht)
Beim Zutritt ist ein gültiges Ausweisdokument bereitzuhalten. Bitte bringen Sie keine voluminösen Taschen oder Rucksäcke zur Veranstaltung. Bitte haben Sie Verständnis für Sicherheitskontrollen.
Arye Sharuz Shalicar, 1977 als Sohn persisch-jüdischer Eltern in Berlin-Wedding aufgewachsen, wanderte 2001 nach Israel aus und war von 2009 bis 2017 Sprecher der israelischen Verteidigungsstreitkräfte; seit dem Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 war er als Reservist erneut in dieser Funktion aktiv. Als Publizist und Buchautor sorgt er für ein besseres Verständnis des Nahen Ostens und der israelischen Sicherheitslage in der deutschen Öffentlichkeit.
Maral Salmassi, 1975 in Teheran geborene deutsch-iranische Publizistin und Aktivistin, ist Gründerin des Berliner „Zera Institute“, das zu Online-Radikalisierung und Präventionsansätzen arbeitet. Sie tritt öffentlich gegen Antisemitismus und Islamismus auf, wobei sie auf der Unterscheidung zwischen politischem Islam als Ideologie und Muslimen als Gläubigen besteht, und setzt sich für Frauen- und Mädchenrechte ein und gegen das rückwärtsgewandte Wirken vermeintlich progressiver Milieus.
Ali Ertan Toprak, 1969 in Ankara geboren und als Kleinkind nach Hamburg gekommen, ist seit 2013 Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde in Deutschland. Der frühere Grünen- und heutige CDU-Politiker ist seit 2016 als „Vertreter der Migranten“ Mitglied im ZDF-Fernsehrat. Er engagiert sich gegen eine Beschwichtigungspolitik, in der der politische Islam kulturalistisch relativiert und verharmlost und seine innermuslimischen Kritiker allein gelassen würden.