29 Okt., 2026 Elif Eralp hat recht: Vor Ibrahim Ibrahim und dem Umfeld der Linken Neukölln muss man Angst haben
Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, erklärt:
Elif Eralp hat völlig recht: Vor Ibrahim Ibrahim und dem Umfeld der Linken Neukölln muss man Angst haben. Berlin steht im Fadenkreuz palästinensischen Terrors.
Deshalb: Es gibt hinreichend Grund dafür, vor palästinensischen Terrororganisationen in Berlin Angst zu haben. Nicht vorrangig vor ihrer antisemitischen Propaganda, sondern zuallererst ganz konkret vor terroristischen Angriffen auf Jüdinnen und Juden wie auf proisraelische Ziele.
Eine Partei, deren Führungsmitglieder sich nicht trauen, die terroristischen Gefahren beim Namen zu nennen, der es nicht gelingt, die Terrorsympathisanten und -verharmloser aus der Partei zu werfen, und in der auf Veranstaltungen, Plakaten und Stickern für terroristischen Judenmord geworben wird, ist den sicherheitspolitischen Aufgaben einer Landesregierung nicht gewachsen.
Weil man in der Linkenführung Angst hat, gibt es keine Konsequenzen bei Sympathiebekundungen für antisemitischen Terror. Und deshalb sind sie nicht in der Lage gegen das terroristische Umfeld und die Strukturen der Organisierten Kriminalität beherzt und entschieden rechtsstaatlich vorzugehen.
Ich sage es als Anschlagsziel antiisraelischen Terrors klipp und klar:
Wer die Sicherheit dieser Stadt und ihrer Menschen in die Hände der Linken legt, gefährdet Menschenleben. Das ist verantwortungslos.
Zum Hintergrund:
Ibrahim Ibrahim ist Sprecher des „Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees“ (VPNK). Der Berliner Verfassungsschutz stuft das VPNK als Deckmantel für verbotene Gruppen mit terroristischer Ideologie ein, darunter die von der EU als Terrororganisation eingestufte „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ (PFLP) sowie die Hamas. Ibrahim wurde vom Kreisverband der Linken Neukölln als Redner eingeladen und auf dessen Social-Media-Accounts beworben.
In Berlin sind im März dieses Jahres vier Mitglieder der Hamas zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Der Generalbundesanwalt hat im September sieben weitere Hamas-Mitglieder vor dem Kammergericht angeklagt, die um den 7. Oktober 2025 ein Blutbad unter Berliner Jüdinnen und Juden geplant sowie erhebliche Waffen- und Munitionsbestände dafür angehäuft hatten.
Es geht hier nicht um semantische Rechtfertigungen von Terror, es geht in Berlin tatsächlich um mögliche Terroranschläge