„Zeichen im Wind“
10. Juli
Eine VA der DIGG AG SCHWERIN im Kontext der Arbeit von de DROM e.V. und in Zusammenarbeit mit kirchlichen, kulturellen und zivilgesellschaftlichen Partnern
Der Düsseldorfer Künstler Robert Reschkowski realisiert unter dem Titel „Zeichen im Wind“ ein künstlerisches Projekt im öffentlichen Raum. Im Zentrum steht eine Fahne, die in Verbindung mit der Flagge des Staates Israel sowie der deutschen Fahne gesetzt wird und mit Formen und Symbolen arbeitet.
Die Arbeit versteht sich nicht als Demonstration, sondern als offene, visuelle Setzung. Sie reagiert auf die Frage, wie Solidarität sichtbar werden kann, ohne sich im Gestus des Lauten zu erschöpfen. Im Mittelpunkt steht die Wahrnehmung: ein Bild im Raum, beweglich, dem Wind ausgesetzt – und damit auch den Blicken, Gedanken und Haltungen derjenigen, die ihm begegnen.
Das Projekt versteht sich nicht als abgeschlossenes Statement, sondern als offener Prozess. Die Erweiterung um die deutsche Fahne rahmt den Gedanken demokratischer Verantwortung und öffentlicher Sichtbarkeit im deutschen Kontext.
Die Installation ist Teil eines größeren Zusammenhangs, in dem künstlerische Praxis und gesellschaftliche Wirklichkeit aufeinandertreffen – nicht erklärend, sondern eröffnend.