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Zur Geschichte und Notwendigkeit Israels. Vortrag & Diskussion mit Jörg Rensmann und Andreas Stahl

18. Februar @ 18:00 - 19:30

Vortrag & Diskussion mit Jörg Rensmann (RIAS NRW) und Andreas Stahl (Beratungsstelle gegen Antisemitismus an Hochschulen in NRW)

Als David Ben-Gurion am 14. Mai 1948 gemäß dem UN-Teilungsplan die Unabhängigkeit des Staates Israels verkündete, erklärte noch in der Gründungsnacht eine Koalition aus Ägypten, Saudi-Arabien, Transjordanien, dem Libanon, sowie dem Irak und Syrien, dem jungen
jüdischen Staat den Krieg mit dem erklärten Ziel diesen zu vernichten. Zwar konnte sich Israel erfolgreich gegen seine Angreifer zu Wehr setzen, die existentielle Bedrohung war damit jedoch nicht verschwunden.
Während der Iran nach der islamischen Revolution und der Machtübernahme der Mullahs die Vernichtung Israels zum Staatsziel erklärt und zu diesem Zweck islamistische Terrororganisationen wie Hamas und Hisbollah maßgeblich unterstützt und einen „Ring of Fire“ um Israel gezogen hat, wird Israel von der internationalen Staatengemeinschaft in Gestalt der Vereinten Nationen stattdessen häufiger in Resolutionen verurteilt, als alle „Schurkenstaaten“ zusammen. Selbst nach dem 7. Oktober 2023 und damit dem größten Pogrom gegen Juden seit der Shoah, ließen die Ermahnungen nicht lange auf sich warten und dem jüdischen Staat schnell der Vorwurf gemacht, einen Genozid in Gaza zu begehen. Zur gleichen Zeit formiert sich gerade in der westlichen Welt eine Querfront aus islamistischen und linken Gruppen und Akteuren, die eine reelle Gefahr für Jüdinnen und Juden darstellen. Auf vorgeblich „pro-palästinensischen“ Demonstrationen wird offener Judenhass propagiert, jüdische Studierende werden an Hochschulen drangsaliert und es kommt immer wieder zu teils schweren Übergriffen auf als Juden oder „Zionisten“ identifizierte Menschen. Die Zahl derjenigen Jüdinnen und Juden, die mit dem Gedanken spielen, nach Israel auszuwandern, ist gerade nach dem 7. Oktober angestiegen.
Israel steht damit nicht nur für die Emanzipation und Selbstbestimmung der Juden von Jahrtausenden und in der Shoah gipfelnden Verfolgung, sondern auch für das Versprechen auf eine Zukunft der heute lebenden Jüdinnen und Juden weltweit.

Die Teilnahme ist nur nach vorheriger namentlicher Anmeldung bis zum 10.02.2026 per E-Mail an möglich.

Bitte bringen Sie einen Lichtbildausweis mit.

Details

Datum:
18. Februar
Zeit:
18:00 - 19:30

Veranstaltungsort

Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen
Springwall 16
Duisburg, 47051 Germany
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Veranstalter

DIG AG Duisburg-Mülheim-Oberhausen