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Sarah Maria Sander: Der Nahostkrieg in den öffentlich-rechtlichen Medien – Zwischen Information und Framing
29. Januar @ 19:00 - 21:00
Eine VA der Deutsch-Israelischen Gesellschaft BERLIN UND BRANDENBURG E.V.
Informations- und Diskussionsveranstaltung mit der Journalistin Sarah Maria Sander
Seit dem 7. Oktober 2023 hat sich in Deutschland das öffentliche Bild Israels und des Krieges in Gaza dramatisch verschoben. Der Vortrag analysiert, welchen Anteil die öffentlich-rechtlichen Medien – insbesondere ARD und ZDF – an dieser Entwicklung haben.
Im Fokus stehen journalistische Verantwortung, systematische Verzerrungen, Framing, Auslassungen und einseitige Narrative. An konkreten Beispielen (v.a. Reportagen von Sophie von der Tann) wird gezeigt, wie Berichterstattung Stimmungen prägt, Israel delegitimiert und israelbezogenen Antisemitismus in Politik, Medien und Gesellschaft befördert. Zugleich geht es um die Frage: Wie lassen sich diese Muster erkennen? Und wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Kritik und Verschiebung der Wirklichkeit?
Die Veranstaltung findet statt in Berlin Charlottenburg. Der genaue Veranstaltungsort wird nach erfolgreicher Anmeldung bekanntgegeben.
Sarah Maria Sander studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst ‚Ernst Busch‘ in Berlin und arbeitete anschließend an der Volksbühne sowie als freie Schauspielerin. Heute ist sie als freie Journalistin tätig.
Sie engagiert sich seit Jahren für die Ukraine und seit dem 7. Oktober 2023 insbesondere für Israel. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Analyse medialer Narrative, der Aufklärung über Desinformation und israelbezogenen Antisemitismus in deutschen Medien. Sie veröffentlicht regelmäßig Videos über ihre Social-Media-Accounts, in denen sie persönlich, direkt und einfühlsam von der Lage in Israel berichtet.
Wichtiger Hinweis: Am Eingang werden Einlasskontrollen in Form von Jacken- und Taschendurchsuchungen durchgeführt, bitte bringen Sie keine Taschen o.ä. größer als DIN A4 mit. Planen Sie mindestens 30 Minuten für die Sicherheitskontrollen ein. Wir bitten Sie deshalb, spätestens 18:30 Uhr vor Ort zu sein. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass für die Anmeldung mit.