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Jude sein. Ansichten über das Leben in der Diaspora.

29. September @ 19:00 - 21:00

Eine VA der DIG AG TRIER.

Lesung mit Sandra Kreisler.

In 31 kurzen Polemiken, die auf jeweils aktuellen Geschehnissen aufbauen, beschreibt Sandra Kreisler das Gefühl, als Jüdin in Deutschland, Österreich, Europa zu leben. Radikal parteiisch, weil der Gegner übermächtig scheint, benennt sie den ‚Antisemitismus 2.0’, der sich über den vermeintlich rechtschaffenen Weg der Israelkritik ungestört seinen Weg ins Herz unserer Gesellschaft bahnt, und, von Fakten unbeleckt, seine Wurzeln gleichermaßen in linke, rechte und Mainstreamdebatten schlägt.
Dünnhäutig und verletzlich, zugleich bissig und immer wieder auch mit dem berühmten Kreisler’schen schwarzen Humor ausgestattet, offenbaren ihre Essays, wie tief der Antisemitismus immer noch unbemerkt – und vor allem weitgehend unbekämpft – unserer Gesellschaft innewohnt.

Sandra Kreisler, geboren in München, US-amerikanische Staatsbürgerin, als Tochter von Georg Kreisler und Topsy Küppers im direkten Umfeld von Literatur, Theater, insbesondere des literarischen Chansons und des Kabaretts aufgewachsen. Sie arbeitet als freiberufliche Sängerin, Schauspielerin, Wortakrobatin, Lehrerin, Sprecherin, Regisseurin und Autorin und lebt in Berlin und in der Schweiz. Ihr Podcast „Geschüttelt und berührt“ erscheint bei „Mena-Watch. Der unabhängige Nahost-Thinktank“.

Veranstalterin:
Arbeitsgemeinschaft Trier der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
in Kooperation mit der Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung Trier

Eintritt frei

Details

Datum:
29. September
Zeit:
19:00 - 21:00
Veranstaltungskategorie:
Webseite:
https://www.facebook.com/events/617665016735568

Veranstaltungsort

Gemeindesaal der Synagoge Trier
Kaiserstraße 25
Trier, Deutschland
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Veranstalter

DIG AG Trier
Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung Trier