Das Begehren der hassenden Subjekte – Zum Verhältnis von Antisemitismus und Transfeindlichkeit
27. März @ 18:00 - 20:00
Eine VA von DIG JUNGES FORUM Saar, Die Linke LAG Shalom Saar, Internationaler Frauenkampftag
Vortrag und Diskussion mit Lara Wenzel
Mit dem Amtsantritt Trumps baut seine Regierung gezielt die Rechte von trans und non-binären Personen zurück. Die Politik der Republikaner ist eines von vielen Beispielen für die rechte Mobilisierung gegen queere Menschen. In Deutschland gewinnen rechte Jugendgruppen neue Mitglieder, weil sie gegen CSDs demonstrieren, in Großbritannien sind es besonders Frauenrechtlerinnen, die für ein biologistisches Verständnis von Geschlecht kämpfen. Ob es die Angst vor dem Einfluss einer im Hintergrund agierenden “Queerlobby” oder die Sorge vor der Auslöschung einer biologistischen Idee von Weiblichkeit ist, Queer- und Transness dient in einem breiten politischen Spektrum als Hassobjekt. Diese Verschwörungserzählungen weisen eine antisemitische Struktur auf.
Lara Wenzel ist Theater- und Kulturwissenschaftler*in. Dey schreibt regelmäßig über Theater und Theorie. Der Text „Antisemitismus und Transfeindlichkeit. Das Begehren der hassenden Subjekte“, auf dem der Vortrag aufbaut, erschien bei krisis – Kritik der Warengesellschaft.